Hintergrund: Pexels, Buch: „Ansage” von Manfred Kleine-Hartlage, Verlag Antaios

Die 62. Erscheinung der Kaplaken-Reihe des Antaios-Verlags trägt den Titel „Ansage“. Der Autor Manfred Kleine-Hartlage adressiert in diesem Werk die politische Linke: Funktionsträger, Aktivisten, Karrieristen und Mitläufer. Er versucht ihnen den Spiegel vorzuhalten.

Dieser Beitrag von Roman Möseneder ist im Printmagazin Nr. 33 „Nein zur globalen Kulturrevolution“ erschienen, das Sie jetzt kostenlos zu jedem Abo erhalten.

Manfred Kleine-Hartlage, geboren 1966, ist Diplom-Sozialwissenschaftler in der Fachrichtung Politische Wissenschaft und bekannt als rechter Globalismuskritiker. Er publizierte bereits unter anderem die Werke „Warum ich kein Linker mehr bin“ sowie „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende“ im Antaios Verlag.

Kleine-Hartlage hat genug von den „guten Menschen“. Er hat genug von all jenen, die ihr Kind bewusst an Schulen mit 90 Prozent Ausländeranteil schicken. Er hat genug von denen, die selbst eine Vergewaltigung der eigenen Tochter durch einen so genannten Flüchtling nicht vom multikulturellen Pfad abbringen kann. Doch Kleine-Hartlage ist definitiv nicht naiv. Sein Werk ist kein Versuch die Linke zu überzeugen. Nein: Es ist eine Ansage.

Utopismus

„Bisher bleiben eure Versuche zu erklären, warum die Rechte immer stärker wird, bei Hilfshypothesen und Sündenbocktheorien hängen, sofern sie überhaupt unternommen und nicht durch billige Entrüstungsorgien verdrängt werden“, meint Kleine-Hartlage. Er führt weiter aus, dass der Aufstieg der Rechten – obwohl wir keine Machtmittel besitzen – am Realismus unseres Weltbildes festzumachen sei. Weiters hat die politische Rechte die Rolle des „Herrschaftskritischen“ und des „Vertreter des kleinen Mannes“ eingenommen.

Die Lage der Linken

Kleine-Hartlage bezeichnet die Linke in seinem Schlusskapitel als Mitläufer eines tiefgestaffelten Machtkartells. Der politische Sektor bestehe aus nominellen Linken, nominellen Liberalen und nominellen Konservativen, die alle im Wesentlichen dieselbe Politik betreiben, diese Politik jedoch verschiedenen Zielgruppen verkaufen müssen. Die Linke solle sich laut Kleine-Hartlage entscheiden, wie sie nun weitermachen möchte: als Karrieristen, Phrasendreschmaschinen, Denunzianten, Spitzel und Berufslügner, oder ob sie nicht doch zu ihren „Ursprüngen“ zurückkehren möchte. Die Deutschen neigen – so Kleine-Hartlage – dazu, jeden Irrtum weiterzuverfolgen, solange er nicht endgültig gescheitert ist. Er ist überzeugt, dass die Linke ihre Chance des Kurswechsels zur Verhinderung ihres Unterganges nicht nutzen wird, sondern weitermacht, bis alles in Scherben liegt.

Fazit

Es schadet definitiv nicht, die rund 90 Seiten durchzuarbeiten. Jedoch wirkt das Buch zeitweise etwas naiv. Kleine-Hartlage geht davon aus, dass die politische Linke in Richtung Abgrund steuert. Ich sehe das genaue Gegenteil: Die politische Linke kann machen, was sie möchte –  egal, ob sie denunziert, Lügen oder absurdeste Theorien verbreitet – sie ist auf Kurs. Ich beobachte eine immer frecher werdende Linke: Ihre Doppelstandards werden gar nicht geleugnet, sondern öffentlich legitimiert. Das ist kein Beweis für ihre „Dummheit“, sondern Beweis ihrer massiven Macht. 

„Ansage“ von Manfred Kleine-Hartlage ist 2019 im „Verlag Antaios“ erschienen. Das Kaplaken-Bändchen umfasst 88 Seiten und ist zum Preis von 8,50 Euro im guten Buchhandel und direkt beim Verlag erhätlich: www.antaios.de

 

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Von Veritatis

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