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In den Beziehungen zwischen Moskau und Berlin gibt es ziemlich viele ernste Probleme, die sich weiter vergrößern. Das erklärte am Dienstag der russische Außenminister Sergej Lawrow.

„In den Beziehungen zwischen Moskau und Berlin haben sich viele ernste Probleme angesammelt, die sich weiter vermehren, und in diesem Sinne gewinnt der Dialog in allen Richtungen – zwischenstaatlich, zwischenparlamentarisch, zwischengesellschaftlich – in dieser Phase an besonderer Bedeutung“, so Lawrow bei dem Treffen mit der AfD-Delegation in Moskau.

„Wir haben mit Deutschland viele Fragen, in denen wir unterschiedliche Positionen einnehmen, manchmal entgegengesetzte Positionen, aber in der modernen Welt ist das eine natürliche Sache“, sagte er weiter.

Die Zunahme grenzüberschreitender Drohungen, die allen Menschen gemein sind, erfordert ihm zufolge nur einen Dialog, eine Suche nach Interessenausgleich und keine Verschärfung der Konfrontation.

Lawrow betonte, dass die Reise der deutschen Politiker nach Russland eine gute Möglichkeit sei, einen solchen Dialog fortzusetzen und zusätzliche Berührungspunkte zu suchen.

„Wir schätzen Ihren Beitrag bei der Pflege unserer Beziehungen sehr, die überdacht werden müssen und (…) einen Neustart benötigen.“  

Unter anderem verwies Russlands Außenminister darauf, dass Moskau sich über Versuche Berlins gewundert habe, diese Russland-Reise der AfD-Delegation zu verhindern.

„Die Versuche, Hindernisse in den Weg zu stellen und technische sowie Protokollschwierigkeiten zu schaffen. Besonders verwunderte die wegen Ihrer Reise ausgelöste hysterische interne Diskussion.“

Treffen in Moskau

Vergangene Woche hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bekanntgegeben, dass sich am 8. Dezember Lawrow mit der AfD-Delegation treffen soll. Die Delegation kommt auf Einladung der Staatsduma nach Moskau. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland konnte nicht nach Moskau fliegen. Er wurde mit dem Bundesvorsitzenden Tino Chrupalla ersetzt.

ak/sna/ae





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Von Veritatis

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