Laut „Bundes-Impfplan“ soll der neue Corona-Impfstoff am 29. Dezember zugelassen werden. Wie Kanzleramtschef Braun am Montag mitteilte, sollen die Impfungen „unverzüglich danach“ beginnen. Parallel zur Zulassung des Impfstoffs arbeitet die Merkel-Regierung an einem „Bundes-Impfplan“. Der Plan der „Ständigen Impfkommission“ STIKO sieht vor, dass „vulnerable Risiko-Gruppen“ und medizinisches Personal zuerst geimpft werden sollen:

Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen, Personen im Alter von 80 Jahren und älter, Personal mit besonders hohem Ansteckungsrisiko in medizinischen Einrichtungen, Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu Risikogruppen, Personal in der ambulanten und stationären Altenpflege sowie andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den Bewohnern. Die Zahl der Menschen der „ersten Impfwelle“ beziffert die STIKO auf 8,6 Millionen.

Wenn die alle geimpft sind, soll die „zweite Gruppe“ drankommen: Personen im Alter zwischen 75 und 80 Jahren, Personal mit hohem Ansteckungsrisiko in medizinischen Einrichtungen, Personen mit einer Demenz oder geistigen Behinderung in Institutionen, Tätige in der ambulanten oder stationären Versorgung von Personen mit Demenz oder geistiger Behinderung. Die STIKO geht hier von 6,7 Millionen Menschen aus.

Danach sollen Obdachlose und Bewohner von Asylunterkünften drankommen: Personen zwischen 70 und 75 Jahren, Personen mit Vorerkrankungen, Personen in Asylunterkünften, Personal mit moderatem Ansteckungsrisiko in medizinischen Einrichtungen und Personal im öffentlichen Gesundheitsdienst. Die STIKO geht hier von 5,5 Millionen Menschen aus, die geimpft werden sollen.

Dann kommen Personen mit „erhöhter Priorität“ dran: Personen im Alter zwischen 65 und 70 Jahren, Personen mit Vorerkrankungen, Personal mit niedrigem Ansteckungsrisiko, LehrerInnen, ErzieherInnen, Personen mit „prekären“ Arbeits- oder Lebensbedingungen (z. B. Saisonarbeiter). 6,8 Millionen Menschen sollen laut STIKO unter diese Gruppe fallen. Danach sind Regierungsmitarbeiter und Polizei dran: Personen im Alter zwischen 60 und 65 Jahren, Personal in Schlüsselpositionen der Landes- und Bundesregierungen, Beschäftigte im Einzelhandel, Berufsgruppen der „kritischen Infrastruktur“ (Bundeswehr, Feuerwehr etc.). Das sollen laut STIKO 9 Millionen Menschen sein.

Die letzte Gruppe mit der „Priorität niedrig“ soll zum Schluss geimpft werden. Das sind alle Personen unter 60 Jahren. 45 Millionen sollen von dieser Einstufung betroffen sein. Insgesamt sind das 81,6 Millionen Menschen – also die gesamte Bevölkerung soll geimpft werden.

Um die Impfungen möglichst „schnell und flächendeckend“ zu verabreichen, sollen „mobile Impfzentren“ eingerichtet werden. Im ersten Quartal sollen 10 Millionen Menschen geimpft werden, deshalb müssten 20 Millionen Impfdosen (wegen der Doppelimpfung nach drei Wochen) vorhanden sein.

Der „Bundes-Impfplan“ ist von der Zulassung der Impfstoffe abhängig. Mit der Zulassung wird am 29. Dezember gerechnet. Ab Januar soll dann „das große Impfen“ beginnen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat den Auftrag erhalten, ein einheitliches System zur Anmeldung und Terminvereinbarung einzurichten und zu betreiben.

Sowohl Bundeskanzlerin Merkel als auch Pharmalobbyist Jens Spahn sagten zwar, dass es „keine Impfpflicht geben werde“. Allerdings wissen wir inzwischen, wie genau es die Kanzlerin mit ihren Versprechen nimmt… Mit der Aussage von Spahn-Merkel ist nicht gesagt, dass die Impfung nicht doch zu einer Art Zwangsvoraussetzung für Arbeitsplatz, Schule, Uni, Kino, Konzert, Geschäftsräume oder Fußballstadien werden könnte.

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Von Veritatis

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