In «Undine» spielt sie eine ziemlich mysteriöse Frauenfigur. Dafür bekommt Paula Beer nun einen Europäischen Filmpreis. Die 25-Jährige ist per Video zugeschaltet – und reagiert überrascht.

Berlin (dpa) – Schauspielerin Paula Beer hat den Europäischen Filmpreis als beste Darstellerin gewonnen. Das gab die Europäische Filmakademie in Berlin am Samstagabend bekannt. Die 25-Jährige wurde für ihre Rolle im Liebesdrama «Undine» ausgezeichnet.

In dem Film von Regisseur Christian Petzold spielt sie eine Historikerin, die sich in einen Industrietaucher (Franz Rogowski) verliebt. Mit der Geschichte wird ein alter Nixenmythos aus der Romantik ins Berlin der Gegenwart geholt.

Bekannt ist Beer etwa für die Fernsehserie «Bad Banks», den Spielfilm «Frantz» von François Ozon oder die Verfilmung von «Transit», ebenfalls von Petzold. Für ihre Rolle als mysteriöse Undine hat sie bereits den Silbernen Bären der Berlinale gewonnen.

Beer war am Samstagabend in einer Videoschalte zu sehen, die Auszeichnungen wurden diesmal online verliehen. Zunächst gab es Probleme mit der Übertragung, dann freute sie sich und bedankte sich: «Das ist wirklich großartig.»

Der Europäische Filmpreis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen der Branche. Die mehr als 3800 Mitglieder der Filmakademie stimmen über viele Preisträger ab, ähnlich wie bei den Oscars in den USA.

Die Auszeichnungen wurden diesmal an mehreren Abenden hintereinander vergeben. Die eigentlich in Island geplante Preisverleihung war wegen der Pandemie abgesagt worden, stattdessen wurden die Preise diesmal in einer Digitalschalte aus Berlin verliehen.



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Von Veritatis

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