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Der US-Elektroautobauer Tesla muss im brandenburgischen Grünheide die Rodung eines Kiefernwaldes unterbrechen. Das Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder habe einen vorläufigen Abholzungs-Stopp verhängt, berichtete der “Tagesspiegel” (Dienstagausgabe) unter Berufung auf eine dem Blatt vorliegende Zwischenverfügung des Gerichts.

Gegen die von Tesla beantragte und vom Landesumweltamt inzwischen genehmigte Rodung von weiteren 82,9 Hektar Kiefernforst hätten der Naturschutzbund Brandenburg (Nabu) und die Grüne Liga Klage eingereicht. Eine Entscheidung in der Sache habe das Verwaltungsgericht noch nicht gefällt. Tesla wollte zunächst keine Stellung nehmen.

Bisher gibt es noch keine endgültige Baugenehmigung für die Fabrik, deren Bau weiterhin die Gemüter erhitzt. Jährlich sollen dort nach der Fertigstellung bis zu 500.000 Autos vom neuen SUV Model Y über die Bänder rollen.

Zuvor war berichtet worden, dass Tesla-Chef Elon Musk das künftige Werk des Elektroauto-Herstellers bei Berlin auch zur weltgrößten Batteriefabrik machen will. Diese Absicht kündigte der 49-jährige Starunternehmer am 24. November in einem per Video übertragenen Auftritt bei einer Konferenz zur europäischen Batteriewirtschaft an. Tesla will in Grünheide bei Berlin jährlich rund 500.000 Wagen der kompakten Fahrzeuge Model 3 und Model Y bauen. Es ist das erste Werk, in dem sowohl Autos als auch Batterien gefertigt werden sollen. Musk stellte bei dem Auftritt auch neue Kompakt-Modelle speziell für den europäischen Markt und längere Reichweiten als bisher in Aussicht. Er machte keine Angaben zu Zeiträumen.

ai/rtr/dpa





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Von Veritatis

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