Aus für Corona-Impfstoff – aber keine Änderung der Politik

Auch Australien beteiligte sich am lukrativen Rennen um einen Corona-Impfstoff. Die gesamte Bevölkerung hätte mit diesem Impfstoff geimpft werden sollen.

Widersprüchliche Politik

Doch jetzt hat die Regierung die weitere Entwicklung gestoppt. Grund war, dass einige Probanden nach der Impfung zwar auf Covid-19 negativ, dafür aber auf HIV-Tests positiv reagierten, obwohl sie nicht an der Immunschwächekrankheit litten.

Dennoch bleibt die australische Regierung bei ihrem eingeschlagenen Weg, der in der Impfung die alleinige Lösung für Covid-19 sieht. So verkündete Regierungschef Scott Morrison zwar das Aus für den australischen Impfstoff, weil das Vertrauen in den Impfstoff erschüttert sei. Gleichzeitig erhöhte die Regierung aber die Impfstoff-Bestellung bei anderen Herstellern.

Unklare Wirkung

Die Universität von Queensland, die an der Entwicklung mitgearbeitet hat, zeigte sich vom Regierungsbeschluss enttäuscht. In einer Mitteilung erklärte ihre Vize-Rektorin, dass die Phase-1-Studie des Impfstoffs namens „UQ-CSL v451“ gegen Covid-19 eigentlich gezeigt habe, dass er eine robuste Reaktion gegen das Virus hervorrufe und ein starkes Sicherheitsprofil aufweise.

Aber scheinbar sind die übrigen Wirkungen, die der Impfstoff auslöst, nicht bekannt. Genau das, was viele Menschen bei den Impfstoffen ganz allgemein kritisieren.

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Von Veritatis

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