Der Lockdown läuft. Wahrscheinlich wird es über Wochen über den 10. Januar hinausgehen. Die Regierung hat den Lockdown zusammen mit den Landesregierungen praktisch als unumgänglich gekennzeichnet. Dies wiederum bestreiten Beobachter, die auf die massiven wirtschaftlichen Schäden verweisen. Diese sind in erster Linie vor allem soziale Schäden, denn es geht nicht um entgangene Gewinne großer Aktiengesellschaften. Es geht unter anderem um zehntausende von Unternehmen im Einzelhandel. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte schon vor einiger Zeit wissen lassen, dass ein Lockdown zum Schaden werden kann.

WHO-Sonderberichterstatter Dr. Nabarro: Lernen….

Der Sonderberichterstatter der WHO, Dr. David Nabarro, hatte dabei in einem Interview wissen lassen, dass wir lernen müssten, einen Weg zu finden, mit dem Virus zu „koexistieren“. Es gehe also darum, das Virus in Schach zu halten sowie die Wirtschaft „und das soziale Leben“ zu pflegen. Die WHO denke, dies sei machbar. Offenbar sehen wir aktuell genau das Gegenteil.

Der Arzt benennt zudem ausdrücklich, die WHO sehe Lockdowns nicht als „Hauptmittel“, um eine Kontrolle über das Virus zu erlangen. Sie seien nur dann gerechtfertigt, wenn es gelinge, auf diese Weise Zeit zu gewinnen. Diese Zeit müsse für eine Re-Organisation genutzt werden können und für eine (Neu-)Verteilung der Ressourcen. Schließlich könne die Zeit auch genutzt werden, um dem medizinischen Personal „Atempausen“ zu gönnen.

Erstaunlich genug: Die Politik hat in verschiedenen Statements etwa in Talkshows durch ihre Vertreter wissen lassen, wir sollten jetzt als Land sozusagen zunächst auf die Erde kommen. Gerade in den Weihnachtsagen. Nichts ist allerdings von irgendeiner Re-Organisation zu sehen. Die Konzentration gilt nun vor allem plötzlich dem Erläutern der Maßnahmen in den Medien. Und den Weihnachtstagen. Was soll sich das Gesundheitssystem dabei denken? Was der Einzelhandel, was die Reisebüros, die Friseure, die Möbelgeschäfte und die Fitnessstudios, die keine neuen Kunden gewinnen können? Die WHO empfiehlt allenfalls „Re-Organisation“. Wir schließen uns weg.



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Von Veritatis

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