Es ist in der Politik wie im schulmedizinischen Normalbetrieb: Symptomunterdrückung ist alles, Prophylaxe findet nicht statt. Mit „Maßnahmen“-Aktionismus bekommen die Verantwortlichen vielleicht die aktuelle Erkrankungswelle in den Griff, aber sie verhindern nicht, dass es zu neuen Virusepidemien kommt. Demokratie und Wirtschaft werden zerstört, nicht aber das Erkrankungsrisiko selbst. Diese Vorgehensweise ist fahrlässig — gerade auch, weil unseren Weltenlenkern die Gesundheit angeblich so sehr am Herzen liegt. Gerade mit Blick auf die verheerenden Folgen, die Corona in verschiedenster Hinsicht mit sich gebracht hat, sollte alles getan werden, um ein nächstes Mal auszuschließen. Dazu würde auch eine sorgfältige Analyse der Ursachen zählen. Man müsste zum Beispiel die Zustände in der Massentierhaltung und die Entstehungsgeschichten von Zoonosen beleuchten, Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Solange Politiker jedoch nur den angeblichen Leichtsinn feierwütiger Bürger als Ursache geißeln, wird sich an der gefährlichen Ausgangslage nichts ändern.



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Von Veritatis

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