Türkischer „Senior-Schocker“ von eigenem Sohn ausgeliefert – ORF machte ihn zum „Wiener“

Bereits seit 12. Oktober fahndete die Wiener Polizei mittels Lichtbild nach einer männlichen Person wegen des Verdachts des Bankanschlussraubes. Der Tatverdächtige stellte sich nach der Veröffentlichung der Bilder in einer Wiener Polizeiinspektion. Nach weiteren akribischen Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien, Ermittlungsbereich Raub, Gruppe Götzmann, konnte der 66-jährige türkische Staatsangehörige mit insgesamt sieben Fakten in Verbindung gebracht werden. Der Mann soll mehrere ältere Damen bei der Bargeldbehebung in einer Bank beobachtet, verfolgt und anschließend ausgeraubt haben.

Hilfsbereite Seniorinnen überfallen – ältestes Opfer ist 92

Darüber hinaus soll der von manchen Medien als „Senior-Schocker“ bezeichnete Serienräuber unter dem Vorwand, ein Glas Wasser zu benötigen, in zumindest zwei Fällen in die Wohnbereiche der Damen Zutritt verschafft und die Frauen dann brutal ausgeraubt haben, indem er ihnen sogar den Schmuck von Hals riss. Nicht einmal eine Dame, das mit Rollator ging, verschonte er. Die weiblichen Opfer sind zwischen 74 und 92 Jahren (!) alt. Die erste Tat, die dem Mann zur Last gelegt wird, ereignete sich bereits im Jahr 2007. Bei einem Raub wurde ein Opfer sogar schwer verletzt.

Polizei vermutet noch ungeklärte Überfälle

Die Schadenssumme bewegt sich im vierstelligen Bereich. Der Türke wurde wegen des Verdachts des einmaligen schweren Raubes, des fünffachen Raubes und des einmaligen versuchten Raubes, bereits am 17. November in Wien-Favoriten festgenommen und befindet sich in einer Justizanstalt. Aus ermittlungstechnischen Gründen meldete die Landespolizeidirektion Wien den Erfolg erst jetzt, denn man vermutet, dass die Zahl der Überfallenen noch höher sein könnte. Der 66-Jährige zeigte sich teilweise geständig.

Sohn erkannte Vater auf Polizei-Fahndungsvideo

Interessant: Wie das Gratis-Blatt Österreich vermeldet, hat sich der mutmaßliche Serienräuber nicht selbst gestellt: Im Gegenteil soll der eigene Sohn den Vater auf dem Polizei-Fahndungsvideo aus einer Bank wiedererkannt und daraufhin die Polizei informiert haben. Bedenklich: Während die Polizei und selbst Österreich korrekt von einem Türken als Tatverdächtigem berichteten, mutierte dieser in den Nachrichten des ORF auf Radio Wien gestern, Mittwoch, um 18.00 Uhr zu einem „Wiener“.  Quellen: LPD Wien / oe24.at /orf.at Radiothek

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Von Veritatis

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