Bundesregierung will Militärkooperation mit Japan ausweiten und stellt Bundeswehrpräsenz im „Indo-Pazifik“ in Aussicht.

Die Bundesregierung will die Militärkooperation mit Japan ausweiten. Wie Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in mehreren Gesprächen mit ihrem japanischen Amtskollegen bestätigte – zuletzt am Dienstag -, wünsche Berlin eine stärkere „Präsenz“ der Bundeswehr in der Asien-Pazifik-Region sowie die „Teilnahme an militärischen Übungen“ dort. Deutschland und Japan setzten sich gemeinsam für einen „freien und offenen Indo-Pazifik“ („Free and Open Indo-Pacific“) ein, heißt es; die Formel entstammt der Militärstrategie der Vereinigten Staaten im Machtkampf gegen China. Die Bundesrepublik hat in den vergangenen Jahren mehrmals in Aussicht gestellt, ihre Militär- und Rüstungskooperation mit Japan erheblich zu intensivieren; bislang ist allerdings noch kein Durchbruch erfolgt. Eine engere Zusammenarbeit gelingt seit geraumer Zeit allerdings im Rahmen des EU-Marineeinsatzes am Horn von Afrika; dort sind auch die japanischen Seestreitkräfte präsent. Japan ist dabei, seine militärischen Aktivitäten, die lange durch seine Verfassung eingeschränkt wurden, massiv auszuweiten – gegen China.

Der Beitrag Deutschland im Indo-Pazifik (VI) erschien zuerst auf uncut-news.ch.



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Von Veritatis

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