Sie sitzen möglicherweise jetzt zu Hause, vielleicht im Home-Office. Vielleicht sind Sie auch Solo-Selbstständiger ohne Aufträge, Händler ohne Geschäft oder eine kreative Dienstleistungsperson ohne Bühne. Die Regierung hat in einem großen Kahlschlag nach dem „nicht ausreichenden“ Teil-Lockdown über die für viele Branchen wichtigsten Tage des Jahres nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Wirtschaft ausgesperrt.

Die Begründung für die Gestaltung der Maßnahmen ist allerdings aus Sicht zahlreicher Beobachter -die sich nicht als „Corona-Leugner“ begreifen – erstaunlich. Es ginge darum, die Fallzahlen und hier vor allem auch die steigenden Todesfallzahlen zu reduzieren. Kaufleute, die sich mit Statistiken beschäftigen, wissen allerdings, wie wichtig es ist, die Entwicklung tatsächlich zu verfolgen.

Wirtschaftlich denkende Kritik

Die Kritik setzt da an, wo mit steigenden Todesfallzahlen argumentiert wird. Dies wiederum ist überraschend. Zu Weihnachten werden mehr Geschenke gekauft, nach Weihnachten mehr Gutscheine eingelöst und im Winter steigen die Todesfallzahlen. Alle drei Aussagen sind richtig. Für die Politik wäre dies überraschend.

„Diejenigen, die ziemlich exakt wissen, wie viele Menschen tatsächlich im Laufe eines Jahres und wann sterben, sind die Bestatter. Einem Beitraug auf journalistenwatch.de verdanken wir den Hinweis, wie sich die Zahlen bei diesem Verband entwickeln.

Normieren Sie dafür gedanklich einen einfachen Mittelwert, sagen wir 100 (der willkürlich zu klein geschätzt ist). Dann gibt es prozentuale Abweichungen in einzelnen Monaten, mit denen die Bestatter auch betriebswirtschaftlich kalkulieren können. Dies wiederum zeigt, dass wir im Winter deutlich mehr Todesfälle haben – was wiederum auf winterspezifische Krankheiten verweist, wie die Jahre 1990 bis 2010 in einer Langfriststudie zeigen.

Konkret: Im Oktober steigt die Rate von -7,0 % auf -3,2 % oder anders gesagt: Die Todesfallrate steigt um 3,8 Prozentpunkte gegenüber September. Im November steigt die Rate von -3,2 % auf -0,4 % – also erneut um 2,8 Prozentpunkte. Dies sind dramatische Entwicklungen. Im Dezember schnellt die Todesfallrate als Überschuss auf + 6,0 %. Die Rate steigt also um 6,4 Prozentpunkte gegenüber dem November. Im Januar und Februar erleben wir mit +9,4 % und +9,7 % noch einmal höhere Raten. Dann fallen die Zahlen recht dramatisch.

Wie in diesem Jahr – die Statistik wird sich auch kaum verändern, unabhängig davon, welche Maßnahmen die Regierung trifft. Oder sehen wir uns einem Gedankenfehler gegenüber?“



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Von Veritatis

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