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Am 23. Dezember zündeten Migranten das Lager Lipa in der Nähe der Stadt Bihać im Nordwesten von Bosnien und Herzegowina an. In Folge wurden 1.300 bis 1.400 Einwanderungswillige obdachlos. Das Kalkül an diesem besonderen Datum ist wohl, auf diese Art möglichst schnell Einlass in den sicheren Hafen der Europäischen Union zu erlangen.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

Aus „Verzweiflung“, so will es der Standard wissen, hätten die Immigrationswilligen ihr Lager angezündet. Es wären „junge Männer“ aus Pakistan und Afghanistan. Jetzt seien sie ganz schrecklich arm und sehr bedürftig, da sie nicht wüssten, wohin sie gehen sollten. Die kurze Antwort „nach Hause“ wird wieder einmal niemand hören wollen. Optional wäre „ins Gefängnis“, allerdings wäre das nur eine rechtsstaatliche Lösung für diejenigen, denen man die Brandstiftung auch wirklich nachweisen könnte und hilft den anderen nicht weiter.

Radikale Straftaten zum Schaden aller

Bei Brandstiftung dieser Art wird stets die Mehrheit der Migranten in Geiselhaft einiger weniger radikalen Kräfte genommen, ganz egal wie sie selbst zu solchen Straftaten stehen. In der Vergangenheit wurde auch nachgewiesen, dass Mitglieder westlicher NGOs zu den treibenden Kräften und Anstiftern zählen. Auf politisch schlagseitigen Portalen sind die Schuldigen für die Brandkatastrophe von Lipa schon ausgemacht: Sebastian Kurz und die Europäische Union wären verantwortlich. Letztendlich hätten sich alle dem Willen der Globalisten zu unterwerfen, der unbegrenzten und unkontrollierten Massenmigration zuzustimmen. Dass an einem Feuer immer derjenige Schuld ist, der es legt – und derjenige auch große Zerstörung bis hin zu Mord in Kauf nimmt, kommt im Denken dieser politischen Richtung nicht vor.

Lokale Polizei verhinderte Umsiedelung durch Zentralregierung

Tatsächlich wollten die Migranten, so die Recherchen, in der größeren Stadt Bihac (61.000 Einwohner) Party machen. Dort gäbe es eine Halle, in der sie Platz gefunden hätten. Das ländliche Lipa mit nur rund 500 Einwohnern bietet keine Vergnügungsanlagen für die Bedürfnisse der „jungen Männer“. Nur: Die Einwohner von Bihac hatten keine Lust auf solche „Gäste“. Aufgrund von Erfahrungen in der Vergangenheit gab es massiven Widerstand der Zivilbevölkerung. Laut Standard hätten lokale Polizeieinheiten die von der Zentralregierung angeordnete Umsiedelung gestoppt und den arabischen und asiatischen Herrschaften nebst ihren Betreuern und Begleitern den Einlass verweigert.

Marsch nach Kroatien angekündigt

Man könnte nun auch vermuten, dass der Grund für die Brandlegung nicht „Verzweiflung“ sondern einfach Wut und Zorn waren – und die Hoffnung, die Umsiedelung damit erpressen zu können. Die durchaus realistische Sorge der Migranten, nun auf Wiesen und Feldern in der Winterkälte zu erfrieren, führt nun zu der Strategie, einen widerrechtlichen, möglicherweise gewaltsamen Grenzübertritt nach Kroatien zu versuchen. Dort sind die Behörden alarmiert.

Wirres hin und her der österreichischen Grünen

Zuletzt „begeisterten“ die österreichischen Grünen mit einem besonderen Migrations-Eiertanz. Einerseits stimmten sie gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner gegen die Aufnahme von Immigrationswilligen aus dem Flüchtlingslager Moria, andererseits ließ sich Grünen-Chef Kogler von den Medien zitieren, dass es doch schön wäre, „100 Familien“ von der Insel Lesbos aufzunehmen. Ob sich unter den jungen Männern überhaupt 100 Familien finden ließen, ist nicht abschließend geklärt, der Vollständigkeit halber sei erwähnt: Moria liegt auf ebendieser Insel.



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Von Veritatis

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