Van der Bellen und Kurz lassen sich „vorerst“ nicht impfen

Plötzlich moralische Bedenken! Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wollen sich aus Angst, man könnte ihnen „Privilegien-Wirtschaft“ vorwerfen, vorerst nicht impfen lassen.

Angst vor Vorwurf der „Privilegien-Wirtschaft“

Ein Rundruf bei den Politikern hätte ergeben, so berichtet oe24, dass zwar alle entschlossen seien, sich gegen Corona „piksen“ zu lassen, doch wollten sie nicht drängeln, weil die Furcht zu groß sei, man könnte ihnen „Privilegien-Wirtschaft“ vorwerfen. In diese Kerbe schlugen auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner sowie Neos-Frontfrau Beate Meinl-Reisinger.

Ganz sicher nicht impfen lassen wolle sich FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl, der sich darüber freut, dass die Petition seiner Partei „Nein zum Impfzwang“ auf www.impfzwang.at so einen gigantischen Erfolg hat.

Beim Brechen von Corona-Regeln nicht so moralisch

Dass die Politprominenz rund um Van der Bellen und Kurz plötzlich so starke moralische Bedenken ins Spiel bringt, um womöglich nicht „Versuchskaninchen“ eines Impfstoffes zu werden, der so umstritten ist, wie kaum einer zuvor, könnte auch als Scheinheiligkeit qualifiziert werden.

Beim Brechen der Corona-Regeln, als Bundespräsident Van der Bellen die Sperrstunde gleich um mehrere Stunden überschritt, hörte man solche Bedenken nicht. Auch Kurz schwieg und entschuldigte sich nicht, als er ohne Maske und ohne Abstand zu halten im Kleinwalsertal oder im Ö3-Studio erwischt wurde.

Schweigen bei Erhöhung der Politikerpensionen

Beide meldeten sich nicht zu Wort, als die Politikerpensionen in Zeiten, in denen viele Österreicher nicht wissen, wie sie ihren Lebensunterhalt finanzieren sollen, um 1,5 Prozent erhöht werden sollten. Es brauchte einen polternden FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl, um dies zu verhindern.

Beim Impfen aber gibt es plötzlich die Furcht, man könnte ihnen „Privilegien-Wirtschaft“ vorwerfen. Wer glaubt denn sowas?

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Von Veritatis

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