Schlechte Nachricht für Sebastian Kurz: Studie untersuchte Nutzen der Corona-Radikalmaßnahmen

Immer wieder warfen kritische Zeitgenossen ein, dass die Verhältnismäßigkeit zwischen der Gefährlichkeit von Covid-19 und den von der schwarz-grünen Bundesregierung verordneten Bekämpfungsmaßnahmen nicht passt. Für eine Sterblichkeitsrate annährend gleich wie die saisonale Grippe das gesamte Land an die Wand zu fahren und Zukunft und Wohlstand der nächsten Generation zu beschädigen, halten viele für unverhältnismäßig.

Für diese Kritik ernteten sie im besten Fall das neue Schimpfwort „Verschwörungstheoretiker“, in der Regel wurden sie aber mit erhobenem Zeigefinger als „Gefährder“ abgestempelt, riskierten sie doch den Tod von Zeitgenossen. Und aus. Eine Auseinandersetzung zur Sachfrage fand und findet bis heute nicht statt.

Vom Saulus zum Paulus

In diese schöne Welt der totalen Einseitigkeit in der öffentlichen „Diskussion“ platzt jetzt eine kanadische Studie. Ari R. Joffe aus Edmonton in der Provinz Alberta, Arzt und Forscher in Kanada, hatte zunächst die Corona-Einschränkungen des öffentlichen Lebens befürwortet. Heute meint er, dass die Kollateralschäden ungleich höher sind als Covid-19:

In vielen Teilen der Welt hat es Rückschläge beim Impfschutz in der Kindheit, bei der Bildung, bei der Entdeckung und Behandlung von Infektionskrankheiten (etwa Tuberkulose, Malaria und HIV) und der Bekämpfung von Mütter- und Kindersterblichkeit gegeben, und das könnte in den kommenden Jahren viele Millionen Menschen das Leben kosten.

Hohe Kollateralschäden

Eine Übersterblichkeit resultiere seiner Meinung aus der Unterbrechung der Wirtschaftstätigkeit und der Versorgungsketten. Dies habe zu Nahrungsmittelknappheit für 83 Millionen Menschen und 70 Millionen in extreme Armut geführt.

Doch auch in den entwickelten Ländern seien die Kollateralschäden höher als der Nutzen der Corona-Radikalmaßnahmen. So habe sich die Gesundheitsversorgung verschlechtert, weil Vorsorgeuntersuchungen unterblieben, Schlaganfälle, Herzkrankheiten oder Krebs verschleppt und gebotene Operationen verschoben wurden. Laut Joffe sei es deshalb zu Übersterblichkeiten in bestimmten Bereichen gekommen, die zu 20 bis 50 Prozent aber eben keinen Zusammenhang mit dem Coronavirus gehabt hätten.

Eindeutiges Ergebnis einer Kosten-Nutzen-Rechnung

Joffe stellte eine Kosten-Nutzen-Rechnung auf. Demnach würde der Schaden aus dem „Lockdown“ das Zehnfache des Nutzens betragen. Dies alles unter der Annahme, dass „Lockdowns“ 70 Prozent der Todesfälle verhindern könnten, was bis heute nicht bewiesen ist. Das Ergebnis dürfte sich also noch weiter zuungunsten der „Lockdowns“ verschieben.

Das Ergebnis von Joffes Studie belegt die Warnung des Finanzwissenschaftlers Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg, der bereits im Frühjahr sagte:

Unter dem Strich kostet der Wachstumseinbruch deutlich mehr Lebensjahre, als wir bewahren konnten.

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Von Veritatis

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