Die Zentralbanken haben zuletzt mehrfach beteuert – etwa die „Deutsche Bundesbank“ -, sie wollten das Bargeld erhalten. Nun allerdings machte der Blogger norberthaering.de darauf aufmerksam, dass die EZB, die Europäische Zentralbank, eine neue Bargeldstrategie verfolge. Dabei verweist er auf den „Einstieg“, wonach hier mit Bargeld (also Banknoten und Münzen) sichergestellt werden solle, dass die Autonomie und der „Schutz der Privatsphäre“ erhalten blieben.

Die EZB, so schließt sie ab, würde „auf verschiedene Arten dafür (sorgen), dass die Zukunft des Bargeldes gesichert ist“.

Sie wolle, dass das „Eurosystem dafür sorgt, dass die Euro-Banknoten und -Münzen der Öffentlichkeit jederzeit zur Verfügung stehen“. Auch wenn der digitale Euro eingeführt würde, dann gelte es, diesen „parallel zum Bargeld“ zu verwenden. Schließlich stelle die EZB zudem sicher, dass „Bargeld überall akzeptiert wird“. Allerdings seien diese Hinweise lediglich „allgemein“.

Tatsächlich drohe Anderes. Anbieter öffentlicher Dienste, Handels- und andere Unternehmen dürfen Bargeldzahlungen nicht ablehnen, es sei denn, dies ist ausdrücklich gesetzlich vorgeschrieben oder alle Parteien haben zuvor ein anderes Zahlungsmittel vereinbart.“

Der Direktor für Banknoten, Ton Roos, habe ihm mitgeteilt:

„Als Teil unserer Bargeldstrategie wollen wir sicherstellen, dass Barzahlungen auch 2030 noch eine weit verbreitete Option sein werden. Wir werden mit der Europäischen Kommission zusammenarbeiten, um den Status der Euro-Banknoten als gesetzliches Zahlungsmittel zu klären, (und) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission werden wir die Möglichkeit und Notwendigkeit verbindlicher Regeln für die verpflichtende Annahme von Bargeld im Handel untersuchen.“

Die Praxis sehe anders aus. Erinnern Sie sich an den Abschnitt, in dem Ausnahmen von der Annahme des Bargelds (s. oben) beschrieben werden. Erinnern Sie sich zudem daran, dass es immer kostspieliger wird, Bargeld abzuheben – inklusive der wachsweichen Forderungen der EZB scheint hier eine Strategie durch: Bargeld wird ohne besondere weitere rechtsverbindliche Schritte weiterhin einfach nur „durchgeschleppt“. Hüten Sie sich vor den Folgen.



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Von Veritatis

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