Wo ein politischer Wille vorhanden ist, findet sich immer auch ein passendes Narrativ. Damals, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, fanden die Herrschenden beruhigende Erklärungen für die vernichtenden Kriege, in welche sie die Menschen trieben. Das Entsetzen darüber ist jedoch mit den Jahren verblasst, während die gleichen Erklärungen wie damals erneut herumgereicht werden. Es sind Erklärungen, die auf Angst und Schrecken basieren und nicht auf Vernunft. Aber wer den Status Quo bewahren will, ist nicht wählerisch bei den Argumenten, die ihn stützen sollen. Die Erzählung von Christian Brügge versucht jenen die Maske herunterzureißen, die jeden Versuch, die Wahrheit zu finden, als Verschwörungstheorie abkanzeln wollen. Menschen, die vielleicht von einer Villa mit Vorgarten träumen, aber nicht wissen, welchen Preis sie dafür am Ende werden bezahlen müssen. Manchmal können Bilder und Erzählungen mehr Wahrheiten zutage fördern als Analysen.



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Von Veritatis

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