Die Kliniken in Deutschland leiden massiv unter der Corona-Pandemie. Dies wird tagein, tagaus in den Medien thematisiert. Hintergrund ist der Umstand, dass die Kliniken vor allem Intensivbetten für die Corona-Patienten freihalten müssen und mussten. Die Kapazität war in den vergangenen Jahren durch die Regierung stark nach unten gefahren worden. Dies nun führt zu Geldmangel in den Häusern – der nun erheblich für die Pflegekräfte werden kann.

Kein Geld für Gehälter?

Demnach würden die Krankenhäuser schon bald kein Geld mehr für die Gehälter haben, so meldete es der Präsident der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) gegenüber. Die Häuser würden nur noch „begrenzte Mittel“ haben.

Hintergrund dieser Entwicklung ist das Fehlen der Einnahmen aus der sogenannten Regelversorgung, im Grunde also dem normalen Geschäftsbetrieb. Die Häuser haben viele Operationen verschieben müssen, zahlreiche Patienten haben sich aus Sorge vor der gemeldeten Infektionsgefahr gar nicht mehr in die Krankenhäuser begeben.

Der Preis ist hoch und unter anderem der Stimmung im Lande sowie den Maßnahmen in den Jahren zuvor geschuldet. Schon im ersten Quartal, so der Hinweis, werde es möglicherweise dazu kommen, dass das Gehalt nicht mehr gezahlt werden kann. Die Forderung:

„Wenn die Bundesregierung die Hilfen nicht deutlich erhöht, werden flächendeckend Kliniken bereits im ersten Quartal 2021 nicht mehr die Gehälter ihrer Mitarbeiter zahlen können“. Es müsse gehandelt werden.

Der Appell richtet sich informell an den Wirtschaftsminister und den Gesundheitsminister. Jens Spahn, dem aktuell u.a. schwere Fehler in der Impfstoff-Besorgung und -verteilung vorgeworfen werden, muss handeln – sonst wird das Gesundheitssystem unter ganz anderen Voraussetzungen offenbar zusammenbrechen. Die Regierung sollte, so die Meinung von Kritikern und Beobachtern, nicht nur die Sterbefälle unter den Corona-Infizierten zählen lassen.



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Von Veritatis

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