Die Deutsche Post meldet einen neuen Rekord an Briefen an Weihnachtsmann, Christkind und Nikolaus: insgesamt 665.000 Briefe. Auf den Wunschzetteln spiegelt sich vielfach das Corona-Thema wieder, z. B. Traurigkeit darüber, Spielkameraden oder Großeltern nicht mehr zu sehen.

Rund 665.000 Briefe mit Weihnachtswünschen wurden dieses Jahr in Deutschland an den Weihnachtsmann, das Christkind oder den Nikolaus verschickt. Das meldete die Deutsche Post am 30. Dezember in einer Pressemitteilung. Die Zahl ist ein “neuer Rekord” – 2019 wurden genau 599.577 Briefe verschickt. Die Post führt das darauf zurück, “dass angesichts der Corona-Beschränkungen noch mehr Kinder als sonst den besonderen Zauber des Briefeschreibens wieder für sich entdeckt haben”.

Zusammen mit den oft kunstvoll gestalteten Briefen schicken Kinder Wunschzettel, auf denen ihre Weihnachtswünsche gelistet sind. Neben “Klassikern” wie “Spielzeuge, Malstifte, Bücher oder Schminkzeug” dominierte in diesem Jahr das Corona-Thema. Die Deutsche Post berichtet:

“Viele Kinder drückten in ihren Briefen ihre Traurigkeit darüber aus, dass sie Spielkameraden nicht treffen oder Großeltern nicht sehen dürften. Die Pandemie hat in diesem Jahr auch andere immaterielle Wünsche von den Wunschzetteln verdrängt. So gingen beispielsweise Klagen über Stress in der Schule zurück. Stattdessen berichteten mehrere Kinder, dass sie es blöd fänden, wenn die Schule wegen Corona ausfällt.”

Jedes Jahr organisiert und unterstützt die Deutsche Post deutschlandweit Weihnachtspostfilialen, die Briefe von Kindern annehmen und beantworten. Sie werden überwiegend von ehrenamtlichen Helfern betreut. Die Briefe werden nicht nur aus Deutschland geschickt: “In der Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort (Brandenburg) gingen beispielsweise Briefe aus 62 Ländern ein. In Engelskirchen (NRW) haben Kinder aus 49 Ländern geschrieben, darunter Tadschikistan, Südafrika, Neuseeland, Mexiko und Thailand.”

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Von Veritatis

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