Das Leben ist wichtiger als der Profit. Daher muss die Wirtschaft heruntergefahren werden, um Menschenleben zu schützen. „Plötzlich“ rangen sich 2020 viele Politiker und Medienvertreter zu diesem Grundsatz durch. Speziell auch Linke, die sich mit solchen Argumenten weniger als Opposition denn als Wurmfortsatz der Regierung präsentierten. Bei Betrachtung der Zusammenhänge kann einem jedoch die rosa Brille von der Nase fallen. Von dem vermeintlich so menschenfreundlichen Lockdown zum Schutze aller profitieren vor allem die Reichsten der Reichen. In dem ganzen Corona-Diskurs bleibt ein Aspekt weitgehend unbeleuchtet: Seit der Bankenkrise 2007/2008 befindet sich unser Finanzsystem in der Schwebe zwischen Leben und Tod. Es konnte nur künstlich am Leben gehalten werden, indem immer neue Gelder hineingepumpt wurden. Im September 2019 kam es zu einem Börsenbeben, einer regelrechten Kernschmelze, die dem System beinahe den Garaus gemacht hätte. Betrachtet man die Coronakrise vor diesem Hintergrund, eröffnet sich einem ein ganz neuer Blickwinkel. Zugleich stellt sich die Frage: Geht es bei all dem wirklich um die Gesundheit von Menschen oder vielmehr um das Überleben eines kranken Finanzsystems?



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Von Veritatis