Frankfurt/Main (dpa) – Am Tag nach dem reibungslosen Machtwechsel in den Vereinigten Staaten bleiben die Anleger positiv gestimmt.

Der Dax schaffte es allerdings nicht nachhaltig über die früh wieder übersprungene Marke von 14.000 Punkten. Knapp 100 Punkte vor dem Rekordhoch ließen es die Anleger vorerst wieder langsamer angehen.

Der Dax legte gegen Mittag 0,41 Prozent auf 13.978,46 Punkte zu. Was Bestmarken betrifft, macht die zweite Börsenreihe dem Leitindex in diesen Tagen etwas vor: Sowohl der MDax als auch der SDax konnten diese erneut weiter nach oben schrauben.

Der Index der mittelgroßen Werte stieg zuletzt um 0,64 Prozent auf 31.779,35 Punkte, während jener der Kleinwerte 0,54 Prozent auf 15.662,49 Zähler gewann.

Am Donnerstag richten die Anleger ihre Blicke auf den Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB). Nach einhelliger Meinung von Experten wird es keine konkrete Änderung der bereits sehr lockeren Geldpolitik geben. Sehr genau dürften Anleger aber auf Kommentare zu den vielerorts verschärften Lockdowns achten. Auch der starke Euro könnte thematisiert werden, heißt es.

Auf Unternehmensseite rückten die in Corona-Zeiten bei Anlegern stets beliebten Aktien der Shop Apotheke ins Rampenlicht. Mit einem Anstieg um 4,1 Prozent verbuchten sie den nächsten Rekord. Als Treiber unter galten nun starke Zahlen des Wettbewerbers Zur Rose, dessen Papiere in Zürich um acht Prozent anzogen.

Im Schlepptau der Shop Apotheke waren am Donnerstag auch viele andere Aktien gefragt, die bei Anlegern als Gewinner der Pandemie gelten. Während auch Hellofresh oder Delivery Hero deutlich stiegen, zogen allen voran die Papiere des Online-Tierbedarfhändlers Zooplus an der SDax-Spitze um zehn Prozent an.

Das von Corona nochmals gepushte Thema Digitalisierung erstreckte sich auf die ganze Technologiebranche. Die Infineon-Aktien glänzten an der Dax-Spitze mit einem weiteren Hoch seit 2001. Die 1,8 Prozent höheren Titel des Chipkonzerns profitierten weiter von der international guten Stimmung im Sektor.

 

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Von Veritatis