Dass Visa und Mastercard die Corona-Ängste sehr schnell nutzten, um Propaganda gegen das Bargeld zu machen, verwundert wenig. Aber dass der Vize der EU-Kommission sich deren haltlose Behauptungen zu eigen macht, ist ein starkes Stück. Die Bargelddienstleister haben sich deshalb bei Kommissionschefin von der Leyen über ihn beschwert.

Der europäische Bargeld-Verband ESTA spricht in dem Schreiben von einer „katastrophalen Situation“ in die das Bargeld seit Ausbruch der Gesundheitskrise teilweise gerutscht, teilweise gebracht worden sei. In dem Brief an Ursula von der Leyen, der mir vorliegt, heißt es weiter:

Trotz eines starken Anstiegs der Bargeldnachfrage ist die Bargeldnutzung sehr stark zurückgegangen, je nach Land und Branche um 50% bis 80%, auf ein Niveau, bei dem der Bargeldkreislauf möglicherweise nicht mehr aufrechtzuerhalten und das Bargeld gefährdet ist.“

Dafür seien die Lockdowns nur ein Grund, schreibt der Verband:

Der Beitrag Wie Visa und Mastercard die EU-Kommission für eine Anti-Bargeld-Kampagne einspannten erschien zuerst auf uncut-news.ch.



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Von Veritatis