Die umgesetzte Vision des ehemaligen Daimler-Konzernchefs Edzard Reuter, aus dem Autohersteller Mercedes Benz eine Verquickung zu einem Technologiekonzern mit allen möglichen Technologien umzugestalten, hat sich für das Traditionsunternehmen zum Desaster entwickelt. Die Übernahme des Pleite-Autobauers Chrysler durch Reuters Nachfolger Jürgen Schrempp brachte dem deutschen Konzern Milliardenverluste. Das fusionierte Unternehmen wurde zu schwerfällig und dadurch schlecht zu steuern.

Jahre später soll der Konzern vollständig umgebaut werden. Der amtierende Daimler-Chef Ola Källenius will den Konzern wieder aufteilen – in ein PKW- und Nutzfahrzeugunternehmen. Das Unternehmen soll künftig wieder Mercedes heißen – und nicht mehr Daimler. Lastwagen und Busse werden unter der Truck AG zusammengefasst und an die Börse geschickt.

Aufteilung fragwürdig

Die Aufteilung der einst zusammengeführten Unternehmenszweige soll den Konzern wieder aus dem Tief bringen. Mit kleineren Firmeneinheiten kann effektiver und schneller auf Marktanforderungen reagiert werden und die aufgeteilten Konzern-Teile sind einfacher zu führen, als ein riesiges Firmenkonglomerat – so der Plan. Die Idee, PKW und Nutzfahrzeuge von der gleichen Zentrale aus zu steuern, hat sich als unrentabel erwiesen. Andere Fahrzeugbauer wie Volvo oder Volkswagen sind diesen Weg schon vor Jahren gegangen und haben ihre ähnlichen Einheiten aufgeteilt.

Die Investoren, vor allem in China, dürfte dieser Schritt freuen. Denn die Neuaufteilung bietet Investoren die Chance, sich auf eines der beiden Unternehmen zu konzentrieren. Der chinesische Autohersteller Geely ist schon jetzt mit knapp 10 Prozent an Daimler beteiligt. Die Bejing Automotive Group hat 5 Prozent an dem Traditionsunternehmen. Durch die Aufteilung könnten Investitionen für Chinesen noch lukrativer werden und am Ende dazu führen, dass Mercedes irgendwann chinesisch wird.

Was die KPC-nahe Bundesregierung sicherlich begrüßt, dürfte viele Unternehmern und traditionsbewusste Konzernbosse in diesem Land erschrecken. Die Merkel-Regierung verfolgt eben eine andere China-Politik als Präsident Trump. Dieser hatte in den vier Jahren seiner Amtszeit versucht, das von der KPC an vielen Stellen bereits unterwanderte Amerika von der Infiltrierung der kommunistischen Macht zu befreien. Für diese Politik wurde Trump – besonders von den deutschen Medien – immer wieder diffamiert.



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Von Veritatis