„Dabei sein ist alles“, pflegt der Deutsche zu sagen. Wenn das zutrifft, dann ist „alles“ derzeit gefährdet. Denn wer dabei sein darf und wer nicht, das soll zukünftig der Impfstatus einer Person bestimmen. So schwebt es etwa dem Chef eines der größten Ticketvertreiber, CTS Eventim, vor. Wer eine entsprechende Impfung nicht vorweisen könne, müsse dann wohl von draußen aus dem Konzert lauschen. Derweil hört man erleichtertes Aufatmen in der Politik wegen dieses Vorstoßes aus der Privatwirtschaft. Nun muss man sich nicht selber die Finger schmutzig machen und kann darauf verweisen, private Akteure würden Zugänge zu Kunst und Kultur an die Impfung koppeln und nicht der Gesetzgeber. Sträflich ignoriert wird dabei, dass derartige Diskriminierungen grob verfassungswidrig und menschenverachtend sind.



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Von Veritatis