Tote können selbst nicht mehr reden. Deshalb kann man ihnen auch fast nach Belieben etwas in den Mund legen. Die Sterbestatistiken in der Coronakrise sagen nach Auffassung der Mächtigen vor allem eines aus: Das Virus hat zu einer dramatischen Übersterblichkeit geführt, was eine Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten angeblich alternativlos macht. In der Medizin war es nicht immer selbstverständlich, aus den Umständen des Ablebens von Menschen zu lernen. Hippokrates & Co. zogen ihre Schlüsse lieber aus der Lebensweise ihrer Klienten. Erst als in der Renaissance Anatomen zu Stars und Sektionen Verstorbener zu öffentlichen Spektakeln wurden, begannen Ärzte von den Toten zu lernen: Mortui vivos docent! Auch heute sagen uns die Toten oft mehr als lebende Experten. Man man muss nur lernen, sie richtig zu verstehen.



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Von Veritatis