Lange wunderten sich Kommentatoren sowie die Öffentlichkeit darüber, warum die EU so lange benötigte, um den Impfstoff von BioNTech in den benötigten Mengen zu bestellten. Aus den USA war 2020 bekanntgeworden, dass die erste Charge für 19,95 Dollar pro Dosis verkauft worden war. Nun meldet sich ein Verbund von NDR, WDR und der „Süddeutschen Zeitung“ und will aufgedeckt haben, dass BioNTech – und wohl der Kooperationspartner – Pfizer eine erstaunlich hohe Summe für den Impfstoff verlangten.

54,08 Euro pro Dosis

Demnach habe der Preis pro Impfstoffdosis bei 54,08 Euro gelegen. Aktuell wird die Dosis demnach für 15,50 Euro gekauft, also annähernd 40 Euro günstiger als offeriert. Dem Bericht nach hatten die beiden Unternehmen von der EU für 500 Millionen Dosen 27 Mrd. Euro verlangt. Dieser Preis, vorgestellt von Pfizer, sollte bereits den „höchsten prozentualen Rabatt“ in einem Industrieland beinhalten.

AstraZeneca soll mit seinem Impfstoff den Bericht nach um den Faktor 20 günstiger sein. Israel soll nach einem Bericht des „Business Insider“, der sich auf „Medienberichte“ stützt, 23 Euro pro Dosis bezahlen.

Offen scheint, wie lange sich die Preisverhandlungen hinausgezögert haben. BioNTech hatte sich verwundert darüber gezeigt, dass die EU so lange für die Bestellung benötigte. Der „Spiegel“ habe, so der Bericht von „Business Insider“, davon gesprochen, der endgültige Preis habe schon im Juli 2020 festgestanden. Dies erscheint insofern plausibel, als die EU aktuell mit dem oben genannten Preis von 15,50 Euro in etwa so viel zahlt wie die USA, die im Sommer den derzeitigen Preis bereits verhandelt hatte. Stimmt diese Annahme, sind wiederum Vermutungen über den Preis als Grund für die langen Verhandlungen in dem Punkt hinfällig. Ist es plausibel, dass die EU vom Sommer an, als der Preis für die USA in der Öffentlichkeit unkommentiert bekannt war, von 54,08 Euro über Monate auf 15,50 Euro heruntergehandelt hat oder haben will?

 

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Von Veritatis