21. Feber 2021 / 07:11


Kapitalflucht in Anlagewerte: Verrückte Preissteigerungen bei Immobilien

ImmoScout24, eine Plattform für Immobilienangebote, hat die Daten zu den Wohnungs- und Hauspreisen von den Jahren 2019 und 2020 verglichen.

„Rette sich, wer kann“

Der Mittelstand, der die Geldgeschenke der schwarz-grünen Regierung sowohl für die südeuropäischen EU-Mitgliedsländer als auch für die Corona-Maßnahmen im Inland bezahlen wird müssen und eine Inflation und Geldentwertung fürchtet, versuchte offenbar zu retten, was zu retten ist. So stieg die Nachfrage bei Häusern um 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Dabei fällt auf, dass die Nachfrage nach Häusern besonders in den Bundesländern gestiegen ist, die auch als Ferienort bzw. Zweitwohnsitz interessant sind. So lag etwa der Nachfragezuwachs in Kärnten bei 76 Prozent.

Hohe Nachfrage führt zu höheren Preisen

Unter solchen Bedingungen konnten Verkäufer ihre Preise anheben und fanden doch noch Abnehmer.

Demnach stiegen im Corona-Jahr die Preise für Häuser um 11,6 Prozent, jene für Wohnungen lagen um 7,4 Prozent höher als noch ein Jahr zuvor. Am stärksten zogen die Preise bei Wohnungen im Burgenland mit einem Plus von 17,1 Prozent und bei Häusern in Tirol (18,2 Prozent plus) an.

Höhere Preise erfordern höhere Mieteinnahmen

Dass sich die Erhöhung der Anschaffungskosten auf den Mietmarkt durchschlägt, war zu erwarten. Mietwohnungen wurden daher im Corona-Jahr im Durchschnitt um fünf Prozent teurer.

Ausnahme ist das Burgenland, wo die Mietpreise trotz gestiegener Kaufpreise sanken, und Niederösterreich, wo sie gleich blieben. Die Teuerung ist hier noch nicht beim Endkonsumenten, dem Mieter, angekommen. Währenddessen verzeichnete vor allem der Westen Österreichs hohe Preissteigerungen. Auch in Wien zogen die Mietpreise deutlich an.

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Von Veritatis