Als Jürgen Fliege in seiner Talkshow „Fliege“, die über 10 Jahre lang im ARD ausgestrahlt wurde, Gott als „den Gangster da oben“ bezeichnete und sich kritisch zur Intervention der NATO im Jugoslawienkrieg äußerte, sollte seine Sendung abgesetzt werden. Erst nach massivem Protest der Zuschauer ließ der Sender zunächst Gnade walten, bevor er die Sendung dann 2005 endgültig „cancelte“. Jürgen Fliege weiß also, wovon er spricht, wenn es um den medialen Umgang mit unliebsamen Meinungen geht. Im Interview mit Rubikon führt er aus, wie es zu einer solchen Abfertigung von Kritikern des offiziellen Kurses kommen konnte, und erläutert dies anhand einiger Beispiele aus seiner Zeit im Fernsehen.

Jürgen Fliege blickt angesichts der gegenwärtigen Situation positiv in die Zukunft, denn er sieht in den Verwerfungen rund um das „Pandemiegeschehen“ einen Aufbruch in eine neue Zeit. Die Konsumgesellschaft, wie wir sie die letzten Jahrzehnte erlebt haben, wird es nicht mehr lange geben. Corona bringt dabei die perfiden Auswüchse unseres Systems zum Vorschein und gibt uns allen die Möglichkeit zu erkennen, in welcher Welt wir leben. Der Pfarrer und studierte Theologe ermutigt dazu, sich nicht zu fürchten, weder vor autoritären Maßnahmen noch vor einem Erkältungsvirus.




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Von Veritatis