Bildzitat zum Zweck der Berichterstattung, Screenshot von Twitter, Bildinhalt: Presse Service Wien, CC BY-NC 4.0

Das gefährliche Virus kann wohl zwischen politisch opportunen und regierungskritischen Kundgebungen unterscheiden. Eine stundenlange Demo aus zwanzig Halbnackten und angeblich tausenden weiteren Teilnehmern wurde von den Behörden ohne Auflösung und Repressalien geduldet, obwohl Abstände und FFP2-Masken häufig fehlten.

Von Michael Mayrhofer

Am 8. März fand in Wien eine so genannte „Feministinnen-Demo“ statt. Von 14:00 bis zu nachtschlafenen Abendstunden marschierten halbnackte Frauen ohne FFP2-Masken und ohne Abstand vom Resselpark über den Stephansplatz zum Schwedenplatz und auf den Ring. Wie man der Bildstrecke entnehmen kann, entstanden die letzten Fotos in finsteren Nachtstunden.


Keine Polizeikessel, keine Denunziation

Die Wegstrecke kommt von Anti-Corona-Kundgebungen bekannt vor – doch diesmal gab es keine Polizeikessel, keine Übergriffe – dafür aber begeisterten Jubel der Antifa. Während ein von einer Brücke gehängtes Plakat bei der Corona-Demo als „rechtsradikal“ denunziert wurde, feierte die Antifa die lila Fahne der Feministinnen. So deutlich wie hier mit nur wenigen Tagen Abstand wurde das Messen mit zweierlei Maß bisher wohl nur selten.

Für wessen Interessen randaliert die Antifa?

Die der Antifa nahestehende Denunziantenseite „Presse Service Wien“, die sonst sehr darum bemüht ist, unbescholtene Bürger in kompromittierenden Szenen zu fotografieren oder die Privatsphäre ihrer politischen Gegner zu missachten, feiert die Veranstaltung mit vielen Fotos. Dabei ist beachtlich, dass eben diese Antifa am 6. März noch für Sebastian Kurz und die Interessen globalistischer, männlicher Multimilliardäre auf die Straße ging, sich drei Tage später aber mit der Parole „Gegen Patriarchat und Kapital“ identifizieren kann.

Eigentlich konnten wir gar nicht glauben, dass diese Frauen-Demo wirklich stattgefunden hat. Laut Antifa sollen sogar bis zu 5.000 Menschen daran teilgenommen haben. Auf Fotos sieht man bestenfalls mehrere Hundert. Dass die Kundgebung stattfand, zeigen „Spuren“ auf Twitter, wo von verwunderten Bürgern mit der Polizei darüber gesprochen wurde. Auch erstaunlich: Im ORF kein Sterbenswörtchen über die laufende Kundgebung just zu dem Zeitpunkt als Polizeipräsident Pürstl in der ZIB den Einsatz vom Samstag erklärte.

Totales Medien-Blackout

Es gab zu Feministinnen-Veranstaltung keine Presseaussendung durch die Sicherheitsbehörden, keine Meldungen in Zeitungen oder großen Online-Portalen und keine Information über polizeiliche Maßnahmen wie Anzeigen wegen mangelnden Abständen oder fehlenden FFP2-Masken. Das totale Schweigen der Medien ist ganz erstaunlich, wo sonst jede kleineste Äußerung aus dieser politischen Richtung mit großen, ganzseitigen Berichten und ausgedehnten TV-Sendungen gewürdigt wird. Offenbar dämmerte vielen in den Redaktionsstuben, dass man nach den Hass-Orgien gegen die friedlichen Bürgerdemos vom Samstag nun bei dieser Feministinnen-Demo sehr leise sein muss, um nicht völlig unglaubwürdig zu werden.

 

Nach den in der Pandemie angeblich so wichtigen Abständen sucht man hier vergeblich.

Hohn und Spott für die öffentliche Ordnung

Das stundenlange halbnackte miteinander Kuscheln kann auch als besondere Verhöhnung der Polizei und des Innenministers verstanden werden. Vor allem ist fraglich, wie sich Sicherheitskräfte fühlen, die knapp zuvor zur Gewaltanwendung gegen friedliche Bürger aus der Mitte der Gesellschaft angehalten wurden aber nun bei eng aneinander geschmiegten Feministinnen nicht einschreiten dürfen. Auch sie werden sich die Frage stellen, ob es die behauptete Pandemie wirklich gibt. Der Polizei-Presseabteilung war offenbar nicht erlaubt, über die Kundgebung zu schreiben – aber ein Posting zum Weltfrauentag musste sein.

Wäre das Virus so tödlich wie verkündet, waren all die am 8. März in Wien demonstrierenden Menschen in großer Gefahr gewesen und hätten auch andere gefährdet. Ganz offensichtlich ist die Pandemie aber rein politischer Natur.

 





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Von Veritatis