Bilder direkt aus dem Wiener Polizeikessel: Info-DIREKT

Viel wurde in den etablierten Medien über die Einkesselung friedlicher Spaziergänger und deren Fluchtversuch über ein Versicherungsgebäude diskutiert. Was bisher jedoch unterging ist, dass im Kessel ein Polizeioffizier ohne Mund-Nasen-Schutz herumspazierte und das obwohl die Polizei wegen solcher Missachtungen den ganzen Tag zwischen 3.000 und 4.000 Anzeigen ausstellte.

Kommentar von Michael Mayrhofer

Wie rechtfertigt man übertrieben hartes polizeiliches Vorgehen gegen friedliche Kundgebungsteilnehmer, wenn man selbst dasselbe angebliche Fehlverhalten setzt, das man den an diesem Tag tausendfach angezeigten Bürgern vorwirft?


Hohn für gesetzestreue Bürger

Es ist dem besonnenen Verhalten der eingekesselten Regierungskritiker zu verdanken, dass sie sich von dem Auftreten des maskenlosen Oberstleutnants nicht provozieren ließen. Und das obwohl einige der Spaziergänger zuvor selbst schon angezeigt wurden, weil sie keine FFP2-Maske trugen, oder ihnen diese kurz unter die Nase gerutscht ist.

Bild: Privat

Dass die Stimmung im Kessel trotz solcher mutmaßlichen Provokationen gut war, sehen Sie in dieser Dokumentation von der XXL-Demo:

Ohne FFP2-Maske aber dafür mit Pfefferspray

Auch unter den mitwirkenden Beamten gab es einige, die es mit der FFP2-Maskenpflicht nicht so genau nahmen – sowie die junge Dame im Vordergrund (siehe Bild unten).

Nehammers Märchen vom Sturm

Die willkürliche Einkesselung dürfte übrigens dazu gedient haben, die Anzeigenstatistik an diesem Tag in die Höhe zu schrauben, um Innenminister Nehammer Munition für seine Hetze gegen friedliche Demonstranten zu liefern. Da sich die Demonstranten jedoch nicht provozieren ließen, musste Nehammer das Märchen vom Sturm auf ein Versicherungsgebäude erfinden, das in Wirklichkeit so nie stattfand, wie ein Beteiligter in diesem Info-DIREKT-Interview erzählt:

Maskenloser ORF

Ähnlich wie der Polizei-Oberstleutnant nahm es auch das ORF-Team an diesem Tag nicht so genau mit Abstands- und Maskenregerlungen, wie Report24 in diesem Artikel thematisierte.

Trotz Verstößen: Keine einzige Anzeige bei Feministen-Demo

Und auch die Polizei scheint mit zweierlei Maß zu messen. Während bei regierungskritischen Kundgebungen sogar Gewalt eingesetzt wird um die Corona-Maßnahmen durchzusetzen, wurden bei feministischen Großkundgebungen am Montag alle Augen zugedrückt. Dort waren die Teilnehmer teilweise halbnackt, hielten keinerlei Abstand ein verzichteten auf das Tragen von FFP2-Masken. Auf Nachfrage von Info-DIREKT gab es dort keine einzige Anzeige deswegen. Hier mehr dazu: Keine einzige CoV-Anzeige trotz fehlendem Abstand

Eines Rechtsstaates unwürdig

Anmerkungen: Info-DIREKT ist gegen die bestehende Maskenpflicht. Wenn jedoch normale Bürger und einfache Polizisten unter Strafdrohung dazu gezwungen werden eine Maske zu tragen, hat dies auch für Offiziere zu gelten. Zudem düfen die Corona-Maßnahmen nicht dazu missbraucht werden, um regierungskritischen Demonstranten das Leben zu erschweren, während man bei politisch-korrekten Aufmärschen beide Augen zudrückt. Das ist Willkür und eines Rechtsstaates unwürdig.



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Von Veritatis