Anfang 2021 bleiben die COVID-19-Sperren in ganz Europa in Kraft, aber eine Reihe von Ländern hat begonnen, die Beschränkungen schrittweise zu lockern. Zuvor hatte das Zögern vieler Länder, eine vollständige Abriegelung vorzunehmen, zu einem Sammelsurium von Einschränkungen geführt, die nur knapp an der Realität vorbeigingen.

Trotz der anhaltenden Schließung von nicht lebensnotwendigen Geschäften und Restaurants haben die Schulen unter anderem in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Dänemark begonnen, zu öffnen. Sportanlagen im Freien, Museen, Zoos und Friseure sind typische Arten von Orten, die in den abgesperrten europäischen Ländern wieder geöffnet haben oder kurz vor der Wiedereröffnung stehen. Auch das Einkaufen in einem Geschäft nach Terminabsprache wird an mehreren Orten eingeführt. Deutschland und die Schweiz haben vorsichtige Pläne für die Öffnung von Außengastronomie mit Einschränkungen vor Ende März angekündigt, haben aber betont, dass dies mit den sinkenden Infektionszahlen zusammenhängt.

Sowohl die Schweiz als auch Österreich haben in letzter Zeit die Beschränkungen deutlich gelockert und Geschäfte und andere Betriebe geöffnet, Restaurants aber geschlossen gelassen. In Österreich, wo nach wie vor eine Ausgangssperre gilt, wurde die Öffnung von strengen lokalen Abriegelungen begleitet, die die Bewohner mehrerer Städte einschränkten. Andere europäische Länder, in denen die Abriegelungen seit Ende Januar aufgehoben wurden, sind Polen und Bulgarien.

Frankreich hat seine zweite Abriegelung beendet und ist zu einer frühen nationalen Ausgangssperre übergegangen, die durch Restaurantschließungen ergänzt wird, eine Taktik, die derzeit auch in Luxemburg und Belgien angewandt wird – letzteres geht sogar so weit, dass es vor kurzem die nationale Ausgangssperre gegen eine lokale ausgetauscht hat. Spanien hält hartnäckig an der nationalen Ausgangssperre und den lokalisierten Schließungen fest, obwohl die Fallzahlen in der so genannten dritten Infektionswelle wieder rapide ansteigen. Obwohl die spanischen Regionen die Befugnis haben, die Bürger abzusperren, verhängt derzeit keine Region außer Ibiza irgendwelche Einschränkungen, die einer lokalen Abriegelung ähneln. In Italien gibt es immer noch eine landesweite Ausgangssperre und örtliche Beschränkungen, dazu kommen frühe Schließungen von Restaurants. Da die Infektionszahlen weiter steigen, steuert das Land dennoch auf eine umfassende Abriegelung zu, da alle Regionen bis Ostern als „rote Zonen“ eingestuft werden sollen.

In den stark betroffenen Regionen Mitteleuropas sowie in den Niederlanden und Slowenien gelten zusätzlich zu den Abriegelungen noch Ausgangssperren. Einige kreativere Lösungen gibt es in Zypern und Griechenland, wo die Häufigkeit von Einkaufsfahrten mit Hilfe von SMS-Codes stark eingeschränkt wurde. Mit Ausnahme von Dänemark haben die skandinavischen Länder keine größeren Einschränkungen verhängt, wobei die Schließung von Restaurants in einigen finnischen Regionen die derzeit umfassendste Maßnahme darstellt. Norwegen zum Beispiel erlaubt Versammlungen in Innenräumen mit bis zu 200 Personen, aber nur, wenn Abstandsmaßnahmen eingehalten und Stühle zur zusätzlichen Sicherheit am Boden verschraubt werden. In der abgeriegelten Slowakei ist es – wie anderswo auch – ein triftiger Grund, das Haus zu verlassen, um mit dem Hund und – überraschenderweise – auch mit der Katze spazieren zu gehen.

Wie bei früheren Lockdowns variiert der Grad der Durchsetzung von Land zu Land erheblich.

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Von Veritatis