Es waren tragikomische Szenen am Samstag auf der Anti-Corona-Maßnahmen-Demonstration in Berlin. Genauer gesagt an der Schnittstelle zwischen ihr und der Gegen-Demonstration der Antifa. Die Berliner Innenbehörde, geleitet von dem früheren SED-Mitglied Andreas Geisel, hatte es tatsächlich geschafft, die Gegendemo mit lautstarker Beschallung gefühlt 15 Meter neben der Bühne der „Corona-Demo“ zuzulassen – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. So aber waren bizarre Szenen vorprogrammiert. Die teilweise zum Lachen gewesen wären, wenn die dahinter steckende tiefe Spaltung der Gesellschaft als Folge von Aufstachelung durch Politik und Medien nicht dramatisch und brandgefährlich wäre. Ansehen können sie alles in meinem aktuellen Video hier.

So schrieen die Antifa-Gegendemonstranten den Teilnehmern der „Corona-Demo“ immer wieder „Nazi“ entgegen. Einer derjenigen, der so beschimpft wurde, war ein Mann, der eine Che-Guevara-Fahne hielt, sich selbst als Linker bezeichnet und nach eigenen Angaben selbst seit 50 Jahren Antifa ist. „Das ist nicht die Antifa, das sind Kinder, ich weiß nicht, wer diese Kinder aufgehetzt hat, die sind noch nicht diskursfähig“, schimpfte er. Er könne diesen Kindern persönlich nicht gram sein, da sie politisch „missbraucht“ würden. Dass eine Antifa staatliche Maßnahmen mit autoritärem Charakter unterstütze, sei absurd, so der alte Mann: „Meiner Ansicht nach ist das eine Fake-Antifa“. Seine These: Der Gegenprotest sei gelenkt.

Leider konnte ich persönlich nur einmal mit einem Gegendemonstrant ins Gespräch kommen, da ich sonst angefeindet wurde. Aber auch dieses Gespräch wurde nach kurzer Zeit von zwei älteren Männern, die sich sonst im Hintergrund hielten hinter den jungen Antifa-Leuten, unterbunden. Sie hielten den jungen Mann an, die Unterhaltung einzustellen. Später kam es noch zu spannenden Szenen, als Corona-Maßnahmen-Gegner versuchten, mit den Antifa-Demonstranten ins Gespräch zu kommen. Sie versuchten etwa, deren Parolen wie „Wir impfen euch alle“ oder „Corona-Leugner raus aus den Kiezen“ zu hinterfragen: „Wollt Ihr dazu Gewalt anwenden? Ist das nicht Faschismus?“. Auf den Vorwurf, sie würden vom Staat finanziert, antwortete einer der Antifa-Leute: „Nein, nur von Stiftungen“. Worauf der Einwand kam, diese ihrerseits seien vom Staat finanziert.

Aber mehr als 1000 Worte sagen die Szenen selbst – Sie können Sie hier in meinem aktuellen Video ansehen.

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Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!


Bild: Boris Reitschuster
Text: br




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Von Veritatis