Bild: Kremlin.ru

Als damals Ende Februar, Anfang März 2020 die Zahlen aus dem 1,4 Milliarden-Reich China und anderen asiatischen Staaten bereits auf dem Tisch lagen, war schnell erkennbar, dass dort die ‚Infektionszahlen‘ wieder stark rückläufig waren, nachdem sie in diesem frühen Zeitraum des Geschehens nirgends auch nur annähernd die bedrohlichen Werte einer echten Epidemie erreicht hatten.

Von Christian Müller

Aber nur sehr wenige Politiker, Regierungen, Ärzte, Epidemiologen und Wissenschaftler haben in dieser Phase ihre Stimme erhoben. Einige Ausnahmen, wie Dr. Wolfgang Wodarg, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi oder der schwedische Premier Steffan Lövfen und der tansanische Präsident John Magufuli haben sich öffentlich gegen eine globale Agenda gestellt, die ja bereits in den Jahren davor bei tatsächlich gehypten ‚Pandemien‘ wie SARS, Vogel- und Schweinegrippe ganz klar erkennbar war.

Auch Präsident Alexander Lukaschenko stellte sich von Anfang an gegen die globalen Drahtzieher und auf die Seite seiner weißrussischen Bürger. Anstatt sein Land mit einem zur apokalyptischen Seuche zuerst aufgeblasenen und später dorthin gezüchteten Atemwegsinfekt in Angst und Panik zu versetzen, hat er bei vielen Gelegenheiten, wie Regierungssitzungen und Interviews, z.B. bei einem Eishockeyspiel, seiner Überzeugung Ausdruck verliehen, dass von Covid19 keine erhöhte Gefahr ausgehen würde.Das ging natürlich gar nicht, dass ein europäisches Land aus dem Covid-Gleichschritt ausschert und sein Präsident pragmatisch und ohne Hysterie bei jeder Gelegenheit betont, dass normale Hygiene wie Hände waschen, Stärkung des Immunsystems, z.B. durch das in Weißrussland traditionelle ‚Banja‘ (= Dampfbad), und „täglich 40-50 Gramm im Reinalkohol-Equivalent“ jeden Virus besiegen kann. 40-50g reiner Alkohol sind in 100g vom besten weißrussischen Wodka enthalten. „Dawaj 100 Gramm“ ist im Volksmund genauso gebräuchlich wie unser „Trink ma a Stamperl“.

Viele Horrormeldungen

Völlig fassungslos gaben sich unsere „Qualitätsjournalisten“, als auch noch Ende März, Anfang April 2020 in Weißrusslands öffentlichem Leben völlige Normalität herrschte: „Die Geschäfte, Restaurants und Bars haben geöffnet, die weißrussische Premier Liga wird unverändert vor Zuschauern in den Stadien weitergespielt, kaum ein Mensch trägt Maske.“

Dies, obwohl in Deutschland gerade am 25. März 2020 vom Bundestag eine „epidemische Situation nationaler Tragweite“ beschlossen wurde und katastrophale, drastische Maßnahmen zur Bekämpfung bereits ohne Rücksicht auf Verluste angelaufen waren. Ntv interviewte Lukaschenko am 30. März 2020 bei einem Eishockeyspiel, an dem er auch selbst als Spieler teilnahm, und zitiert ihn hörbar entsetzt mit „Corona ist keine Pandemie, sondern eine Psychose“.

(Anm.: tatsächlich hat er ein paar Tage zuvor bei einer Regierungssitzung in Minsk gesagt: „Es gibt keinen Grund für drakonische Maßnahmen. Mit dieser Psychose haben wir heute die Wirtschaft fast auf der ganzen Welt zum Stillstand gebracht. Das ist die leichteste Übung, das kriegen wir innerhalb eines Tages hin […] aber einen Shutdown würde das Land nicht überleben.“) Am Ende des Beitrages orakelt die Sprecherin bedeutungsschwer: „…es wird immer wahrscheinlicher, dass das Virus die Menschen in Weißrussland mit aller Wucht einholen wird.“

Und natürlich soll Lukaschenko angeblich auch „Verschwörungstheorien“ verbreitet haben, dass „Politiker in der ganzen Welt die Lage für ihre Zwecke genutzt haben“, und dass „das Virus von Menschenhand gezüchtet wurde“. Letzteres ist mittlerweile auch Teil des offiziellen Narrativs – eine Studie der Universität Hamburg weist auf einen Laborunfall in Wuhan hin, berichtete etwa der Norddeutsche Rundfunk. Da nicht sein kann, was nicht sein darf, wurde in den folgenden Monaten internationaler Druck auf Weißrussland ausgeübt, um Maßnahmen wie Shutdowns, Quarantänemaßnahmen, Isolation und Ausgangssperren umzusetzen.

Ausgewogene Maßnahmen

So traf am 07. April 2020 eine WHO-Delegation im Land ein, um Gesundheitseinrichtungen in Minsk sowie der Umgebung von Minsk und Witebsk zu besuchen. „Die Delegation ist in Belarus auf Einladung des belarussischen Staatschefs eingetroffen“ betont die staatliche Nachrichtenagentur BelTA. Im Gefolge dieses Besuches wird vom weißrussischen Gesundheitsministerium eine Testoffensive angekündigt. Interessanterweise geht es dabei nicht um den massenhaften Einsatz von PCR-Tests bei Gesunden, sondern um Antigentests, die bei Menschen mit Atemwegs-Symptomen und bei Freiwilligen zum Einsatz kommen.

So schrieb BelTA: „In Belarus will man Schnelltests auf Coronavirus-Antikörper durchführen. Das teilte der Gesundheitsminister Wladimir Karanik vor Journalisten mit.
Dem Minister zufolge gibt es in Belarus genügend PCR-Tests. Sie werden auch in unserem Land produziert. Es wurden Dokumente für die Lieferung von weiteren 200.000 Tests aus dem Ausland unterschrieben. 50.000 sind schon da. Die eingeplanten Lieferungen überdecken unsere Bedürfnisse in absehbarer Zukunft. Wir führen aktiv Schnelltests ein, die Virus-Antikörper entdecken“, informierte Wladimir Karanik. „Dadurch können die Patienten mit Erkrankungssymptomen sowie diejenigen, die COVID-19 schon in milder Form durchgemacht haben und dagegen immun sind, schneller untersucht werden.“ Im Mai lag Weißrussland bei den Tests bereits auf Platz 2 aller GUS-Staaten. Weiterhin werden aber keinerlei Lockdown-, Quarantäne- und sonstige drastische Maßnahmen ins Auge gefasst. Auch von einer Maskenpflicht war und ist keine Rede.

Ernst wird es dann offenbar im Juni 2020, als der IWF (Internationale Währungsfond) für einen Sofortkredit in Höhe von 900 Mio. Euro die Einführung von Corona-Maßnahmen nach italienischem Vorbild fordert. Dies wurde von Lukaschenko mit eindeutigen, klaren Worten abgelehnt: „Die Weltbank ist bereit, uns zehnmal mehr zu zahlen, als Anerkennung für unseren effizienten Kampf gegen das Virus. Sie hat sogar das Gesundheitsministerium gebeten, unsere diesbezüglichen Erfahrungen zu teilen. Unterdessen fordert der IWF von uns Quarantänemaßnahmen, Isolation und Ausgangssperren. Das ist Schwachsinn. Wir werden nicht nach irgendjemandes Pfeife tanzen.“

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Von Veritatis