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Gerade über Ostern wird die Corona-Politik in der Ostregion besonders hart. Die Ost-Österreicher erwarten nun 24 Stunden Ausgangssperren und Geschäftsschließungen über Ostern. Osterfeiern und Gottesdienste sind überdies verboten. Die Osterferien werden indes verlängert. 

Die Landeshauptleute der Ost-Region (Wien, Niederösterreich, Burgenland) stemmten sich zuvor gegen noch strengere Maßnahmen. Doch letztlich konnten sie sich nicht gegen Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) durchsetzen.


24 Stunden Ausgangssperre, Ostern abgeschafft

Ab kommenden Samstag (27. März) gilt in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland 24 Stunden lang Ausgangssperre! Auch für Ostern, dem höchsten Fest des christlichen Jahreskreises gelten keine Ausnahmen. Die Kirchen dürfen keine Gläubigen zu den Gottesdiensten empfangen!

„Osterruhe“: Merkel kniff, Österreichs Politik knallhart

Die zuvor von Angela Merkel für Deutschland angedachte Osterruhe, während der die Geschäfte geschlossen werden sollten, wurde mittlerweile mit einer Entschuldigung der Bundeskanzlerin zurückgezogen. Jetzt soll sie in Ost-Österreich kommen. Im Detail bedeutet, dass der Handel vom 1. April (Gründonnerstag) weg bis zum 5. April geschlossen ist. Ausnahme: Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Trafiken.

Schulen: PCR-Tests werden eingeführt

Stress für die Eltern: Die Osterferien werden im Burgenland, in Niederösterreich und in Wien bis zum 11. April verlängert! Darüber hinaus sollen die „Nasenbohrer-Tests“ in den Schulen nun PCR-Tests weichen: laut Medien soll nur mit ihnen die Rückkehr in die Schulen möglich sein! Grund dafür könnten die brutalen Testpannen sein, die unlängst aus Wien bekannt wurden: So musste eine Schule in Wien-Favoriten wegen 62 falsch-positiver Nasenbohrer-Tests – vollkommen ungerechtfertigt – schließen!

Test- und Maskenzwang in Büros

Ost-Österreichs Betriebe werden dazu verpflichtet, einmal wöchentlich Corona-Testungen durchzuführen, sofern die Mitarbeiter nicht im Home-Office sind. Dazu kommt noch eine FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen, etwa im Büro. Diese soll bereits ab dem 29. März gelten und betrifft sämtliche Indoor-Bereiche, in denen man nicht alleine ist.

FPÖ-Chef Norbert Hofer: Lockdowns haben sich abgenutzt

Der freiheitliche Parteichef Norbert Hofer fand harte Kritik für das Vorgehen der Regierung: „Zum einen ist die Bundesregierung ganz offenkundig nicht in der Lage, verfassungskonforme Regelungen für solch einen Ausnahmezustand zu erlassen.“ Zum anderen verlagere sich durch die Lockdowns das Sozialleben vom Öffentlichen ins Private. Dort – so der Parteichef – fänden aber die Infektionen statt. Hofer hält die Lockdowns für kein geeignetes Instrument: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich der Lockdown als Instrument längst abgenutzt hat und nicht die erhoffte Entspannung bei den Infektionszahlen bringt.“

Hofer: ÖVP-Maskenprofiteure sollen zurücktreten

Hofer forderte die ÖVP dazu auf, die Profiteure der Krise (Vgl. Hygiene Austria Skandal) zum Rücktritt zu bewegen: „In Deutschland beispielsweise fordern die Schwesterparteien der ÖVP ihre Mandatare zum sofortigen Rücktritt auf, wenn sie in irgendeiner Form Kapital aus der Krise geschlagen haben.“ Die Art und Weise der Maskenbeschaffung durch die ÖVP werfe große Fragen auf, so Hofer.

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Von Veritatis