Die Mariinski-Mine in Malyschewa – die einzige Smaragdmine Russlands – teilte mit, dass sie in diesem Jahr die Förderung von Smaragden um 20 Prozent steigern möchte. Auch die Gewinnung von Alexandriten soll gesteigert werden.

Laut RT-Capital beabsichtigt die Tochtergesellschaft des russischen Staatskonzerns Rostec, die die einzige Smaragdmine des Landes betreibt, die Smaragdproduktion in Russland in diesem Jahr um 20 Prozent zu steigern.

Der Jahresausblick folgt nach einem Rückgang um zehn Prozent im letzten Jahr, als die Produktion bescheidene 150 Kilogramm Smaragde betrug. Das Unternehmen hat außerdem vor, die Produktion von Alexandrit, dem seltensten Edelstein der Welt, um das Vierfache zu steigern. Das verkündete der Geschäftsführer  Kirill Fjodorow laut der Nachrichtenagentur TASS.

Er stellte fest, das vergangene Jahr sei eines der schwierigsten Jahre für die Mine des Unternehmens gewesen sei und fügte hinzu, dass das Unternehmen einen Umsatzrückgang um 80 Prozent verzeichnete, wodurch der Export komplett eingestellt wurde. Fjodorow hob hervor:

“In der zweiten Hälfte des Jahres 2020 sahen wir eine Wiederbelebung der Nachfrage nach Steinen wie Smaragd und Alexandrit. Dieses Jahr planen wir, die Produktion von Smaragden um 30 Kilogramm zu erhöhen.”

Der Top-Manager wies außerdem darauf hin, dass sein Unternehmen im Jahr 2020 nur ein Kilogramm Alexandrit abgebaut habe und stellte klar:

“Das ist der seltenste Edelstein der Welt, wobei die jährliche Produktion von Alexandrit auf der ganzen Welt gewöhnlich nur 40 Kilogramm erreicht.”

Er fügte hinzu, dass Brasilien in der Alexandrit-Förderung mit einem Anteil von 93 Prozent an der Förderung weltweit führend sei, während Russland mit einem Anteil von vier Prozent an zweiter Stelle liegt.

Laut Fjodorow sind die Preise für Smaragde (Aluminium-Beryllium-Silikat) und Alexandrite (Beryllium-Aluminat) seit dem drastischen Absturz während der COVID-19-Pandemie um etwa sechs Prozent gestiegen. Die Preise für beide Edelsteinarten sind Berichten zufolge sogar bis zu 30 Prozent höher als noch im Jahr 2018.

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Von Veritatis