Wochenblick

Die Polizei – dein Freund und Helfer! Das war einmal, denn nun werden die Polizisten weiter gegen die Bevölkerung aufgehetzt. Die Kluft zwischen der Bevölkerung und der Polizei soll offensichtlich ein unüberwindbarer Graben werden.

Von Maria Adler

Der Redaktion Wochenblick wurde ein aktueller Zeitungsartikel aus dem oberösterreichischen Infomagazin der Gewerkschaft öffentlicher Dienst „MIT SICHERHEIT“ (Ausgabe März 2021) zugesandt, welcher vor Hetze nur so strotzt. Hier steht schwarz auf weiß, wie bösartig die Polizisten gegen die eigene Bevölkerung aufgehetzt werden. Der stellvertretende Vorsitzende der Polizeigewerkschaft FCG OÖ (Fraktion Christlicher Gewerkschafter), Markus Kitzberger bezieht ganz klar Stellung, was er von den Menschen, die für ihre Grund- und Freiheitsrechte auf die Straße gehen, hält. Dass Kitzberger die komplett regierungskonforme Schiene fährt ist nicht weiter verwunderlich, denn er selbst ist Fraktionsobmann der ÖVP in Seewalchen. Die ÖVP hat also auch die Polizei fest im Griff.

Reichsbürger, Chaoten, Corona-Leugner tragen Schuld an Infektionen

Österreichweit fänden sich Randgruppen, etwa von Verschwörungstheoretikern und Corona-Leugnern über Rechts- und Linksextreme, Reichsbürger und Chaoten, zu Hunderten, ja Tausenden laut dem Polizeigewerkschafter zusammen, um sich gegen den Rechtsstaat und die politischen Verantwortlichen aufzulehnen. Nicht zu vergessen dabei, dass natürlich auf Mundschutz und Abstandsregeln bewusst verzichtet werde, um zu provozieren. Dass es nur Freiheit geben kann, wenn jeder etwas beitrage, sei vielen nicht bewusst, denn genau die Rücksichtslosigkeit derer, die ihre Freiheit in Gefahr sehen, wäre, so der Gewerkschafter, dafür verantwortlich, dass die Infektionszahlen wieder steigen.

Deswegen müssten auch die freiheitsbeschränkenden Maßnahmen noch länger aufrechterhalten bleiben, um die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Äußerst interessant auch, dass er sogar diesen Menschen die Schuld an Corona-Erkrankungen von Polizistinnen und Polizisten in die Schuhe schiebt, denn diese hätten sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in Ausübung ihres Dienstes angesteckt, immerhin müsse man das Risiko des Einschreitens gegen hunderte Meschen, die allesamt die Corona-Sicherheitsbestimmungen nicht einhalten würden, bedenken.

Bürger sind Mob

Markus K. schreckt auch davor nicht zurück, die friedlichen Demonstranten in Österreich mit einem Mob zu vergleichen, vor dem man die Gesellschaft und die Polizistinnen und Polizisten schützen müsse. Denn es habe auch in den USA kaum jemand den Sturm auf das Capitol von einer Horde demokratiefeindlicher Chaoten für möglich gehalten. So liefere in Österreich die Beteiligung mancher Politiker an den Demonstrationen oder Spaziergängen den Corona-Leugnern weiter Munition, ihr unsolidarische, rücksichtloses und egoistisches Verhalten als richtig zu empfinden und fortzusetzen, meint der stellvertretende Polizeigewerkschafter, selbst ein Polizist.

Wo ist der Aufschrei?

Früher hätte es einen lauten Aufschrei gegeben, wenn ein Polizist so öffentlich in Österreich gegen Bürger gehetzt, ja diese aufs Gröbste verunglimpft, hätte. Vor allem „die Grünen“ hätten mit ihrer Kritik an solchen Polizisten nicht gespart. Nun ist es erwünscht – unter dem Deckmantel der Solidarität!

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Von Veritatis