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In Kalifornien läuft eine Unterschriftensammlung zur Absetzung des Gouverneurs Gavin Newsom. Die 1,5 Millionen Unterzeichner, die dafür nötig wären, Neuwahlen auszurufen, sollen bereits vorliegen. Von Seiten der Organisatoren wird die Zahl von mehr als 2,2 Millionen Unterschriften genannt. Laut einem Bericht von Politico verfasste nun eine Gruppe von 75 führenden Namen der Tech-Branche einen Brief, in dem sie sich gegen die Abberufung des kalifornischen Gouverneurs aussprechen. Unterdessen sammelt Newsom bereits Geld für einen möglichen Wahlkampf.

Gastbeitrag von Christoph Uhlmann

Unter den Unterzeichnern finden sich so klingende Namen wie Lauren Powell Jobs, Gründerin von Emerson Collective und Witwe von Apple-Gründer Steve Jobs, und Eric Schmidt, der ehemalige Google-Chef. Sie begründen ihre Bedenken damit, dass die Abberufung vor Ende der Amtszeit einen Rückschlag für die Auslieferung der COVID-19-Impfstoffe bedeuten würde. Weiter befürchten sie, dass Newsom durch einen Trump-Republikaner ersetzt werden könnte. Auch andere Tech-Größen stimmen dem mit ihrer Unterschrift zu. Darunter finden sich der LinkedIn-Gründer Reid Hoffmann, der Mitbegründer von Napster, Sean Parker und die ehemalige Yahoo-Präsidentin und CEO Marissa Mayer, um nur einige zu nennen.

Chamath Palihapitiya, der Widerspenstige

Eine Ausnahme unter den Silicon-Valley-Größen scheint allerdings der Milliardär und Gründer des Investmentunternehmens Social Capital, Chamath Palihapitiya zu sein. Der ehemalige Facebook-Executive unterstützte die Bürgerbewegung mit 100.000 Dollar und stellte klar, dass er nun doch nicht selbst gegen Newsom in den Wahlkampf ziehen wird. Noch im Jänner hatte Palihapitiya via Twitter Andeutungen gemacht, er würde sich als Kandidat aufstellen lassen.

Politische Einflussnahme durch Tech-Elite

Erstmals stellen sich die Masterminds des Silicon Valley offen gegen eine politische Bewegung aus der Bevölkerung. Der „Great Reset“ bzw. die Agenda 2030, die der amtierende demokratische Gouverneur in Kalifornien voranzutreiben versucht, scheint auf dem Plan der Tech-Giganten ganz oben zu stehen. Kein Wunder, sind sie es doch, die von dieser Umstellung am meisten profitieren werden. Schon jetzt sind viele dieser Unternehmen die großen Gewinner der Corona-Krise. Ob sie sich auch gegen das kalifornische Wahlvolk durchsetzen können, bleibt aber abzuwarten.

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Von Veritatis