Kreuzigung und Auferstehung liegen nahe beinander. Wenn wir an die Zeit vor 2000 Jahren zurückdenken, da waren es drei Tage und am Ende stand die Geburt einer neuen Glaubensrichtung: das Christentum.

 

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Jesus wurde gekreuzigt, weil er Dinge sagte, die damals neu waren. Er sprach von der Nächstenliebe und von Gewaltlosigkeit, von Wahrheit, Frieden und rechtem Handeln. Das sind alles Dinge, die man übrigens auch im Hinduismus findet. Es sind die Grundsteine dieser Weltanschauung, die sich selbst nicht unbedingt als eine Religion sieht.

Es sind die Grundsteine einer funktionierenden Gesellschaft und die Bausteine für eine Welt, in der Menschen sich respektieren und wohlfühlen.

Noch heute benutzen wir den Ausdruck „gekreuzigt“, wenn jemand an den Pranger gestellt wird für etwas, was außerhalb der Norm liegt. Aus der Norm heraus entstand allerdings noch nie das Herausragende, Außergewöhnliche, Große, das der Menschheit Nutzen brachte. Die Norm war schon immer nur das Mittelmaß.

Es dauert manchmal ein Jahrzehnt oder länger, bis eine neue Entdeckung tatsächlich auch in die Lehre eingebaut wird. Lieber wird das Alte, das Bekannte weitergegeben, als dass man sich auf etwas Unbekanntes einlassen möchte.

Oft wird es zunächst verneint, verrissen und lächerlich gemacht.

Jesus sprach über Dinge, die man in der damaligen Zeit nicht so recht verstand und auch heute noch gern missinterpretiert: Man soll seinen Nächsten lieben, Gleiches nicht mit Gleichem vergelten, also Krieg nicht mit Krieg, Hass nicht mit Hass, Aggression nicht mit Aggression. Er hat das so ausgedrückt, dass man die andere Wange hinhalten soll.

Donald Trump hat auf diese Weise den Frieden erhalten, indem er, als sein Militär den Abschuss einer 400 Millionen-Drohne vergelten wollte, das verhinderte.

Denn genau so entstehen Kriege.

In den 80er Jahren hatte ausgerechnet ein Russe einen weltweiten Krieg verhindert, als es in der Nacht einen Fehlalarm gegeben hatte, nachdem mehrere Raketen von Amerika aus in Richtung der damaligen UdSSR geflogen sein sollen. Er hat in dem Moment gespürt, dass etwas nicht stimmte und nicht seine Vorgesetzten informiert, die sofort einen Gegenschlag eingeleitet hätten. Tatsächlich stellte sich nach einer halben Stunde – so lange benötigte eine Rakete bis zu ihrem Ziel damals – heraus, dass er recht hatte. Denn nichts geschah. Es war tatsächlich nur ein Fehlalarm.

Wer immer gleich zurückschlägt, verstärkt das Problem nur und trägt nicht zu dessen Lösung bei. Der mutige Mann hat damit vielleicht die Vernichtung vieler Menschen verhindert.

Wer mit seiner Intuition verbunden ist, der ist mit der Schöpferenergie verbunden.

Er ist nicht allein, wenn er entscheidet, denn er fühlt, ob er richtig handelt oder nicht. Die Schöpfung spricht zu uns über unsere Gefühle und manchmal auch durch andere Menschen, die vielleicht gerade dann, wenn wir es am nötigsten brauchen, einen wichtigen Hinweis geben, der zur Lösung eines Problems beiträgt. Auch unsere Träume sind nicht unwichtig, und sollten beachtet werden, genauso wie die „Geistesblitze“, die der eine oder andere gelegentlich genau dann hat, wenn er sie braucht.

Jesus wurde dafür verurteilt, dass er über Dinge sprach, die damals kaum verstanden wurden.

Die Behauptung, Gottes Sohn zu sein, war eine Gotteslästerung. Dafür gab es damals die Todesstrafe.

Der freie Wille, die freie Äußerung einer Meinung, waren also schon immer unterdrückt durch die Gesellschaftsschicht der Herrschenden.

Aber ist nicht gerade dieser freie Wille – natürlich in einem Rahmen, der anderen nicht schadet – das Aufregende an diesem Leben? Hatten wir nicht einmal dieses Paradies, das sich nun alle zurückwünschen und „die eigentliche Heimat“ nennen und sind wir da nicht raus, weil wir das Abenteuer des freien Willens erleben wollten, das durch Evas Apfel und die Schlange immer wieder bildlich dargestellt wird?

Übrigens ist diese Geschichte mit Adam und Eva eine Geschichte, die man sogar schon bei Naturvölkern gefunden hat, die keine Berührung mit unserer Kultur hatten. Dieser „Fall aus dem Paradies“ wird immer wieder ähnlich Weise berichtet.

Ebenso gab es eine Art Messias – oder Retter der Menschheit –  in vielen Kulturen.

Selbst die Indianer haben ihn erlebt. Sie nennen ihn Pahana, den von den Sternen, der wiederkommen wird, wenn die Erde bereit ist für die „5. Welt“. Er kam zu ihnen vor ungefähr 2000 Jahren.

Interessanterweise erwarten die Menschen aus vielen Kulturen ausgerechnet heute wieder einmal ihren „Messias“. Das aber ist nichts Neues, denn in jedem Jahrhundert glaubte man das.

Aber ob er so kommen wird, wie man es sich vorstellt, ist das nicht eher unwahrscheinlich?

Ist es nicht eher so, dass man ihn, einen herausragenden Weisheitslehrer, ein zweites Mal ans Kreuz nageln würde, wenn er käme und ihnen mitteilte, er sei der, auf den sie gewartet haben? Vielleicht würde er Dinge sagen, die fremd sind und die vielleicht der heutigen Meinung oder Kirchenlehre zuwidersprechen würden. Möglicherweise könnte er genau das Gegenteil behaupten, von dem, was sie aus den damaligen Ereignissen gemacht haben. Er könnte sagen: „Das habe ich vor 2000 Jahren nicht so gesagt und nicht so gemeint.“

Wäre das Gotteslästerung?

Sicherlich. Harcore Gläubige, die eher dem von Menschen geschriebenen Wort glauben, würden das so sehen und ihn weltweit verfolgen.

Er könnte natürlich ein spektakuläres Drama inszenieren und gewissermaßen vom „Himmel“ herabsteigen, aber wäre das wirklich besser in Anbetracht der konkurrierenden anderen Messiasse, die alle auch kommen sollen, wenn ausgerechnet der „christliche Messias“ käme und ihrer nicht?

Manche behaupten sogar, er ist schon längst da und er war nie weg.

Man könnte sagen, Jesus hat mit seinem unerschütterlichen Vertrauen zu Gott, den er Vater nannte, eine neue Energie auf dieser Erde verankert. Nämlich die, Gott nicht zu fürchten, sondern ihm zu vertrauen.

Wir müssen eine Schöpfung nicht fürchten, deren Kinder wir sind, denn sie hat nur das Beste für uns im Sinn. Sie wird uns niemals bestrafen, denn das erledigen wir schon selbst. Das Gesetz von Ursache und Wirkung greift hier, ist aber durchaus nicht endgültig, wenn wir noch einmal die Kreuzigung betrachten:

Da gab es zwei Verbrecher, die neben Jesus gekreuzigt wurden und einer von ihnen bereute und bekannte sich zu Jesus‘ Lehren, der daraufhin sagte, er würde mit ihm ins „Himmelreich“ eintreten.

Die Auferstehung ist das Symbol für einen Neubeginn.

Für 2021 hat das noch einmal eine ganz besondere Bedeutung, denn wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Es stehen sich nun, mehr denn je, zwei Lager gegenüber und eines davon möchte die Herrschaft über die Menschen dieser Erde gewinnen. Wäre das der Fall, dann würde die gesamte Menschheit ihres freien Willens beraubt und versklavt werden.

Das aber ist nicht der Plan einer liebenden Schöpfung, die der Menschheit den freien Willen geschenkt hat.

Hier gilt es nun weise zu handeln. Denn wir können viel tun.

Lassen wir uns von der dunklen Decke aus Hass, Aggression und Angst, die derzeit über der Welt liegt, beeindrucken und übernehmen diese Eigenschaften für uns selbst oder gehen wir, wie dieser Mann, der neben Jesus am Kreuz hing, ins Vertrauen, weil wir wissen, dass, wenn wir die Hand ausstrecken, uns eine andere entgegenkommt?

Ich weiß nicht, was die Buddhisten meinen, wenn sie vom Klatschen mit einer Hand sprechen, aber ich weiß, wenn ich meine Hand ausstrecke, dann kommt mir eine andere Hand entgegen, die mich führt.

Wir müssen wieder lernen, zu bitten.

In untenstehendem Buch, das wir seit einigen Monaten empfehlen, steht diese Geschichte von einem Mann, der an einem Baum hing und um Hilfe rief. Shiva und Parvati hörten das und warteten darauf, dass er ihren Namen rief, damit sie ihm zu Hilfe kommen konnten. Aber das tat er nicht. Und so fiel er vom Baum.

Auch Jesus sprach: Bittet, so wird euch gegeben.

Wir leben in einer Zeit, in der wir das Bitten oder Beten wieder neu lernen. In der höchsten Not besinnt sich der Mensch auf Gott.

Wir haben höchste Not. Wir sind diejenigen, die entscheiden, wie es unseren Nachkommen gehen wird, denn unser Verhalten wird entscheiden, wie es weitergehen wird.

Angst ist derzeit die dominierende Energie in großen Teilen der Weltbevölkerung. Angst gebiert noch mehr Angst oder gar Panik, wenn man ihr nicht Einhalt gebietet.

Angst ist die Abwesenheit von Vertrauen.

Mit Angst füttern wir die Seite unseres Gegners, die dadurch stärker wird. Was also ist zu tun, um Vertrauen aufzubauen?

Seit Oktober bewerben wir ein Buch, das vielen inzwischen geholfen hat. Es zeigt, wie man selbst zu seinem Ur-Vertrauen zurückfinden kann, mit dem wir alle einmal geboren wurden. Das ist unser Geburtsrecht. Wir verlieren es normalerweise brereits durch negative Erfahrungen im Laufe unserer Kindheit, aber es ist gar nicht so schwer, es wiederzufinden.

Wenn wir in unser ursprüngliches Vertrauen kommen, dann können wahre Wunder geschehen.

Denn dann sind wir stark und so mit unserer Quelle verbunden, wie wir es einmal waren. Die Angst hat keine Chance mehr, da wir mit unserem wahren Wesenskern wieder-verbunden sind.  Nun spüren wir, wie die Kinder, Zuversicht und wir haben einen positiven Ausblick auf die Zukunft, weil wir wissen, dass die Schöpfung uns nicht allein lässt. Aus Hoffnung wird Vertrauen.

Jeder Einzelne kann etwas tun, damit diese Welt nicht in die Hände der Falschen gerät: lernen, wieder zu bitten.

Übrigens sind die Worte an sich neutral, es ist das Gefühl wichtig, mit dem sie gesprochen werden. Ein Herz, das sich nach Freiheit und Frieden sehnt und darum bittet ist das, was unsere Welt gerade braucht. Wir als Kollektiv sind mächtig. Wir sind in der Lage, diese dunkle Decke zu durchbrechen und das Licht hereinscheinen zu lassen, das immer da ist.

Jeder Einzelne kann hier helfen, dass dies geschieht. Das ist ein Projekt, bei dem die Menschheit zusammensteht, ihre Angst überwindet und allmählich wieder zu ihrem angeborenen Ur-Vertrauen zurückfindet.

Denn: Das, was wir aussenden, bekommen wir zurück.

Wenn wir uns mit unserem Herzen mit der Schöpfung verbinden, dann wird mit der Zeit diese Verbindung immer stärker.

Das ist etwas, was jeder tun kann. Jeder Einzelne ist wichtig. Denn Auferstehung beginnt bei uns selbst. Wir sind diejenigen, welche die Weichen stellen, indem wir uns der einen oder anderen Seite zuwenden. Wir als Kollektiv entscheiden entweder über den Niedergang unserer Kultur oder über den Aufstieg in eine neue, wunderbare, friedliche Zeitepoche.

Wir als Kollektiv haben diese Macht, denn wir sind viele. Gewinnen wir diesen spirituellen Kampf um die Vorherrschaft auf dieser Erde!

Unsere positive Energie wird das Negative eliminieren, genau wie das Licht immer stärker ist als die Dunkelheit.

In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Lesern
ein (hoffnungs-)frohes Osterfest!

Unsere Buchempfehlung für diese Zeiten:

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Wir sind dabei, zu entdecken, wer wir sind und wohin wir gehen. Genau diese Dinge passieren in dem, was wir „Realität“ nennen. Ein so großer politischer und gesellschaftlicher Umschwung kann nur stattfinden, wenn die Menschen in ihrem Inneren bereit sind und auch dort das Chaos, das durch Blockaden entsteht, aufräumen. Dieses Buch zeigt, wie einfach das geht, ohne dass man irgendwelche Seminare besuchen müssen. Denn alles, was man dazu benötigt, ist das in sich selbst verborgene Wissen. Es ist das ideale Buch für Menschen, die wachsen wollen. Jeder wird dabei seinen eigenen Weg gehen. Nichts ist vorgeschrieben. Jeder Schritt entfernt sich von der Angst und geht immer mehr hinein ins Vertrauen.

Ein Vertrauen, das im Herzen entsteht, denn nur dort findet man die Wahrheit.

Leser schreiben:

„Buchstäblich hunderte spirituelle Bücher habe ich schon gelesen – aber dieses ist anders. Der Autorin gelingt das Kunststück, spirituellen Ernst und Eindringlichkeit mit Sanftheit und Güte zu verbinden, so dass ein fast symphonischer, erzählender Sprachstrom entsteht, der mich auf einer Woge der hellen Bewusstheit trägt…“

„Viele von uns kennen wahrscheinlich diesen Moment der Stagnation, wenn es nicht mehr weitergeht. Dieses Buch zeigt, wie man selbst weiterkommen kann und wie man selbst die eigenen Blockaden beseitigt.“

„Das hochaktuelle Buch versteht sich als Leuchtturm in unserer bewegten Zeit, in dem die Dunkelheit scheinbar die Überhand gewinnt – aber eben nur scheinbar, denn die vereinte Kraft all derer, die an sich arbeiten und sich mit ganzem Herzen dem Licht zuwenden, wird ganz sicher siegen. Ich wünsche diesem Juwel an Authentizität und Aufrüttelungspotential gerade in dieser Zeit eine große Schar an licht-bereiten Menschen!“

Mit Beispielen zum besseren Verständnis. Hier jetzt erhältlich. Wer lieber bei Thalia einkaufen möchte, kann das hier tun oder im Buchhandel vor Ort erwerben.

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Von Veritatis