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Wer das Verrechnungssystem im Gesundheitswesen von Österreich kennt, braucht sich keine Illusionen zu machen, dass Gesundheit jemals ein Wert sein kann. Die all-inclusive Veranstaltungen des Gesundheitssystems basieren auf der sogenannten e-Card.

Gastbeitrag von Roland Karner

Durch die Verwendung dieser Karte in Kombination mit dem Lesegerät, das in jeder Ordination steht, kann man unbehelligt und ohne Mitwirken des Patienten Geld hinter dessen Rücken auf das eigene Bankkonto transferieren. Die einfachste Variante für den Patienten, um keine Verantwortung zu tragen und Krankheiten gewinnbringend von Professionisten behandeln zu lassen.

Mündige Patienten

Viele Menschen bezeichnen sich als mündige Patienten, obwohl sie nicht wissen, was dieser Begriff bedeutet. Um ein mündiger Patient zu sein, müsste man sich über dieses System ausreichend informieren, um es auch mündig beziehungsweise verantwortungsbewusst zu nutzen.

Das Vereinbaren von Terminen oder Auswählen des Parkplatzes vor der Ordination berechtigen nicht zur Bezeichnung mündiger Patient. Ein mündiger Patient müsste von seinem Behandler über alle Möglichkeiten, Risiken und Folgen der Behandlung aufgeklärt werden. Jeder der schon mal bei einem Arzt war, kennt das System der 5-Minuten-Medizin. Die Fragen: „Wie geht es Ihnen? Was kann ich für Sie tun?“ dienen in erster Linie dem Smalltalk und als Einstieg in ein meist einseitiges Gespräch mit dem Zweck, die vorhandenen Leistungen des Portfolios des Behandlers an den „Kunden“ zu bringen.

Nach diesem kurzen sogenannten Anamnesegespräch folgt die eigentliche Behandlung. Die Abläufe solcher Behandlungen sind zum Großteil nicht standardisiert und hängen von der Qualifikation und dem Interesse des Behandlers und der Ausstattung der jeweiligen medizinischen Einrichtung ab. Auch wenn unsere grandiosen Politiker immer wieder vom Zusammenbruch des Gesundheitssystems sprechen, kann dieses System nur Geld lukrieren, wenn es genutzt wird und Leistungen erbringt. Die Sinnhaftigkeit ist in vielen Fällen zu hinterfragen, wobei das Motto sehr oft Gewinn statt Sinn ist.

Keine Gesundheitsförderung

Die Gesundheit der Menschen zu erhalten, nennt man Prävention. Dieser Begriff wird in primäre, sekundäre und tertiäre Prävention unterteilt. Primärprävention setzt an bevor es zu einer Krankheit kommt, Sekundärprävention verhindert das Fortschreiten einer Krankheit, und die Tertiärprävention konzentriert sich auf die verlorengegangene Gesundheit und darauf, durch Rehabilitation Folgeschäden zu verhindern.

Der Begriff Gesundheit ist nicht einheitlich definiert. Der Grad der Gesundheit einer Bevölkerungsgruppe/Population wird in der Regel am Grad der Erkrankungen beziehungsweise Krankheiten gemessen. Man spricht auch von Gesundheitsberufen, dem Gesundheitssystem, der Gesundheitskasse und Gesundenuntersuchung. Diese Begriffe sind eigentlich völlig falsch, da sie sich nur mit Krankheiten beschäftigen und nicht den Fokus auf die Förderung von Gesundheit legen. Es gibt keine finanziellen Unterstützungen im Individualbereich für gesundheitsfördernde Maßnahmen.

Die Medien propagieren sogenannte Vorsorgeuntersuchungen, die aber einen völlig falschen Ansatz verfolgen. Die korrekte Bezeichnung für diese Art von Untersuchung wäre Früherkennung, denn wer sich jahrzehntelang nicht bewegt, nicht ausgewogen ernährt, raucht und übermäßig Alkohol konsumiert, kann nicht im Alter von 50 Jahren durch eine Darmkrebsvorsorge sein Risiko, an Krebs zu erkranken, reduzieren. Da diese Untersuchung, sowie die darauf folgende Behandlung mit pharmazeutischen Präparaten oder operativen Eingriffen zur Gänze finanziert wird, beginnen Menschen nicht eigenverantwortlich ihre Gesundheit zu erhalten oder zu fördern.

Medizin als Geschäft

Der Bereich der Medizin ist ein Milliardengeschäft, das natürlich nur funktionieren kann, wenn es von zentraler Stelle gesteuert wird. Durch Politiker, die als Entscheidungsträger fungieren ohne jegliche Expertise in diesem Bereich, haben Lobbyisten der Pharmaindustrie, Ernährungsindustrie und Technologie leichtes Spiel, ihre Ziele zu erreichen.

Kritische Geister und selbstständig denkende Menschen sind speziell in der aktuellen Situation nicht gewünscht und werden von den Massenmedien als Verschwörungstheoretiker und Wirrköpfe bezeichnet. Dabei ist es ein klarer Fall von Propaganda, deren größte Stärke im Schüren von Ängsten vor einer Krankheit besteht. Durch das Fehlen von Grundlagenwissen im Großteil der Bevölkerung glauben die Menschen, dass diese von korrupten und skrupellosen Politikern gesetzten Maßnahmen die Gesundheit schützen.

Was ist Gesundheit?

Eine Messgröße für die Gesundheit sind gesunde Lebensjahre, der Durchschnitt der EU sind 64 Jahre. Im Spitzenfeld liegt Schweden mit 73 Jahren und Österreich liegt bei 57 Jahren. Diese Zahlen zeigen eindeutig dass dieses Gesundheitssystem in Österreich für den Aufwand, den man dafür betreibt, einen unterdurchschnittlichen Outcome hat.
Ein klarer Lösungsansatz wäre, die Ministerien für Gesundheit und Bildung zu fusionieren bzw. ministerienübergreifende Initiativen zur wirklichen Gesundheitsprävention, um die zunehmenden Kosten im Gesundheitssystem langfristig zu senken.

Da es in der Politik aber nur darum geht, den warmen Sessel zu behalten, fehlt ganz klar eine Vision, die einen Zeitraum von Jahrzehnten benötigt, um das gesetzte Ziel zu erreichen. Durch politischen Aktionismus werden ständig neue Behandlungen und Geräte medienwirksam angeschafft, um dem Wähler zu signalisieren, dass etwas für ihn und seine Gesundheit getan wird. Diese Schwächen im System können im Rahmen der „Plandemie“ instrumentalisiert werden.

Politischer Aktionismus

Es ist erschreckend, dass sich professionelles Personal aus dem Gesundheitsbereich für diese Zwecke hergibt und nicht beginnt, sich klar zu positionieren. Die Hierarchien in Krankenhäusern, Kliniken und dem Gesundheitssystem ermöglichen diese Mechanismen ohne großen Widerstand.

Österreich ist ein Land der Verwaltung und Kontrolle, aber kein Land der Gestaltung. Dieses Narrativ der Verwaltung und Kontrolle zieht sich durch alle Lebensbereiche und war für Einige vom Beginn dieser vermeintlichen Gesundheitskrise an sofort erkennbar. In der gesamten Kommunikation der Regierung wurde nie das altbewährte Immunsystem, das seit Anbeginn der Menschheit einen hervorragenden Dienst leistet, erwähnt.

Wichtiges Immunssystem

Allerdings ist festzustellen, dass ausnahmslos alle gesetzten Maßnahmen das Immunsystem schädigen und in keinerlei Weise fördern. Isolation, Masken und Angst sind eindeutig Maßnahmen, die das Immunsystem nachhaltig schädigen und erst dadurch eine Infektion und daraus resultierende Erkrankung ermöglichen.

Der Mensch ist ein soziales Lebewesen, das vor tausenden von Jahren nicht in Wohnungen, Häusern und Städten gelebt hat. Die Evolution hält mit der Industrialisierung nicht Schritt, und daher entstehen jährlich mehr sogenannte Zivilisationserkrankungen. Um diesen Zustand zu beschreiben, könnte der Begriff der artgerechten Haltung verwendet werden.

Denn im landwirtschaftlichen Bereich ist die Haltung von Tieren ganz klar reglementiert und gesetzlich geschützt, um einem Lebewesen ein würdiges Leben zu ermöglichen.

Zum Autor: Corona-Maßnahmen-Kritikern ist der Lungauer Roland Karner, als „Gesundheitsmechaniker“ aus zahlosen Videos im Internet ein Begriff. Für die Gesundheit setzt der gelernte Orthopädietechniker, der anschließend eine dreijährige akademischen Ausbildung zum Therapeuten machte, auf Prävention. Eine Vielzahl von Zusatzausbildungen im Bereich der neurologischen, unfallchirurgischen und geriatrischen Rehabilitation folgten – und auch ein Master Studium der Neuro-Rehabilitation und ein Lehrgang im Care-Management.

 

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Von Veritatis