Während die Impf-Propaganda in den Medien auf Hochtouren läuft, erklärte der neue Geschäftsführer der Migros, Patrick Frischluft, an seiner ersten Pressekonferenz am Donnerstag, dem 1. April 2021: «Ab Sommer 2021 werden wir Menschen, die gegen Corona geimpft sind, keinen Zutritt mehr zur Migros gewähren. Auch Menschen, die eine Gesichtsmaske tragen, werden wir freundlich bitten, diese beim Eingang an den Maskenständer zu hängen. Die psychischen Erkrankungen unserer Mitarbeitenden sind in den letzten Monaten stark angestiegen – zeigen Sie wieder Gesicht und schenken sie den Migros-Mitarbeitenden ein Lächeln, sie brauchen das jetzt dringend.» Von unserem Schweizer Korrespondenten Urs Stämpfli.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Der Strategiewechsel erfolgt nach Rücksprache mit dem Verwaltungsrat. Patrick Frischluft scheint tatsächlich frischen Wind in das Unternehmen zu bringen und die Geschäftsführung ist von seinem Kurs überzeugt. In jungen Jahren lebte der charismatische Unternehmer während einem Jahr bei einem alten Indianerstamm im Amazonasgebiet. Nach eigenen Angaben durfte er dort unglaublich viel über das Leben lernen und das eben nicht immer alles so simpel ist, wie es uns erzählt wird.

Die Meldung hat heute Donnerstag hohe Wellen geschlagen. Wie eine Schar bellender Hunde stürzten sich Medien wie 20min, blick.ch und auch das SRF auf den neuen Geschäftsführer. Schlagzeilen wie «Rassismus-Skandal bei der Migros», «Migros verwirft Schweizer Werte», «Neuer Geschäftsführer diskriminiert Andersdenkende», «Wo bleiben die Menschenrechte?» und sogar «Moderne Erpressung bei der Migros» machten die Runde.

Warum dieser Strategiewechsel? Warum dieser wirklich nicht gerade gesellschaftskonforme Schritt? Die NachDenkSeiten wollten es genauer wissen und hakten bei Patrick Frischluft nach. «Die Geimpften pflegen den blinden Gehorsam und sind eine Gefahr für unsere Demokratie, für unsere Bürgerrechte, für das Wohl unserer Kinder und das Wohl unser aller Zukunft. Seit über einem Jahr sind sie der Gehirnwäsche zum Opfer gefallen und folgen blind und ohne Rücksicht auf Verluste dem Plan unserer Regierung. Als neuer Geschäftsführer kann ich es nicht verantworten, dass diese Menschen nun auch noch bevorteilt und auf ein Podest gehoben werden. Verstehen Sie mich nicht falsch, es tut mir im Herzen weh, Menschen auf diese eklige Art und Weise zu diskriminieren. Aber tief im Innern weiß ich, dass es eminent wichtig ist, jetzt ein Zeichen zu setzen. Wenn die Geimpften überall sonst ihre Vorteile bekommen, so wird bei uns der Spieß ab Sommer 2021 umgedreht.

Patrick Frischluft holt einmal tief Luft, lächelt nachdenklich vor sich hin, murmelt etwas von «Affentheater» und fügt weiter an: «Schauen Sie, seit einem Jahr dauert dieser Irrsinn nun an. Nach der ersten und der zweiten Welle reden sie nun von einer dritten Welle. Ich weiß wirklich nicht, wie lange es noch dauert, bis man erkennt, dass es nichts anderes ist als eine Dauerwelle. Um überhaupt zu wissen, dass man krank ist, brauchen die allermeisten einen Test. Einen Test, von dem der Erfinder selbst sagte, dass er nicht für diagnostische Zwecke zugelassen ist. Die Grippe ist ausgestorben und jetzt läuft eine riesige Kampagne, damit sich möglichst viele Menschen hierzulande einen Impfstoff spritzen. Einen Impfstoff, der gefährlicher ist als das Virus selbst. Einen Impfstoff, der kaum erforscht ist und bei dem sich die Meldungen häufen, dass Geimpfte nur kurze Zeit später positiv auf Covid getestet wurden oder mit verschiedensten Nebenwirkungen krank lagen. Und diejenigen Menschen, die das schlucken und brav mitmachen, werden nun auch noch belohnt. Das geht nicht, und dagegen wollen wir ein Zeichen setzen. Deshalb werden bei der Migros ab Sommer 2021 Menschen bevorzugt, die das nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Diejenigen, die noch selber denken, ihrem Immunsystem vertrauen und nicht einfach blind, entschuldigen Sie bitte den Ausdruck, jeden Scheißdreck mitmachen, der uns aufgetischt wird.»

Nicht nur das, Patrick Frischluft schwebt die Vision eines sogenannten Schimpfausweises vor. «Soll der Staat seinen Impfausweis einführen. Bei uns wird es einen Schimpfausweis geben. Aus meinem Umfeld weiß ich, dass ganz viele Menschen hierzulande in den letzten Monaten angefangen haben, alles in sich hineinzufressen, zu schweigen und Emotionen zu unterdrücken – um ja nichts Falsches zu sagen. Irgendwann staut sich das im Körper auf. Das ist gefährlich für die Gesundheit und an einem gewissen Punkt muss das raus. Der Schimpfausweis soll einem jedermann und einer jederfrau ermöglichen, den Emotionen freien Lauf zu lassen und mal ordentlich das rauslassen, was einem auf dem Herzen liegt. Ohne Gewalt, ohne andere zu schädigen, aber etwas Dampf ablassen und Platz schaffen, um sich dann wieder das Leben, die Menschlichkeit und den gesunden Menschenverstand zurückzuholen.»

Weiter sollen die Corona-Durchsagen bei der Migros eingestellt werden. Stattdessen werde nur noch Musik aus den 60er, 70er und 80er Jahren ertönen. Damit sollen die Schwingungen und Energiefrequenzen bei den Einkaufenden angeregt und das Einkaufen bei der Migros zum Erlebnis gemacht werden. Und selbstverständlich auch, wie Patrick Frischluft schelmisch hinzu zwinkert: «die paar Franken Umsatzverluste der Geimpften durch Rauschkäufe bei den Ungeimpften wieder wettgemacht werden.»

Er steht auf, bedankt sich bei den anwesenden Journalisten und verlässt den Raum mit den Worten: «Und irgendwann werden wir vielleicht alle wieder Menschen sein. Ob geimpft oder eben auch nicht.»

Oha, ein wahrlich spezielles Vorhaben. Die NachDenkSeiten sind gespannt, wie sich diese Geschichte entwickelt, und freuen sich bereits jetzt auf das Einkaufen bei der Migros ab Sommer 2021!

PS: Achtung Satire. Es war nicht meine Absicht, mit diesem Beitrag Stimmung gegen jemanden zu machen. Aber seit einem Jahr wird gegen Andersdenkende gehetzt – „Impfgegner“, „Corona-Leugner“, „Verschwörungstheoretiker“, „Maßnahmen-Skeptiker“ und viele weitere Kraftausdrücke, welche die Runde machen. Genauso gut könnte es auch andersrum sein, und dies ist mit obenstehendem Text bewusst überspitzt formuliert. Es wäre wünschenswert, wenn wir auch in Zukunft Menschen bleiben, die frei und ohne Diskriminierung entscheiden können, an was sie glauben und wie sich ein jeder selbst schützen möchte.

PPS: Die NachDenkSeiten haben diesen Text mit freundlicher Genehmigung vom Schweizer Blog gnueheudunge.ch übernommen. Wir hoffen, er hat Ihnen als Aprilscherz eben so viel Spaß gemacht wie uns und vielleicht sogar ein wenig zum NachDenken angeregt. Einen „Urs Stämpfli“ gibt es übrigens nicht 😉

Titelbild: Sorbis/shutterstock.com



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Von Veritatis