Bild: Wochenblick

Ich wollte nie beim Testzwang der Regierung mitmachen. Als feststand, dass mein Heimatort Bad Gastein zum Corona-Knast wird und ich meine Eltern von nun an nur noch mit negativem Testbescheid sehen können werde, wurde der Vermeidungsspielraum sehr klein.

Ein Kommentar von Bernadette Conrads

Nun stand ich vor der Wahl, ein Testergebnis zu fälschen und möglicherweise für ein Jahr ins Gefängnis zu gehen oder auf ungewisse Zeit meine Mutter und meine Heimat nicht mehr sehen zu können: unerträglich. Da wird das schmerzhafte Einführen eines möglicherweise krebserregenden Stäbchens über die Nase bis in den Rachen irgendwann zum geringeren Übel. Mit diesem Wissen fuhr ich kurz vor der Sperre nach Hause.

Eingriff in körperliche Integrität

Es kam wie es kommen musste: Aus beruflichen Gründen musste ich nach Linz. Also ließ ich die Tortur in der örtlichen Apotheke notgedrungen über mich ergehen. Es ist entsetzlich, vor welche Fragen uns der Staat stellt. Entweder dulden wir den Eingriff in unsere körperliche Integrität oder es drohen: Vereinsamung, Arbeitsplatzverlust, Gefängnis. In der örtlichen Apotheke ließ ich mir das China-Teststaberl tief über das rechte Nasenloch bis in den Rachen schieben.

Schmerzhafte Prozedur

Es war sehr schmerzhaft, kurz kamen mir die Tränen. Noch am selben Abend bekam ich einen stechenden Schmerz in der rechten Kopfhälfte. Zwei Tage später: Frösteln, noch mehr Kopfschmerzen, ein dumpfes Gefühl in den Nebenhöhlen. Doch ich hatte noch „Glück“: Wenigstens war ich nicht falsch-positiv – wie so viele.

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Von Veritatis