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Das offizielle Österreich im kollektiven Betroffenheitstaumel. Husch-Pfusch-Anlassgesetzgebungen. Großes Drama vor allem für Grüne und Sozialisten, die „es ja schon immer gewusst haben“, begleitet von medialem Dauerfeuer gleichgefärbter Journalisten. Männer sind schuld. An allem. Da muss man doch was tun. Zum Beispiel viel mehr Steuergeld an dubiose Vereine überweisen.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

Als ein Ägypter seine Ex-Freundin verbrannte, sprach niemand über „Femizide“. Als im Februar ein Syrer seine Ehefrau erstach, war es erstaunlich ruhig im Blätterwald. Im selben Monat erstach ein Nordafrikaner eine Polin in Favoriten. Im März tötete ein Serbe in Salzburg seine rumänische Freundin mit zahlreichen Messerstichen. Im April erstach ein Afghane in der Steiermark seine Frau. Und ja, es gibt auch österreichische Täter. Und ja, es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt. Egal gegen wen. Gewalt gegen Kinder, Gewalt gegen Frauen, Gewalt gegen Männer. Jede Gewalt ist abzulehnen, wenn sie nicht der eigenen Verteidigung dient.


Kurz‘ Wertekurse haben wohl nicht gegriffen

Von 2011 bis 2013 war der junge Herr Sebastian Kurz Staatssekretär für Integration. Von 2013 war der eigentlich immer noch recht junge Herr Sebastian Kurz Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres. In all diesen Jahren hat er nichts zustande gebracht, was das Wort Integration verdienen würde. Seine „Wertekurse“ für Zuwanderer, welche diesen vermitteln sollten, dass es sich bei Frauen nicht um Eigentum handelt, dürften nicht bei allen neuen Bürgern so gut gegriffen haben. In die Amtszeit des „Young Global Leader“ Kurz fällt auch die widerrechtliche Masseneinwanderung. Im Jahr 2017 stellte Kurz gegenüber den Medien fest, dass Zuwanderer die österreichischen Werte noch nicht zu 100 Prozent verinnerlicht hätten.

Wer sind die Täter?

Dass der Anteil der Frauenmörder unter Zuwanderern abenteuerlich höher ist als ihr Anteil an der Bevölkerung weiß jeder. Doch darüber spricht man nicht. Schon gar nicht im ORF und den Hofmedien. Stattdessen dürfen Sigi Maurer, Rendi-Wagner und andere krause Theorien von toxischer Männlichkeit versprühen. Alle Männer wären schlecht. Und außerdem ginge es Frauen ja nur in Österreich schlecht, hier würden ja viel mehr Frauen ermordet als in jedem anderen Land in Europa. So äußerte sich Armin Wolf am 3. Mai zu seinem Studiogast, der Psychologin Adelheid Kastner.

Haben Sie irgendeine Erklärung dafür warum in Österreich als einzigem Land Europas mehr Frauen als Männer getötet werden?

Armin Wolf zu Adelheid Kastner, 3. Mai

Diese schluckte und korrigierte den ORF-Mann nicht. Ob ihm ihre Entgegnung so gut gefiel ist eine andere Frage. Denn Kastner sagte: Es gibt natürlich Erklärungsansätze die wie fast alles was nicht optimal läuft bei dem hohen Migrantenanteil verorten. Das ist natürlich richtig dass ein überproportional großer Teil verglichen mit dem Anteil an der Bevölkerung bei diesen Tätern aus dem Migrantenhintergrund stammt (…)

Merkwürdige Zählweise

Interessant an der Debatte zu einem Zeitpunkt, wo es glücklicherweise im Vergleich zu den Vorjahren erst wenige Morde in Österreich gab, ist die Zählweise der Berufsbetroffenen. Offiziell waren es vier fremde Täter die Frauen mordete, aus unserer Liste oben ergeben sich aber fünf. Ein sechster Mordfall ist ein erweiterter Selbstmord durch eine Mutter, die in einer Verzweiflungstat ihre Tochter mit der Pistole erschießt, bevor sie sich selbst tötet. In diesem Detail erfährt man die Hintergründe vom Mainstream leider nicht.

Aufregung erst bei einheimischem Täter

Man kommt fast zum Eindruck, der ganze Wirbel aktuell würde auf dem Umstand beruhen, dass es sich beim mutmaßlichen Täter der jüngsten Bluttat um einen Intimfeind der umstrittenen Grünen Clubchefin Sigi Maurer handelt. Dabei muss man aber auch die Frage stellen, ob das öffentliche Mobbing und die Vorverurteilung durch Frau Maurer, die den Mann existenziell bedrohten, nicht einen winzigen Anteil an seiner Radikalisierung und auch Alkoholisierung haben könnten. Freilich, diese Frage stellt sich der Mainstream nicht.

Geld, Geld, Geld

Zahllose NGOs und merkwürdige „Programme“ hoffen nun auf großen Geldsegen aus Steuergeldern. Denn gegen die „Männergewalt“ müsse man ja etwas tun. Dass wahrscheinlich kein Euro bei Programmen ankommt, die wirklich etwas gegen die Gewalt tun und Frauen tatsächlich helfen, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls wird auch mit Hilfe der ÖVP wieder fleißig umverteilt – wie immer wenn Sozialisten jemanden öffentlich zum schützenswerten Opfer erklären wo „man“ doch endlich etwas tun müsse – mit dem Geld fremder Menschen.

Warum eine Opfergruppe künstlich erhöhen?

Dass Frauen gar keine Lust auf die ewige Opferrolle haben, interessiert dabei niemanden. Genausowenig wie die Erkenntnis, dass die überragende Mehrheit aller Menschen „die schon länger hier wohnen“ einen ganz klaren Konsens darüber haben, dass Gewalt gegen Frauen inakzeptabel ist – aber auch jede andere Form der Gewalt. Denn an sich wäre es schon „sexistisch“, wenn man so will, dass man den Mord an einem Teil der Mitmenschen als etwas besonderes hervorhebt, ja sogar als eigenes Kunstwort den „Femizid“ dafür erfindet. Als ob es um irgendetwas besser wäre, wenn Männer Männer oder Frauen Männer töten. Das ist es nicht.

Denkt denn keiner an …

Berücksichtigt man all die anderen merkwürdigen Theorien, welche die Bevölkerung aus dieser politischen Richtung ertragen muss, wird es richtig merkwürdig. Warum berücksichtigen die neuen Anlass-Maßnahmen und Gesetze eigentlich Männer nicht, die sich als Frau fühlen? Und was ist mit den 79 anderen neuen Geschlechtern? Das erklärte die Regierung nicht. All diese Fantasiefiguren sind vermutlich auch nur dann wichtig, wenn es anderswo Steuergeld abzugreifen gilt. Zwischendurch sind aber auch ganz normale Frauen recht, sofern man sie als ewige Opfer instrumentalisieren kann.



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Von Veritatis