Es macht in Sachen Infektiösität keinen Unterschied, ob jemand gegen Covid-19 geimpft wurde oder nicht. Dies verdeutlicht eine neue Studie der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC. Das Konzept der Impfpässe wird so erneut ad absurdum geführt.

Eine diese Woche veröffentlichte Vorabdruckstudie des Covid Response Teams der US-Regierung an den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hat ergeben, dass geimpfte Personen “nicht weniger infektiös” sind als ungeimpfte Personen. In der Studie wurden Insassen eines Bundesgefängnisses mit hohen Impfraten während eines Ausbruchs von SARS-CoV-2 Delta-Variante täglich getestet.

Die Studie war sehr gründlich. Insassen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, wurden, sofern sie dazu bereit waren, an 10 aufeinanderfolgenden Tagen einem PCR-Test unterzogen und gaben ihre Symptome in einem Fragebogen an. Die Forscher führten bei einem Großteil der 978 entnommenen Proben eine Ganzgenomsequenzierung und eine Viruskulturanalyse durch, so dass sie die Dauer der PCR-Positivität und der Positivität der Viruskultur beurteilen konnten.

Keine signifikanten Unterschiede

Insgesamt gab es 95 Teilnehmer, von denen 78 (82 Prozent) doppelt geimpft und 17 (18 Prozent) nicht doppelt geimpft waren. Zwei Teilnehmer hatten nur eine Dosis erhalten und 15 keine. Zwischen den doppelt Geimpften und den nicht doppelt Geimpften wurden weder bei der Dauer der PCR-Positivität (jeweils 13 Tage) noch bei der Dauer der Kulturpositivität (jeweils fünf Tage) signifikante Unterschiede festgestellt. Es spielte schlicht keine Rolle, ob sie geimpft waren oder nicht.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass “Mediziner und Vertreter des öffentlichen Gesundheitswesens geimpfte Personen, die sich mit SARS-CoV-2 infizieren, nicht als weniger infektiös betrachten sollten als ungeimpfte Personen”. Damit bestätigt diese Studie ältere britische Daten (vgl. 1.7.1).

Impfpässe sind völlig unnütz

Dies klingt einerseits nach einer guten Nachricht für die Bekämpfung von Impfpässen, Impfvorschriften und allen anderen auf Impfungen basierenden Zwängen und Diskriminierungen. Andererseits ist es jedoch möglicherweise keine gute Nachricht für die Beendigung allgemeiner Beschränkungen und Interventionen. Die Autoren erklären: “Diese Ergebnisse sind von entscheidender Bedeutung, insbesondere in Gemeinschaftseinrichtungen, in denen die Übertragung von Viren zu großen Ausbrüchen führen kann.” Das lässt vermuten, dass sie die fehlende Wirksamkeit gegen die Übertragung für einen Grund halten, allgemeiner einzugreifen, um “große Ausbrüche” in “Gemeinschaftseinrichtungen” zu verhindern.

Es könnte ein langer Winter werden. Denn mit den weitestgehend nutzlosen experimentellen Vakzinen, die überall verbreitet werden, bekommt man Covid-19 nicht in Griff. Vielmehr müsste man auf natürliche Immunität durch normale Infektionen setzen. Diese hält lange an und ist auch deutlich effektiver.



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