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Was sie nicht wissen sollen

Zitat

Aktualisiert am 16/11/2020 (Fortsetzung 3)

Einigen wenigen Familien gehört die gesamte westliche Welt − und nun wollen sie den Rest!

von Michael Morris (eine Zusammenfassung )

Geld regiert die Welt. Doch wer regiert das Geld?
Lord Josiah Charles Stamp, der ehemalige Direktor der Bank of England und einst einer der reichsten Männer der Welt, erklärte 1937: „Das moderne Bankwesen produziert Geld aus dem Nichts. Dieser Vorgang ist vielleicht die erstaunlichste Erfindung in der Geschichte der Menschheit. Die Banker besitzen die Erde. Nimm den Bankern die Erde weg, aber lass ihnen die Macht, Geld zu schöpfen, dann werden sie im Handumdrehen wieder genug Geld haben, um sie zurückzukaufen.“

Eine kleine Gruppe von Privatbankiers regiert im Geheimen unsere Welt. Diese Bankiers steuern nicht nur die FED oder die EZB, sondern auch überregionale Organisationen wie die UNO, die Weltbank, den IWF und die BIZ. Sie manipulieren den Gold- und Silberpreis, haben die Immobilienblase und die Bankenkrise bewusst herbeigeführt und stürzen die Welt absichtlich in den Abgrund. Das jahrhundertealte Ziel dieser Geldelite ist kein Geringeres als die Weltherrschaft, genannt die Neue Weltordnung! Und dafür nehmen sie jedes Opfer in Kauf. Sie planen sogar ganz offiziell die nach ihrer Meinung nötige Dezimierung der Weltbevölkerung. Und wir machen es ihnen so leicht! 

Michael Morris erklärt uns: „Seit mehr als zweihundert Jahren bricht in regelmäßigen Abständen die Wirtschaft zusammen, weil es genau so geplant und gewollt ist. Und genauso geplant ist auch der nächste Börsencrash – und der kommt sehr bald. Denn dadurch werden das Geld und damit die Macht von unten nach oben umverteilt. Immer wieder fallen wir auf dieselben alten Taschenspielertricks herein. Das geht nur deswegen, weil die wenigsten Menschen verstehen, wie unser globales Finanzsystem funktioniert. Es ist derart schwierig gehalten, damit sich kaum einer wirklich damit auseinandersetzt. Und das ist bewusst so gemacht. Dabei ist es im Grunde so simpel!“ 

Michael Morris erklärt auf ungewöhnlich einfache und verständliche Weise, wie das Bankwesen und Finanzsystem funktioniert, wie und warum Inflation entsteht und wie sie verhindert werden könnte! Und er zeigt detailliert auf, wer dahintersteckt, wer diese Welt samt den unterschiedlichsten Politikern und Medien regiert. Hat man das einmal verstanden, gehen einem die Augen auf! 

Der Autor deckt wie noch keiner zuvor das Geflecht aktueller Firmenbeteiligungen der Rothschild- und Rockefeller-Familien sowie das IWF-Konzept für eine Weltwährung auf. Aber er zeigt auch Alternativen im wirtschaftlichen wie im sozialen Bereich. Spannend, packend, aufrüttelnd und topaktuell.

Eine Zusammenfassung des Buches exclusif hier auf:Die Welt der alternativen Nachrichten

TEIL 1 – WIRTSCHAFT & GELD:

Was ist Geld: Tatsächlich könnte die Wirtschaft auch problemlos ohne Geld auskommen, wenn wir unseren Handel wieder leistungsbezogen führten, also tauschen würden, wie es lange üblich war und vielerorts wieder in Mode kommt. Damit das nicht passiert, haben sich „Experten“ viele tolle Ausdrücke einfallen lassen, die ihre eigentlichen Handlungen nebulös machen und verschleiern. Wir sollen einfach nicht begreifen, wie das Spiel funktioniert. Wir sollen ihnen unser Geld überlassen, ohne groß Fragen zu stellen. Die Geschichte des Geldes: Die Menschen erkannten früh, dass nicht jeder alles gleich gut konnte und es Sinn macht, sich auf seine besonderen Begabungen zu konzentrieren und das daraus Gewonnene mit anderen Menschen zu tauschen, um so alles zu bekommen, was man zum Leben braucht. Man benötigte ein Tauschmittel, das handlich und leicht zu befördern war, nicht gefälscht werden konnte und das alle akzeptieren würden.

Perlen, - Walzähne, - Schmuck, - Steine, - Getreide, - Kakaobohnen, - Tee, - Zucker, - Tabak, - Stoffe oder - Pelze dienten lange Zeit als allgemeines Tauchmittel, also als „Geld“

Seit dem Erlernen der Fertigkeit, Metalle zu bearbeiten, wurden aus Kupfer, Bronze und Eisen erste Ringe, Pfeilspitzen oder kleine Figuren gefertigt, die auch zur Bezahlung verwendet wurden. Silber wurde ab etwa 5000 v. Chr. von den Menschen abgebaut. Zu jener Zeit war es wertvoller als Gold. Es diente als loses Pulver oder in Barrenform gepresst als Nutzgeld (Gold- und Silberstückchen bzw. Gold- und Silberstaub als Zahlungsmittel. Um ca. 680 v. Chr. begannen die Griechen mit Münzprägungen. Die Römer folgten nach. Da Herrscher erkannten, das Geld Macht war, verboten sie den Menschen, ihre eigenen Münzen zu prägen und gestanden sich selbst das exklusive Recht darauf zu. Ab dem 13. Jhdt. gab es die ersten internationalen Münze, den Gulden. Er wurde bis ins 16. Jhdt. gleich in mehreren Ländern geprägt, ehe der Gulden immer häufiger in kleineren Einheiten und schließlich in Silber angeboten wurde. Lange war der Maria-Theresia-Taler in vielen Ländern im Umlauf, ehe er 1943 schließlich von der Bildfläche verschwand. Gold- und Silbermünzen werden auch als Kurantmünzen (Münzen mit Wert) und wertlose Münzen als Scheidemünzen bezeichnet. Scheidemünzen werden auch als Kreditgeld bezeichnet, da der Bürger damit dem Staat oder dem Herrscher quasi Kredit gewährt, indem er seine Leistungen erbringt, dafür aber wertlose Münzen erhält, die er als Geld anerkennt und wieder gegen Waren eintauscht. Im Vergleich zu einem echten Kredit muss der Kreditnehmer (also der Staat) seinem Gläubiger (dem Bürger) aber weder Zinsen zahlen noch den Kredit je tilgen. Wenn ich für meine Arbeit etwas bekomme, das wertlos ist, akzeptiere ich damit, dass meine Leistung nichts wert ist. Seit 1914 jedoch, seit Beginn des Ersten Weltkriegs, zahlen wir weltweit fast ausnahmslos nur noch mit Scheidemünzen, also mit wertlosem „Geld“.

Fortsetzung 1 !

Papiergeld:

Mit dem Aufschwung des Handels sowie dem steigenden Wert einzelner Transaktionen wurden zunehmend größere Mengen an Münzen benötigt. Also gewährten Herrscher bestimmten Personen das Recht, in ihrem Namen Zettel auszuhändigen, die als Gutschein für eine bestimmte Anzahl an Kurantmünzen (Münzen mit Materialwert) standen und jederzeit auf Wunsch wieder gegen diese Münzen eingelöst werden konnten. Das war die Geburtsstunde der Banknote, heute vielfach fälschlicherweise als Papiergeld oder Geldschein bezeichnet. Tatsächlich ist eine Banknote jedoch kein Geld, weil sie keinen eigenen Wert hat, lediglich ein Versprechen auf Geld. Die Geburtsstunde der Banknote war aber auch die der Banken. Nach Beginn des 1. Weltkriegs stand auf dem Dollar plötzlich: „eintauschbar gegen gesetzliches Geld…“. Nach dem 2. Weltkrieg waren die Zettel plötzlich selbst Geld. Das Problem bei der Einführung dieser Zettel war, dass die Herrscher und deren Bankiers, die ihnen ihre Kriege, Staatshaushalte, Schlösser und Extravaganzen finanzierten, rasch begriffen, dass nie alle Besitzer von Banknoten dieser Lappen Papier gleichzeitig in Gold eintauschen würden, was sie dazu verlockte, mehr Gutscheine auf Gold zu vergeben als sie an Gold tatsächlich besaßen. China war angeblich das erste Land der Welt, in dem Papiergeld eingeführt wurde – jedoch gegen den Willen des Volkes. 1402 n. Chr. wurde in China das Papiergeld wieder abgeschafft. Die Chinesen hatten zu jener Zeit ein dezentrales Währungssystem ohne Geld (Fei Lun – das fliegende Rad). An bestimmten Stichtagen findet ein Ausgleich, eine Abrechnung oder Streichung statt. Starb ein Schuldner, so war es in der Sippe üblich, ihm seine Schuld zu erlassen, indem man diese Schuldzettel aus dem Büchlein nahm und verbrannte. Geld wurde im Grunde nur benutzt, um die Steuern an den Staat abzuführen, weil die Obrigkeit auf dieses Geld bestand. Untereinander wollten die Menschen es nicht haben. Auch in Europa kannte man lange ein ähnliches System, das man Kerbholz, auch Kerbstock, Zählholz oder Zählstab nannte. Es war in unseren Breiten bis ins 12. Jhdt. hinein verbreite, in einigen entlegenen Regionen im Alpenraum sogar bis ins 19. Jhdt.. In Europa wurde Papiergeld erst spät eingeführt; zuerst vermutlich 1483 in Spanien. 1661 erhielt der Bankier John Palmstruch vom schwedischen König das Recht, eine private Notenbank zu gründen, die er die Bank von Stockholm nannte. Sie hatte das Recht, das Geld für die Schweden auszugeben – das durch Gold und Silber in Palmstruchs Tresoren gedeckt war. Auch andere Herrscher erlagen doch früher oder später der Versuchung, sich von Privatpersonen Geld zu leihen, um expandieren zu können oder Krieg zu führen. Dafür mussten sie den Bankiers ihr wertvolles Recht abtretten, Geld emittieren (ausgeben) zu dürfen. Das Recht, Geld auszugeben, gehört jedoch nicht in private Hände, sondern in die des Staates! 1688 bot in England William Paterson, ein ausgefuchster schottischer Kaufmann, dem König an, der Regierung durch eine Gruppe von Finanziers Geld zu leihen. Es wurde ein Gesetzt beschlossen, dass die Einkünfte aus verschiedenen Steuern wie der Alkoholsteuer einmalig in einen Fonds umleitete, der zur Gründung der Bank of England dienen sollte. Am 27. Juli 1964 wurde offiziell die Bank of England als private Notenbank gegründet – mittels öffentlicher Gelder!

Das Stammkapital in Höhe von 1,2 Mio. Pfund – Geld der Steuerzahler – wurde dem Staat als Kredit gegen 8% Zinsen gewährt. Im Gegenzug dazu erhielt die Bank of England das Recht, Bankgeschäfte zu betreiben und in Höhe des Kredites Banknoten auszugeben, die jederzeit wieder gegen Gold eingetauscht werden konnten. Sie gab das offizielle Geld aus, das sich dann alle Bürger und der König gegen Zinsen von den Bankiers leihen mussten! Das Konterfei des Königs auf den neuen Münzen diente fortan „nur dem Schein“, denn er hatte bei der Geldschöpfung nichts mitzureden. Damit hatten die Banken sowohl das Volk als auch den König in der Hand. Die Bankiers allein entschieden, ob Krieg geführt wurde und gegen wen. In ganz großem Stil wurde Papiergeld in Frankreich in der Zeit von 1718 bis 1720 unter Finanzminister John Law verwendet. Er wurde als Glücksspieler und Aufschneider berühmt. Er erschlich sich als Zocker und Lebemann das Vertrauen einflussreicher Leute in Paris, musste aber bald wieder flüchten, lebte in Venedig, dann in anderen europäischen Städten und studierte dabei das aufkommende Bankwesen. 1700 landete er wieder in Paris und machte im Glückspiel ein Vermögen und erschlich sich das Vertrauen des Königs (nachdem er zum kath. Glauben übertrat), der ihm die Finanzgeschäfte des Staates übertrug! Einem Zocker! Law war der erste, der anschaulich die Verwandtschaft von Spielbanken und privaten Notenbanken verdeutlichte. Er hatte unter anderem die These Geld nicht durch existierende Werte wie Gold oder Silber zu decken, sondern auch Grundstücke und deren künftige Erträge heranzuziehen. In Österreich wurden erstmals 1762 sogenannte Bancozettel des Wiener Stadtbanco ausgegeben. Per Definition muss Geld 3 Merkmale erfüllen: - Zahlungsmittelfunktion – es muss zum Tausch akzeptiert werden. - Wertmaßstab – sein Wert muss klar ersichtlich sein. - Wertaufbewahrungsmittel – es muss seinen Wert dauerhaft behalten. Solange Geld keinen inneren Wert hatte, also nicht aus Gold oder Silber bestand, gab es nur eine Möglichkeit, seinen Wert dauerhaft zu garantieren: Es musste durch Gold oder Silber gedeckt werden.

Goldstandard:

Nach jeder währungspolitischen Katastrophe wurde das Geldwesen für kurze Zeit wieder gezähmt, aber sobald das letzte Desaster vergessen war, wurden die Herrscher oder Politiker wieder übermütig, legten wieder alle Macht in die Hände der Bankiers und zerstörten die Wirtschaft von Neuem. Auf Grund dieser Erfahrungen mit ungedeckten oder nicht ausreichend gedeckten Währungen kamen einige Herrscher zu dem Schluss, das dauerhafte Geldsicherheit – und damit dauerhafter Frieden – nur möglich ist, wenn das „Papiergeld“ an wahre Werte gebunden war, also wenn jedem Zettel und jeder Scheidemünze auch etwas von Wert gegenüberstand. So wurde erst ein Silberstandard eingeführt. Das bedeutet, dass jedes Land nur so viele Zettel drucken und wertlose Münzen ausgeben durfte, wie es Silber als Gegenwert in den staatlichen Tresoren hinterlegt hatte. Dieser Silberstandard wurde allmählich von einem Goldstandard abgelöst. Von etwa 1800 bis 1914, dem Beginn des 1. Weltkriegs, hatten praktisch alle Länder einen Goldstandard. Dies war wirtschaftlich gesehen die stabilste Epoche in der Geschichte. Da Gold begrenzt war, konnte nicht einfach immer mehr Geld erfunden werden, und es konnten keine Blasen entstehen. Man war gezwungen, vernünftig zu haushalten. „Mit Ausnahme der Zeiten des Goldstandards haben praktisch alle Regierungen in der Geschichte ihr Exklusivrecht zur Ausgabe von Geld dazu benutzt, die Menschen zu betrügen und zu plündern.“ Lebte eine Regierung oder ein Land über seine Verhältnisse, so floss Gold aus diesem Land ab, da es Gold verkaufen oder gegen seine Schulden eintauschen musste. Es floss erst wieder zurück, wenn das schlecht wirtschaftende Land zu einer gesunden Finanzpolitik zurückkehrte. Weder unter dem Silber- noch unter dem Goldstandard waren Währungen zu 100% gedeckt, aber es gab immer eine festgelegte Minimum-Deckung, im Regelfall 1/3. Die Notenbank durfte die restlichen 2/3 (maximal!) als Kredite vergeben, jedoch nie darüber hinaus, sonst wäre es aufgrund fehlender Golddeckung zum Bankrott der Notenbank und zur Abwertung der Landeswährung gekommen. Bis zum 1. Weltkrieg gab es eine funktionierende Golddeckung, die relative Stabilität brachte.

Seit 1914 aber zahlen wir weltweit fast ausnahmslos nur noch mit ungedeckten, wertlosen Scheidemünzen und Papierschnipseln – mit Scheingeld! Da unter dem Goldstandard nur wenige Kredite vergeben werden konnten machten die Banken weniger Geschäft als früher. Die Bankiers waren bestrebt, den Goldstandard abzuschaffen. 1914 wurde er abgeschafft! Da die europäischen Länder Krieg führen wollten und dafür viel Geld für Rüstung brauchten, wurde der Goldstandard „ausgesetzt“. Nun konnte man so viele Zettel drucke, wie man wollte. Sie mussten ja nicht mehr gedeckt sein, und die Leute mussten sie dank einer Verordnung des Staates trotzdem anerkennen und weiter verwenden. Da mittlerweile alle Notenbanken der westlichen Welt im privaten Besitz einiger weniger mächtiger Bankiers waren, mussten alle Staaten bei ihnen Kredite aufnehmen, um mehr Geld drucken zu können. Ein Krieg ist immer das Beste, was einer Bank passieren kann. Während den 250 Jahren, die England unter dem Goldstandard verbrachte von 1664 bis 1914, waren die Preise stabil. Der französische Franc war bis 1914 100 Jahre lang stabil geblieben. Sie liquidierten den Goldstandard und führten ihn nie wieder ein!

Giralgeld: Der Goldstandard wurde nach dem 2. Weltkrieg nicht wieder eingeführt. Nun war die Zeit reif, für den nächsten großen Coup, man förderte den bargeldlosen Zahlungsverkehr.

93% des Geldes, das im Jahr 2011 auf dieser Welt im Umlauf ist existiert physisch überhaupt nicht! Es sind nur Zahlen auf dem Papier, oder genauer: auf dem Computerbildschirm. Man nennt dies bargeldlosen Zahlungsverkehr. Wir zahlen mit etwas, dass es real nicht gibt! Man musste unter allen Umständen vermeiden, dass die Sparer zur Bank gehen und ihr Geld verlangen. Dann hätten sie nämlich mit einem Mal begriffen, dass es nicht existiert. Nur diejenigen, die als erste am Geldautomaten gewesen wären, hätten dann noch ein paar Scheine herauszuholen können.

Das Geld auf unseren Kontoauszügen hat es nie gegeben und wird es auch nie geben. Es existiert nur in unseren Köpfen und auf einem Stück wertlosen Papier. Stellt sich also die Frage, woher diese 93% frei erfundenen Geldes kommen? Wer hat sie erfunden – und warum? Und wo sind die 7% realen Geldes? Die Bank von Amsterdam begann ab 1609 mit der Schaffung von Buchgeld, ging dabei aber sehr umsichtig vor, indem das Geldinstitut jahrzehntelang auf jederzeit ausreichende Deckung durch Münzen achtete. Das nannte man „auf Sicht“ – daher stammen die Begriffe „Sichtgeld oder Sichteinlage. Man begann diese Buchhaltung Banken zu übertragen. Sie trugen in Bücher die Guthaben und die Verbindlichkeiten ein und konnten sie nun untereinander ausgleichen. 2 Personen mussten sich nicht mehr treffen, um Münzen oder Zettel auszutauschen, sondern sie beauftragten einfach eine Bank, das für sie zu erledigen. Der Scheck entstand später als eine Mischung aus Banknote und Buchgeld und ist bis heute in den USA noch weit verbreitet.

Aber erst mit der Verbreitung des Computers begann der wahre Siegeszug des Buchgeldes, das nun Giralgeld hieß. Die Bank verdiente daran, und der Geldfluss wurde immer unpersönlicher, was für die Bank von Vorteil ist. Giralgeld entsteht aber auch immer dann, wenn man sich Geld von der Bank leiht. Die Bank erfindet dann Geld, das sie nicht hat, und vergibt es als Kredit. Da ja die meisten Menschen ihr Geld nicht in bar wollen, muss die Bank es auch gar nicht haben. So kann Giralgeld mehrfach den Besitzer wechseln, ohne dass je echtes Geld dazu existiert hat. Die Bank erfindet einfach irgendeine Summe. Indem jemand dies als Kredit akzeptiert, wird das theoretische Geld rein buchhalterisch zum Leben erweckt, was sich Giralgeld-Schöpfung nennt. Mit der Unterschrift unter den Kreditvertrag verpflichtet sich der neue Schuldnern nun, der Bank Sicherheiten zu übertragen, also etwa das eigene Haus oder das eines Bürgen. Dafür erbringt die Bank aber keine Gegenleistung, denn alles, was sie tut, beschränkt sich darauf, Geld zu erfinden.

„Ja, muss die Bank denn dafür keine Sicherheiten erbringen?“, wäre die nächste logische Frage. Doch natürlich, sie musste. Bis 2007 musste sie 8% des Kredites als Eigenkapital hinterlegen. Diese Regelung nannte sich Basel-I-Abkommen. Da sie der Bank im Lauf der Jahre aber dank Zinsen 200 € zurückzahlen würden, konnte die Bank nun in dem Moment, in dem Sie ihre Unterschrift unter den Vertrag setzten, 200 € als Aktiva in ihre Bücher gutschreiben. Im Grunde brauchte die Bank also nur 1x ganz am Anfang Geld als Eigenkapital einzusetzen, der Rest finanzierte sich von selbst – über neue Kredite. Auf diese Art und Weise konnte man aus 8 € in kürzester Zeit Mrd. machen, ohne je einen Finger krumm gemacht zu haben – aber nur, wenn die Menschen Kredite wollten. Also müssen sie immer wieder dazu ermuntert werden, Kredite aufzunehmen.

Seit 2007 (!) müssen Banken jedoch eigentlich gar nichts mehr hinterlegen, es wird ihnen in einem neuen Regelwerk für Banken, das sich Basel II nennt, lediglich empfohlen, einige % zu hinterlegen. Es ist nicht unwichtig zu erwähnen, dass Buchgeld – im Gegensatz zum Bargeld – kein gesetzliches Zahlungsmittel ist und keiner Annahmepflicht unterliegt. Laut Aussage des damaligen Finanzministers Peer Steinbrück hatte die Deutsche Bank im Jahr 2008 nur 3% Eigenkapital.

Durch einen Kredit entsteht aber nicht nur neues Geld, das die Banken reicher macht. Es entsteht noch etwas anderes, das für uns alle verheerende Folgen hat: Inflation.

Inflation:

Wenn man innerhalb eines Wirtschaftsraumes immer mehr Geld in Umlauf bringt, indem man mehr Scheine druckt oder Giralgeld schöpft, ohne gleichzeitig mehr zu produzieren, dann wird das Geld immer weniger wert. Vorgang, der nie „zufällig“ entsteht, sondern von Banken und Zentralbanken so gewollt ist, nennt man Inflation. Man bekommt immer weniger für sein Geld! Seit der Einführung des € hat es Jahr für Jahr konservativ gerechnet etwa 10% an Wert verloren, nach 10 Jahren, also 2012, vermutlich wird der € nur noch 1/3 wert sein. Es geht also nicht um die Zahlen, sondern um die Kaufkraft, also darum, was man für sein Geld bekommt. In 10 Jahren haben Sie also, wenn Sie Ihr Geld nicht in reale Werte (Gold, Silber, Immobilien, Kunstwerke) investiert haben, 2/3 Ihres Vermögens verloren. Das nennt man in der Fachsprache verharmlosend Inflation. In Wirklichkeit ist es nichts anderes als Diebstahl!

Es sind die Banken. Sie erzeugen durch die Vergabe neuer Kredite Inflation.

Der sogenannte Verbraucherindex:

Grundlage für die offizielle Inflation ist, werden auch Produkte wie Computer, Handys, Videogeräte oder Fernreisen mit einkalkuliert, die von Jahr zu Jahr deutlich billiger werden. Darüber hinaus gehören solche Dinge nicht zum täglichen Bedarf, haben also im Warenkorb nicht zu suchen. So kann man die stetig steigenden Kosten bei Energie, Treibstoff, öffentlichen Verkehrsmitteln, Lebensmitteln, Genussmitteln, Kultur, Unterhaltung und vielem mehr gut ausgleichen und sich eine moderate Inflationsrate „erschummeln“.

In den USA werden nicht einmal Lebensmittelpreise und Treibstoffkosten bei der Berechnung der offiziellen Inflation herangezogen. - In Deutschland sind die Kosten für das Heizen mit Erdgas allein von 2006 auf 2007 um 12,5% gestiegen! (Deutscher Mieterbund) - In Österreich steigen in 4 Jahren (2003 bis 2007) die Preise für Heizöl um 74%, Koks 56%, Erdgas 38% und Kohle 48%. (NÖ Nachrichten) - Von Juli 2007 bis Juni 2008 sind die Preise für Brot und Brötchen in Deutschland um 5,5% , Lebensmittel generell um 6,2% gestiegen. (Vereinigung Getreide, Markt- und Ernährungsforschung GMF). - Von 2009 auf 2010 stiegen die Preise für frisches Obst und Gemüse und frischen Fisch in Deutschland um 11,8% (Statistisches Bundesamt).

Nur weil etwa bestimmte Produkte beim freundlichen Discounter um die Ecke jedes Jahr billiger zu haben sind, heißt das noch lange nicht, dass sie günstiger geworden sind. Denn sie sind gegenüber hochwertigen Produkten einfach nur schlechter verarbeitet und halten deshalb nicht mehr so lange. Selbst wenn man sich in manchen Bereichen vielleicht mehr anschaffen kann als früher, heißt das nicht, dass die Waren im Großen und Ganzen günstiger werden. Nein, sie werden einfach billiger, also schlechter. Sie werden, wenn Ihr Vermögen nicht jährlich um mindestens 10% wächst, immer ärmer! Und wer hat schon Einkommenszuwächse von mind. 10% pro Jahr?

Wir umgeben uns mit immer mehr Schrott, erzeugen immer mehr Müll und verlieren den Bezug zu Qualität und Wert.

Subjektiv mag das „Mehr“ an Dingen, die man besitzt, zwar den Eindruck erwecken, man könnte sich mehr leisten als früher, aber dieses reine Konsum-Denken hat eine Endlosspirale ausgelöst, denn die Nachfrage nach Billig-Produkten hat zu Billig-Produktion geführt.

Die ist nur in Niedriglohn-Ländern, also dort, wo Menschen ausgebeutet und als Arbeitssklaven gehalten werden. Das hat dazu geführt, dass heute fast alles, was wir an Elektronik, Kleidung, Spielwaren und vielem mehr kaufen, aus Asien kommt. Wir haben damit Arbeitsplätze, Tradition, Wissen und ganze Industrien verloren, was uns immer mehr Arbeitslose beschert und gleichzeitig für die wenigen noch Arbeitenden die Löhne niedrig hält.

Am Ende dieser Spirale stehen wertlose Waren, unglückliche Konsumente und sinkende Löhne bei gleichzeitig steigenden Preisen. Die einfachen Soldaten in der Politik, der Wirtschaft und der Medienlandschaft sind schlichtweg ahnungslos und wissen nicht, wovon sie sprechen. Sie bekommen komplex wirkende Aufgaben, die sie in kürzester Zeit lösen müssen, und sind damit derart überfordert, dass sie nicht mehr zum Denken kommen und nur noch stur ihr Pensum abspulen. Sie geben das wieder, was andere ihnen vorgeben – ohne zu denken. Aber die, die ihnen diese Zahlen jedes Jahr zuspielen und ihnen auftraten, diese falschen Werte unter die Menschen zu bringen, wissen ganz genau, was sie tun. Hier wird ganz bewusst und vorsätzlich gelogen! Wir werden vorsätzlich belogen! Und das nur weil es Personengruppen gibt, die nicht wollen. Dass wir wissen, was mit unserem Geld wirklich passiert! Die Tatsache, dass wir Inflation generell als etwas Normales hinnehmen, ist an sich bedenklich!

Angela Merkel sagte einmal: „Die Inflation ist eine der perfidesten Formen der Enteignung der kleinen Sparer ohne Sachwerte.“ Inflation ist nichts anderes als Diebstahl! Menschen lassen sich leichtet bestehlen, wenn sie es nicht merken. Wir sollen einfach nur so weitermachen wie bisher! „Gehorche!“, „Konsumiere“, „Schlafe weiter!“, „Sieh fern!“.

Verlierer sind die Transferbezieher, Beamte, Rentner. Also alle die, deren staatliche Zahlungen durch staatlichen Diebstahl entwertet werden. Weil die Vermehrung von Geld über Schulden funktioniert, wird unser Geld auch gerne Schuldgeld genannt. Da die anfallenden Zinsen im darauf folgenden Jahr ebenfalls mitverzinst werden, nennt sich dieses Spiel auch Zinseszins-System.

Je langfristiger Kredite sind, desto mehr kommt es zu einer beschleunigten Dynamik – und zu Hyperinflation.

Hyperinflation:

Um die Zinsen für bestehende Kredite zu bezahlen, nimmt man neue Kredite auf. Verschuldete Staaten haben sich schon immer gerne über Hyperinflation entschuldet und derzeit werden fast alle Staaten von den Schulden, die sie bei Privatbanken angehäuft haben, erdrückt. Einfach ausgedrückt bedeutet das: Wenn man so viel Geld schöpft, dass es am Ende gar nichts mehr wert ist, dann sind auch die Schulden des Staates bei den Banken null. Damit ist der Staat seine Schulden los, und das Spiel muss von vorne beginnen.

Die meisten Menschen sehen all das mit großer Gelassenheit, weil der verbreitete Irrglauben vorherrscht, dass eine extreme Inflation auch für Privatpersonen vorteilhaft wäre – weil ihre Schulden sich ebenfalls von selbst erledigen würden -, was jedoch definitiv nicht der Fall ist! In den Jahren 1922/23 betrug die Inflationsrate in Deutschland durchschnittlich 30.000 % pro Monat! Es brauchte also nur 4 Tage, bis sich die Preise verdoppelten! In Österreich waren es vergleichsweise bescheidene 1,733%. Im August 1922 lagen sie 14.000 Mal höher als 1914! Die größte Banknote war dann der 500.000 Kronen-Schein.

Nach dem 1. Weltkrieg herrschte in Europa Chaos. Deutschland und Österreich wurden unter den Siegermächten aufgeteilt und mussten riesige Summen an Strafen an die Sieger zahlen, sogenannte Reparationszahlungen. Die Menschen waren vom Krieg und seinen Folgen so mitgenommen, dass sie sich erst einmal nur noch amüsieren wollten. Geld, Politik und Wirtschaft waren ihnen egal. Solange sie ins Kino gehen, sich Kleidung und Lebensmittel kaufen konnten, solange es Frieden und vermeintliche Sicherheit gab, waren die Menschen zufrieden. In Österreich löste 1925 der Schilling die Krone ab. Nach dem Umwechslungskurs entsprach ein Schilling 10.000 Kronen.

In den USA war es währenddessen in den 1920er stetig weiter bergauf gegangen. Man spekulierte an den Börsen, das Automobil löste die Eisenbahn ab, die Frauen bekamen das Wahlrecht, und der Alkohol wurde verboten, das förderte den Schwarzmarkt. Es war auch die Zeit der Familie Rockefeller, die Herr über den nun wichtigsten Rohstoff der Welt war: das Erdöl. Gegen Ende der 1920er Jahre war der Aktienmarkt so aufgeblasen, dass ein Platzen der Blase unausweichlich war, diese platze am 24. Oktober 1929 und ging als „Schwarzer Donnerstag“, als der bis dahin folgenreichste Börsencrash in die Geschichte ein. Die Folgen des Crashs von 1929 waren verheerend. Es folgten Armut, Hunger und Unruhen, die in der großen Depression der 1930er Jahre und letztlich im Faschismus endeten.

Hitler, Mussolini und Franco sollten den Weg aus dem Elend weisen, aber sie führten für Mio. von Menschen in den Tod und in den nächsten Krieg – finanziert von denselben Banken, die auch die Aktienblase verursacht hatten.

Bei einer Hyperinflation verlieren die weniger Wohlhabenden am meisten. Besonders Sparer sind vom extremen Kaufkraftverslust betroffen. „Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen“. Eine Hyperinflation führt immer in die Währungsreform, also in das Ersetzen der alten, kaputten Währung durch eine neue. Ein Neuanfang setzt immer Kräfte frei und schafft Optimismus, was uns das Wirtschaftswunder nach der großen deutschen Hyperinflation von 1945 bis 1948 bewies.

Aber die Geschichte lehrt uns auch, dass es bis zum nächsten Kollaps des Finanzsystems nur eine Frage von Jahren oder Jahrzehnten ist. Das Gegenteil von Inflation ist Deflation. Dieser Begriff bezeichnet eine Situation, in der die Verbraucherpreise spürbar sinken, also Waren günstiger werden, und der Wert des Geldes steigt. Hatten Sie vorher 1.000 Reichsmark auf dem Konto, dann waren die nun 65 DM wert. Hatten Sie 1.000 Reichsmark Schulden, dann waren die nun 100 DM wert!!!

Gold: „Gold ist Geld, und nichts anderes!“ Gold ist ein Edelmetall, verfügt über eine hohe Dichte und wird durch Luft, Feuchtigkeit, Hitze und die meisten Lösungsmittel nicht angegriffen. Aufgrund seiner Seltenheit, seines Wertes, seiner Schönheit, seiner Farbe und seiner besonderen Energie ist Gold sowohl als Schmuck als auch als Absicherung in Zeiten von Inflation oder Krieg seit jeher beliebt. Gold wird praktisch nicht verbraucht, lässt sich immer wieder einschmelzen und so endlos recyceln. Umlaufmünzen (= Geld, das Gegenteil von Sammlermünzen) So ist Rotgold etwa mit Kupfer legiert und Weißgold mit Silber, Platin oder Palladium. Da Gold in der Erdkruste zu Silber etwa im Verhältnis von 1:15 vorkommt, sollten sich die Preise dieser beiden Edelmetalle auch für gewöhnlich in diesem Verhältnis bewegen. 265.000 Tonnen Gold, mehr existiert nicht auf diesem Planeten.

Zwischen 4000 und 2000 v. Chr., so schätzt der Bankier Ferdinand Lips, könnten die Ägypter um die 750 Tonnen Gold gefördert haben, das zum größten Teil direkt in den Besitz der Pharaonen überging oder zum Verzieren ihrer Grabstätten genutzt wurde. Etwa 2500 v. Chr. erhielten ägyptische und mesopotamische Beamte ihr Gehalt in Gold. Gold und Silber werden bereits in der Bibel als Zahlungsmittel erwähnt. Spanische Eroberer rotteten in kürzester Zeit gleich mehrere amerikanische Kulturen aus, um an ihr Gold zu kommen, wodurch Spanien vorübergehend zur reichsten Nation Europas wurde.

In den folgenden Jahren entwickelte sich London zum weltweiten Zentrum des Goldhandels. Bis 1717 wurden sowohl Silber als auch Gold zur Deckung für Banknoten verwendet, es herrschte der sogenannte Bimetall-Standard, bei dem, je nach Verfügbarkeit, das Tauschverhältnis zwischen den beiden Metallen neu festgelegt wurde.

1809 begann NM Rotschild & Sons mit dem Handel von Goldbaren und Goldmünzen. Die Rotschilds sind eine Dynastie von Bankiers, die bis heute mit dem Gold eng verbunden ist. Während der Napoleonischen Kriege ließ die Rotschild-Bank Goldmünzen über den Ärmelkanal schmuggeln, um den Vormarsch der britischen Truppen in Frankreich zu finanzieren.

Nathan Mayer Rotschild erwirtschaftete im Krieg ein Vermögen und wurde zum einflussreichsten Finanzier der britischen Regierung.

Frankreich war durch seine Papiergeld-Experimente so geschwächt, dass erst Napoleon Bonapartes Wiedereinführung eines Goldstandards Ruhe und wirtschaftliche Erholung bringen konnte. Im Januar 1848 fand der Schweizer USA-Auswanderer Johann August Sutter auf seiner Farm beim Graben Goldstücke, sogenannte Nuggets. Es kam zum Goldrausch. In den zwanzig Jahren, von 1850 bis 1870 stieg die Einwohnerzahl Kaliforniens von zirka 92.000 Weißen auf ca. 560.000. Die Indianer und die Schwarzen zählten nicht. In dem Maße, wie die weiße Bevölkerung wuchs, wurden die Indianer dezimiert und von ihrem angestammten Land vertrieben, wenn sich darauf irgendetwas von Wert finden ließ.

Die US-Regierung bereitete sich auf ihren Eintritt in den 1. Weltkrieg vor und verbot die Verwendung von Ressourcen für „sinnlose Zwecke“. Erst hatte man dem Gold den Transportweg abgeschnitten, dann trennte man es vom Geld und schaffte die Golddeckung ab. Hätte man den Goldstandard beibehalten, hätte dieser Krieg nie stattfinden können, aber Gold war endlich entmachtet und in den Untergrund verbannt worden. In Kriegszeiten ist es mehrfach vorgekommen, dass Staatsoberhäupter zur Kriegsfinanzierung an das Gold ihrer Bürger wollten. Dann wurden sie dazu „aufgerufen“, ihr Gold abzuliefern. Dieser Aufruf wurde im 1. Weltkrieg wiederholt. Dafür bekamen die braven Spender Ringe aus Eisen mit der Aufschrift: „Gold gab ich für Eisen“!!!

Das Gold landete in den Tresoren der Bankiers, die den Staaten dafür reichliche Kredite gewährten. Da aber nicht alle Bürger ihr gesamtes Gold abgeliefert hatten und die Nachfrage nach Gold weiter anhielt, wollten die Banken den Markt zumindest kontrollieren. 1919 wurde daher in London von den Privatbanken NM Rothschild & Son, Mocatta & Goldsmid, Samuel Montagu & Co., Prixley & Abell sowie Sharps & Wilkins der London Bullion Market ins Leben gerufen – der weltgrößte Marktplatz für physisches Gold, also echte Barren. Der Preis für das Gold wurde seitdem im Goldfixing festgelegt, bei dem sich an jedem Wochentag die Vertreter der 5 genannten Banken im Hause Rothschild trafen und den Tagespreis für Gold festlegten, der für die ganze Welt als Richtwert galt.

Dasselbe taten sie auch für Silber, das nannte sich dann Silberfixing. Deutschland, Österreich und die Türkei hatten den Krieg verloren und deshalb hatten die Gewinner ihnen ihr Gold weggenommen. Das meiste Gold der Welt befand sich nun in den USA, in England und in Frankreich. Und diese 3 Länder sprachen Herrn Rotschild und seinen Freunden das Recht zu, den Preis für Gold und Silber festzulegen. Das nennt man in der Wirtschaft Kartell. Eigentlich hatten ja alle großen Nationen vorgehabt, nach dem Krieg wieder zum Goldstandard zurückzukehren. Wegen der enormen Rüstungskosten waren aber die Währungen so inflationiert, es war so viel neues Geld gedruckt worden, dass es dafür nicht genügend Gold zur Deckung gab. Das zumindest ist die offizielle Version.

1922 beschlossen die führenden Nationen der Welt während der Konferenz in Genua, als Kompromiss einen ½ Goldstandard einzuführen, den man Gold-Devisen Standard nannte. Der besagte, dass England und die USA ihre Währungen mit Gold decken würden, wovon sie ja reichlich hatten. Somit waren das Pfund und der US-Dollar die einzigen soliden Währungen. Alle anderen Währungen waren damit im internationalen Handel wertlos, was die Länder zwingen würde, all ihre internationalen Geschäfte und ihren gesamten Handel in Pfund oder Dollar zu tätigen. 1926 strauchelte England und gab nach Turbulenzen an den Märkten seinen Goldstandard auf, da es angeblich nicht mehr genug Gold hatte, um das rasant inflationierende Pfund zu decken.

Nach 1926 gab es also nur noch eine große Nation mit einer gedeckten und somit mit einer stabilen Währung: die USA. Sie bestimmte von nun an uneingeschränkt, wo es in der Weltwirtschaft langging. Die Macht lag uneingeschränkt bei den Banken. Also ließ Präsident Franklin D. Roosevelt einfach das Gold verbieten. Am 5. April 1933 erklärte ein neues Gesetz privaten Goldbesitz im Wert von mehr als 100 US-Dollar für illegal. Die Bürger wurden gezwungen, ihr Gold zum gesetzlich festgelegten und natürlich viel zu niedrigen Preis von 20,67 US-Dollar pro Feinunze an der Federal Reserve (FED), die US-Notenbank zu verkaufen. Häuser wurden auf Verdacht durchsucht, gefundenes Gold im Wert von über 100 Dollar beschlagnahmt, die Besitzer für Jahre hinter Gitter gesteckt.

Dieses Verbot bestand bis 1978. Einer der Gründe, dass Goldaktien an Wert zulegten, lag darin, dass Roosevelt den Goldpreis, nachdem alles private Gold einkassiert war, von 20,67 US-Dollar auf 35,00 anhob – wie günstig für die FED, die all das Gold billig erworben hatte! Bis dahin stand auf den Dollar-Noten noch, dass sie jederzeit gegen echtes Geld (also Gold) eingetauscht werden konnten. Ab 1934 nicht mehr. Von nun an galt der Papierfetzen als Geld, und das Volk musste es akzeptieren.

Fortsetzung 2

Banken:

Im Grunde sollten Banken dazu dienen, das Geld ihrer Kunden zu verwahren und zu verwalten sowie ihnen Kredite für Investitionen zu gewähren. Des Weiteren können sie mit Wertpapieren handeln und die Geldflüsse ihrer Kunden koordinieren, also als Buchhalter für das Buchgeld agieren. Es sind nur wenige Männer hinter diesen Banken, die bestimmen, wer einen Kredit erhält und wer nicht. Eigentlich müsste es Kreditinstitut heißen.

Kreditinstitute gliedern sich im Wesentlichen in: - Zentralbanken - Privatbanken - Sparkassen oder Landesbanken - Genossenschaftsbanken - Spezialbanken Spezialbanken: sind Institute, die nur einen kleinen, ganz bestimmten Geschäftsbereich und Kundenkreis abdecken, wie etwa Investmentbanken, die auf das Wertpapiergeschäft, die Vermögensverwaltung und die Börsenführung von Aktiengesellschaften spezialisiert sind. Genossenschaftsbanken: gibt es seit Mitte des 19. Jhdts. als Gegengewicht zu den mächtigen Privatbanken.

Hier ist man nicht nur Kunde, sondern Mitglied im Unternehmen. Die Bekanntesten sind die Volks- und die Raiffeisenbanken, die vor allem im ländlichen Raum eine große Rolle spielen und in Österreich etwa über die Lagerhäuser auch den Ein- und Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten für ihre Mitglieder abwickeln.

Sparkassen: tun genau das Gleiche wie Privatbanken, nur sind sie nicht privat, sondern gehören einem Bundesland oder einer Stadt. Sie sollen keinen Gewinn erzielen, sondern die Unternehmen in diesem Bundesland oder dieser Stadt unterstützen und fördern.

Privatbanken: sind jene Kreditinstitute, von denen ich hier im Allgemeinen spreche, wenn ich das Wort „Bank“ benutze. Die meisten von ihnen sind Universalbanken, auch Geschäftsbanken genannt, weil sie alle Arten von Bankgeschäften ausführen und alle Arten von Kunden ansprechen. Dabei ist interessant, dass es bis ins 14. Jhdt. hinein allgemein verpönt war, Zinsen zu nehmen.

In der islamischen Welt ist es bis heute verboten. - Exodus 22,24 - Levitikus 25,36-37 - Deuteronomium 23,20-21 1139 verfügte Papst Innozenz III. beim 2. Laterankonzil ein ausdrückliches Zinsverbot, das beim Konzil von Vienne 1311 bestätigt wurde. Danach war es Christen verboten, Zinsen auf geliehenes Geld zu verlangen. Zulässig war eine Verzinsung von Firmenkapital oder auf besonders riskante Geschäfte, aber normale Kredite durften nicht verzinst werden!

Eine Ausnahme bestand für Lombarden, das war ein Begriff für italienische Bankiers im deutschen Raum, und für einige andere einflussreiche italienische Gruppen. Die andere Ausnahme bestand für Juden. Da sich das Verbot im Alten Testament nur auf „Glaubensgenossen“ bezog, war es Juden erlaubt, Kredite an Nicht-Juden zu vergeben und dafür Zinsen zu verrechnen. Da es Juden im Spätmittelalter in weiten Teilen Europas untersagt wurde, ein Handwerk auszuüben, blieb ihnen kaum eine andere Möglichkeit, als Geldverleiher zu werden. Da das Bankgeschäft einträglich war, versuchten diverse Gruppen, dieses Zinsverbot immer wieder zu umgehen und zu unterwandern, bis dieses Zinsverbot immer mehr aufgeweicht wurde. Zwar sprachen sich Päpste bis ins 18. Jhdt. dagegen aus, aber es half nichts. 1830 wurde das Zinsverbot offiziell von der katholischen Kirche aufgehoben. Die ersten Großbanken entstanden im 14. Jhdt. in Florenz. Besonders hervorzuheben ist die Banco Medici, die über 100 Jahre lang das Machtzentrum Europas war. Die Medicis „krönten“ Päpste und stellten selbst 3 aus ihren Reihen. Caterina de Medici schaffte es bis zur Königin von Frankreich. Ende des 15. Jhdts. ging die Bank jedoch bankrott und die Medicis verlagerten sich auf die Politik. Sie sind bis heute im Grunde mit allen Königs- und Fürstenhäusern verwandt. Es folgten andere große italienische Banken, ehe das Bankgeschäft schließlich in allen Teilen Europas auch regional erblühte und zahlreichen Bankiersfamilien zu großem Einfluss und Reichtum verhalf.

Wer in Deutschland eine Bank gründen darf, bestimmt nach sehr schwammigen und subjektiven Regelungen die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin genannt. Die Hauptaufgabe der 2002 gegründeten BaFin ist aber die Aufsicht über Banken, Versicherungen und den Handel mit Wertpapieren in Deutschland. Neben der BaFin gibt es in Deutschland noch eine weitere Institution, die eigentlich die Banken kontrollieren sollte und mit der Bankenaufsicht eng verbunden ist. 

Zentralbanken:

Zentralbanken (auch Notenbanken genannt) sind für die „Scheingeld“-Politik eines Staates oder eines Wirtschaftsraumes (wie beispielsweise der EU) zuständig.

In Deutschland heißt sie Bundesbank, in Österreich und der Schweiz Nationalbank und in der EU Europäische Zentralbank (EZB). Notenbanken heißen sie, weil sie die Banknoten ihres Landes ausgeben dürfen, also das Recht haben, Scheine drucken und Münzen prägen zu lassen. Sie bringen diese Zahlungsmittel unters Volk und sollten sicherstellen, dass immer genug, aber nie zu viel Geld im Umlauf ist. Sie sind – zumindest theoretisch - Herr über das Geld. Darüber hinaus verwalten sie den Schatz eines Staates, also sein Gold und seine Währungsreserven. Des Weiteren verwalten sie das Eigenkapital, das die Privatbanken bei ihnen für ihre Geschäfte hinterlegen müssen.

Die Zentralbanken sollten dafür sorgen, dass Inflation und Deflation im Zaum gehalten werden und die Währung stabil bleibt. Man würde also annehmen, dass eine solche Institution auf keinen Fall privat sein darf, damit sie ein Gegengewicht zur Macht der Privatbanken sein kann. Nun, sie haben 2 sehr effektive Mittel, um das Treiben der Privatbanken zu steuern: - Sie legen mittels Zinspolitik den Zinssatz, den sogenannten Leitzins für die Kredite fest. Sind die Zinsen hoch, dann werden weniger Kredite in Anspruch genommen, weil ein Kredit dann teuer ist, man also viel mehr zurückzahlen muss als bei niedrigen Zinsen. Gleichzeitig bekommt man viel für Spareinlagen, was dazu führt, dass viel Geld angelegt, also aus dem Verkehr gezogen wird.

Sind die Zinsen niedrig, dann werden mehr Kredite in Anspruch genommen und dadurch viel neues Geld kreiert, was die Inflation ankurbelt. - Zum anderen haben Notenbanken die Möglichkeit, Wertpapiere auszugeben, sogenannte Staatsanleihen. Verkaufen sie welche, dann bekommen sie dafür Geld, dieses Geld fehlt dann im Umlauf, was hilft, eine mögliche Inflation einzudämmen. Weniger Geld bedeutet weniger Inflation. Kaufen sie ihre eigenen Staatsanleihen wieder zurück, dann bringen sie dadurch wieder mehr Geld in den Umlauf, was den Wirtschaftskreislauf belebt, wenn die Wirtschaft ins Stocken gerät.

Spätestens jetzt müsste klar sein, dass Notenbanken nie in den Händen von Privatbanken sein dürfte, denn sie sollten theoretisch so etwas wie Schiedsrichter im großen Spiel mit dem Geld sein. Die Banca d’Italia ist aber zu 90% privat, die Belgische Nationalbank zu 50%. Während die Österreichische Nationalbank eine AG ist und bis vor kurzem auch noch zu 30% privat war, konnte man sich doch dazu durchdingen, sie offiziell zu einer staatlichen Bank zu machen. Der österreichische Staat soll seit Mai 2010 im Besitz von 100% der Anteilsscheine sein. Dennoch sitzen im Generalrat Vertreter von Privatbanken und der Privatwirtschaft, die sicher nicht gegen die Interessen privater Banken entscheiden werden. Noch spannender ist die Situation aber bei der Deutschen Bundesbank, die zwar ebenfalls offiziell zu 100% staatlich ist, in deren Vorstand sich aber auch Vertreter privater Banken befinden, wie etwa Herrn Andreas Dombret. Neben der deutschen besitzt Herr Dombret auch noch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Er ist mit den größten Privatbanken der Welt eng verbunden.

Heute konzentrieren sich die Zentralbanken – angeblich – auf drei Hauptziele: - Preisstabilität - Wirtschaftliches Gleichgewicht und - Finanzielle Stabilität Tatsächlich bekämpfen sich die einzelnen europäischen Notenbanken untereinander. Mit dieser Aktion hat die EZB die Privatbanken entlassen und gleichzeitig die Inflation in Europa angeheizt, was die Bürger wieder mit höheren Preisen bezahlen müssen.

Wir erinnern uns: Am Ende gewinnt immer die Bank! 

Die BIZ:

Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) wird auch als die Zentralbank der Zentralbanken bezeichnet. Sie ist eines der unauffälligsten, aber effektivsten MachtInstrumente der internationalen Hochfinanz.

Die BIZ ist eine weitere Institution, die im Grunde keiner braucht, außer ihren Aktionären, die sich aus Zentralbanken, Banken und privaten Bankiers zusammensetzen. Abgesehen von einem riesigen Verwaltungsapparat, der sehr viel Geld kostet, haben ihre Eigentümer über diese weitere Institution ungeheure Macht über die Wirtschaftspolitik der einzelnen Mitgliedsstaaten, und dafür lässt sie die Bürger auch noch bezahlen. Sie hat Zugriff auf die Gold- und Währungsreserven der Mitglieder. Mitglied ist übrigens jedes Land, das international Handel treiben möchte - ob es will oder nicht.

Die Bank, die ihren Sitz in Basel hat, wurde 1930 von den Zentralbanken Belgiens, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens sowie von 2 Gruppen privater Banken aus Japan und aus den Vereinigten Staaten gegründet. Ursprünglich sollte sie dafür sorgen, dass Deutschland seine Reparationszahlungen pünktlich leistet. Da Deutschland diese Zahlungen aber wegen der Weltwirtschaftskrise bereits 1931 einstellte, hätte sie eigentlich wieder geschlossen werden können. In der Bank waren vor allem führende amerikanische Geldinstitute vertreten, die ein starkes Interesse an Geschäften mit Deutschland hatten, wie die Morgan-Banken (JP Morgan Chase & Co., Morgan Standley), die Chase National Bank von Rockefeller, die Dillon-Read Gruppe und das Bankhaus J. Henry Schroder in New York.

Die BIZ galt als sehr Nazi-freundlich und übernahm 1938 nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich das österreichische Gold und war 1939 nach der NS-Besetzung der sogenannten Rest-Tschechei auch bei der Überweisung eines Teils des tschechischen Goldes zugunsten der NS-Seite behilflich.

Der IWF:

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist auch als Weltwährungsfonds bekannt und ist Teil der Vereinten Nationen. Er hat seinen Sitz in Washington, D.C., USA, und ist mit der ebenfalls dort ansässigen Weltbank-Gruppe verbandelt. Eine der erklärten Zielsetzungen des IWF, „den Anteil der Armen an der Weltbevölkerung bis zum Jahr 2015 um die Hälfte reduzieren zu helfen“. Zu den Aufgaben des IWF, der durch die Weltwirtschaftskrise seit 2007 sehr viel mehr Macht gewonnen hat, gehören offiziell:

die Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Währungspolitik, die Ausweitung des Welthandels, die Stabilisierung von Wechselkursen, die Kreditvergabe, die Überwachung der Geldpolitik und technische Hilfe.

Der IWF wurde am 22. Juli 1944 bei der Konferenz von Bretton Woods gegründet. Der IWF ist im Grunde wie eine AG aufgebaut, hatte 2010 genau 187 Mitgliedsstaaten, deren Stimmrecht sich an ihrem Kapitalanteil orientiert. Das bedeutet, dass die Schwellen- und Entwicklungsländer immer das tun müssen, was die reichen Staaten wollen.

Darüber hinaus haben die USA als einziges Mitglied ein Vetorecht! Dies ist ein Zugeständnis der Europäer an China und Indien, damit sie die Pläne der IWF zur Gründung einer neuen Währung, einer Weltwährung, unterstützen, die in absehbarer Zeit eingeführt werden soll.

Der IWF vergibt unter bestimmten Auflagen befristete Kredite an Staaten, die unter wirtschaftlichen Problemen leiden. Bedingungen für die Gewährung von Krediten sind zum Beispiel: Kürzung der Staatsausgaben, etwa durch Rentenkürzungen, durch Entlassung von Beamten oder durch die Liberalisierung des Bankenwesens.

Eine der Voraussetzungen für einen Kredit vom IWF ist, dass das betreffende Land seine Währung nicht auf Gold stützen darf! Die den Staaten auferlegten Bedingungen in Form von sogenannten „Strukturanpassungsprogrammen“ (SAP) können auch die Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen wie Sparkassen, Elektrizitäts- und Wasserwerken beinhalten- und der IWF bestimmt, welche Firma diese Güter dann „erwerben“ darf. Film: „Let’s make money“ – economic hitman: Darin erzählte John Perkins (ein economic hitman) => Sie hatten dem Land einen Kredit für Infrastrukturmaßnahmen vermittelt, also etwa für den Straßenbau, was offiziell Verbesserungen und Arbeitsplätze schaffen würde. Das Geld floss aber nie direkt in das betroffene Land, sondern an die Unternehmen, die in dem Land die InfrastrukturProgramme ausführten, also an westliche Unternehmen, die den Auftrag dazu vom IWF oder der Weltbank bekamen.

Was dem Land oder seinen meist armen Bewohnern aber bleib, waren die Schulden für diesen Kredit, die sie nie würden zurückzahlen können. John Perkins führte weiter aus: „Also wurden sie, um nicht unter der Schuldenlast zu ersticken, gezwungen, ihre wertvollen Ressourcen zu günstigen Konditionen zur Verfügung zu stellen. Auf diese Art und Weise haben wir ein Imperium erschaffen, denn wir machen die Gesetze. Länder in ungeheure Schulden zu stürzen und sie dann auszunehmen, ist nicht ungesetzlich. Es sollte verboten sein, ist es aber nicht!“

Tatsächlich hat der IWF mehr Macht über die Finanzen und die Wirtschaft seiner Mitgliedsstaaten als deren eigene Notenbanken, deren Politiker und als deren Volk!

Die Zusammenhänge sind auch völlig absurd, wenn man sich Folgendes überlegt: Der Staat verschuldet sich bei den Banken, um die Zinsen der Schulden, die er bei den Banken hat, zu begleichen oder um die Banken zu retten, bei denen er selber Schulden hat. Da versteht ja keiner mehr, wer eigentlich bei wem Schulden hat und was Schulden eigentlich sind.“ 

Fortsetzung 3!

Die Geschichte des Dollars:

1763 eroberte die Britische Arme weite Teile Nordamerikas von den Franzosen. Die mächtige, private „Bank of England“ zwang die neue Kolonie, die zuvor ihr eigenes, zinsfreies Geld genutzt hatte, das Englische Geld zu verwenden.

Die meisten von ihnen waren Franzosen, Deutsche und Engländer, die von Europa und seinen Herrschern genug hatten. Nun aber wurden sie gezwungen, alle Steuern an England in Gold und Silber zu bezahlen. Sie mussten es sich gegen Zinsen bei den Bankiers leihen. Nach 12 Jahren hatten die Amerikaner genug von den Engländern, die nicht nur ihr Land ausbeuteten, sondern den neuen Siedlern auch eine eigene Industrie untersagten und sie zwangen, alles für teures britisches Geld aus England zu kaufen. Somit kam es 1775 zum Unabhängigkeitskrieg, ein Jahr später, am 4. Juli 1776 zur Erklärung der Unabhängigkeit, die von den Banken jedoch nicht akzeptiert wurde.

Benjamin Franklin, der Gründungsvater der USA und erbitterte Kämpfer gegen Sklaverei, wollte wieder eine eigen staatliche Währung herausgeben, um zinsfrei Geld schöpfen zu können. Also ließen die Engländer auf mehreren Schiffen, die direkt vor der Ostküste lagen, Unmengen an Falschgeld drucken und streuten es unters Volk.

Jeder Siedler, der nach Westen zog, bekam Unmengen frischen US-Falschgeldes geschenkt. So wurde die zinsfreie Währung von den Engländern bewusst inflationiert. Es folgten weiters 7 Jahre Krieg und viele Tote, ehe die Engländer beim „Frieden von Paris“ 1783 die Unabhängigkeit (zumindest offiziell) vertraglich anerkannten.

Daraufhin kam es 1861 zum Bürgerkrieg (auch Sezessionskrieg genannt), der bis 1865 dauerte. Für den Krieg benötigte Präsident Abraham Lincoln Geld. Er fragte die privaten Banken nach einem Kredit. Sie verlangten zwischen 24 und 36% Zinsen. Lincoln war fassungslos, also empfahl er dem Kongress, ein Gesetz zu verabschieden, welches es erlaubte, legales Geld ohne Kredit zu drucken um den Krieg zu bezahlen. 400 Mio. Dollar wurden gedruckt.

Kurz nach dem Krieg wurde Lincoln ermordet und das Gesetz zurückgenommen.

1881 wurde James A. Garfield der 20. Präsident der USA. Er verfolgte eine Politik harten Geldes, also einer Gold- oder Silberdeckung zu 100%. Wenige Wochen nach Bekanntwerden seiner Geld-Agenda wurde er – erst 6 Monate im Amt – ermordet.

Auch William McKinley, der 25. US-Präsident, forderte vehement den Goldstandard. Er wurde am 6. September 1901 ermordet.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Kaufkraft des Dollars im Jahr 1900 fast auf den Cent genau dieselbe war wie die von 1800 – also 100 Jahre zuvor! Solange der Staat das Geld in der Hand hatte und es durch Gold gedeckt war, gab es nahezu keine Inflation.

Anfang des 20. Jhdts. war J. P. Morgan der mächtigste US-Bankier und einer der reichsten Männer der Welt.

1907 streute er das Gerücht, dass eine große, konkurrierende New Yorker Bank, die Knickerbocker Trust Company, zahlungsunfähig sei und zusammenbrechen werde. Er trommelte die wichtigsten Bankiers zusammen, die dem Staat dann gemeinsam einen riesigen Kredit gewährten. Aber es war zu spät. Die Banken wurden binnen weniger Stunden klamm, mussten Kredite fällig stellen, Menschen verloren ihre Häuser. Kleine Banken gingen bankrott, viele Menschen verloren ihre Ersparnisse. Der Staat hatte noch höhere Schulden bei den Banken.

Es ist immer dasselbe Spiel, das offenbar nie langweilig wird. Eine wichtige Rolle in diesem Komplott gegen das amerikanische Volk spielte der Deutsche Bankier Paul Warburg, der 1902 mit seinem Bruder Felix eingewandert war, während der 3. Bruder Max in Frankfurt blieb, um die väterliche Bank (M. M. Warburg & Co.) weiter zu leiten – durch diese sollte später die Russische Revolution finanziert werden. Paul Warburg heiratete Nina Loeb, die Tochter von Salomon Loeb, dem Oberhaupt von Khun, Loeb & Company, der mächtigsten internationalen US-Bank. Felix Warburg heiratete Frieda Schiff, Tochter von Jacob Schiff, dem zweitwichtigsten Mann bei Khun, Loeb & Co.. Sie heirateten oftmals untereinander, eine Art jahrhundertelange Inzucht.

Sie sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die ihre eigenen Regeln und Gesetze macht und die des Volkes nicht fürchtet. Da allgemein vermutet wurde, dass J. P. Morgan die Panik von 1907 bewusst herbeigeführt hatte, wurde vom US-Kongress ein Untersuchungsausschuss ins Leben gerufen, den Senator Nelson Aldrich leiten sollte – ausgerechnet Aldrich! Er war Teilhaber von J. P. Morgan und galt als der verlängerte Arm des US-Bankierskartells.

Seine Tochter Abby heiratete später John D. Rockefeller Jr., den Sohn des damals mächtigsten Mannes der USA. Zuvor gab Aldrich aber noch seinen Bericht über den Crash von 1907 ab, der die Hintergründe der Geschehnisse zwar nicht klar aufdecken konnte, dafür aber zur Gründung einer neuen Zentralbank riet, damit Ähnliches wie im Jahre 1907 nicht wieder vorkommen konnte! Der Federal Reserve Act: 1913 wurde durch Druck von Nelson Aldrich, jenem Günstling des US-Bankenkartells, durch Präsident Woodrow Wilson in einer Nacht- und Nebelaktion der Federal Reserve Act erlassen, ein Gesetz, das die Macht über den US-Dollar in die Hände der mächtigsten Privatbankiers legte, und weitreichende Folgen für die amerikanischen Bürger hatte - und letztlich für die gesamte Welt!

Dadurch kam es zur Gründung einer neuen, privaten Zentralbank der USA, der Federal Reserve Bank, kurz FED genannt. Sicher ist, dass ein solches Gesetz in den USA von allen 50 Bundesstaaten einzeln hätte genehmigt werden müssen. Fest schein auch zu stehen, dass dies bis heute nicht geschehen ist. Da die Mitgliedsbanken gleichzeitig die Eigentümer der Federal Reserve sind, das Direktorium aber vom Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt wird, ist das Federal Reserve System teils privat und teils staatlich strukturiert – und somit alles andere als eine „Zentralbank“!

Da es für den Präsidenten der USA aber keinen Sinn machen würde, einen Präsidenten zu ernennen, dem die Eigentümer der Bank nicht zustimmen würden, bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Präsidenten zu ernennen, den die mächtigen Bankiers ihm vorschlagen. Senator Nelson Aldrich hatte aber nicht nur einen eigenen Eisenbahn-Waggon, sondern er hatte in diesen auch die Creme de la Creme des US-Bankwesens eingeladen. Das genaue Ziel: die Insel Jekyll Island.

Mit an Bord waren neben Aldrich: - Abraham Piatt Andrew - Frank A. Vanderlip - Henry P. Davison - Charles D. Norton - Benjamin Strong - Paul M. Warburg Diese Vertreter der Rothschild-, Rockefeller-, Morgan- und Warburg-Clans repräsentierten zusammen etwa 1/3 des damaligen Reichtums der gesamten Welt!

Hierhin kamen sie im Herbst und im Winter, um Enten oder Rotwild zu jagen und der Strenge des kalten Winters im Norden zu entfliehen. Diese Insel hieß Jekyll Island. Der Jekyll-Island-Club war ein Clubhaus im Stil der englischen Gentlemen-Clubs, das Morgan auf seinem Landsitz hatte erbauen lassen. Bei diesen Besprechungen ging es um nichts anderes als die Neuordnung des internationalen Finanzwesens. Es ging um die Frage, wie man die Konkurrenz ausschalten und das Geldwesen völlig in die Hände der Großbanken bringen konnte. Durch die Schaffung einer mächtigen US-Notenbank, zur Gänze im privaten Besitz der Banker. Dadurch würden sie die Finanzmärkte steuern, über Zinspolitik, Inflation, Börsenbooms und anschließende Zusammenbrüche – und über die Abschaffung des Goldstandards!

Europa gehörte ihnen bereits. Amerika war der Wachstumsmarkt. Die Eisenbahnen waren Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jhdts. das wichtigste Fortbewegungsmittel in den USA. Die Eisenbahngesellschaften erwirtschafteten für einige Jahre enorme Gewinne. Als sich nach dem 1. Weltkrieg aber das Automobil durchsetzte, wand die Macht der Eisenbahnmogule rasch. Danach waren die Erdölkonzerne Rockefellers das neue Zentrum der Macht.

Die mächtigsten Bankiers schrieben in diesen 9 Tagen auf Jekyll Island ein Gesetz, das ihnen alle Macht über die Vereinigten Staaten von Amerika bringe sollte. Sie nannten es den „Federal Reserve Act“. Thomas Jefferson, US-Präsident und Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, hatte bereits im 18. Jhdt. gewarnt: „Wenn das amerikanische Volk jemals Privatbanken erlaubt, die Ausgabe ihrer Währung zu kontrollieren, zuerst mit Inflation und dann Deflation, dann werden die Banken und Unternehmen in ihrem Umfeld die Menschen all ihres Besitzes berauben, bis eines Tages ihre Kinder obdachlos auf dem Kontinent erwachen, den ihre Väter erobert haben.“

Paul Warburg wurde zum inoffiziellen Sprecher des Kartells, und er rührte gemeinsam mit Aldrich unbeirrt die Werbetrommel für eine Zentralbank nach europäischem Vorbild. 3 Jahre später wurde Woodrow Wilson als neuer Präsident vereidigt. Die Banker hatten seinen Wahlkampf finanziert, dafür sollte er für die sie den Federal Reserve Act unterschreiben. Am 23. Dezember 1913, als fast alle Abgeordneten bereits in den Weihnachtsferien waren und es keinen Widerspruch geben konnte, verabschiedete Woodrow Wilson, der 28. Präsident der Vereinigten Staaten, dann ein Gesetz, das sein Volk zu Sklaven der Banken-elite machte. Zusätzlich wurde dem Volk in der Vorweihnachtspause noch etwas anderes aufgezwungen, was die Amerikaner bis dahin nicht kannten: die Einkommenssteuer! Zahlreiche Juristen haben seitdem beim obersten US-Gerichtshof gegen die Einkommenssteuer geklagt. Die meisten haben sogar Recht bekommen – und sind seitdem davon befreit. Der Dollar als Weltleitwährung: 1913 hatten die Großbankiers den Dollar in ihre Gewalt gebracht.

Dadurch wurden sie die mächtigsten Männer der Welt. Die wahre Macht hat immer, wer das Geld hat. Es gibt Unterlagen, die belegen, dass die großen Bankiers seit vielen Generationen immer die Spitzenkandidaten beider Parteien finanzieren, um am Ende einen Präsidenten zu haben, der in ihrer Schuld steht – und dadurch in ihrem Sinne handelt.

Bei der Konferenz von Genua 1922 machten die mächtigen Bankiers „ihren Dollar“ gemeinsam mit dem Pfund durch die Etablierung eines Gold-Devisen-Standards zur Weltwährung. Gleichzeitig schafften es die Bankiers, die Währungen der anderen Nationen vom Gold loszulösen. Nun war „ihr Dollar“ die einzige gedeckte Währung, die einzige Währung, die einen Wert hatte – und sie konnten schalten und walten wie sie wollten. Es wurden Unmengen von billigen Krediten vergeben und es wurde hemmungslos an den Börsen spekuliert. Von 1914 bis 1919 verdoppelte die FED die Geldmenge, was natürlich zur Inflation führte.

1919 wurde die Geldmenge massiv reduziert, indem massenhaft Kredite gekündigt wurden. Als Folge stürmten die Menschen die Banken (Bank Runs), um ihr Erspartes zu retten. Es folgten Pleiten, der Kollaps der Wirtschaft, Rassenunruhen, Anarchie und der Börsencrash von 1920.

Der Crash von 1920 war aber nur eine Aufwärmübung für die Bankiers, die mittlerweile ein unvorstellbares Vermögen und uneingeschränkte Macht besaßen. Von 1921 bis 1929 dehnten sie die Geldmenge wieder aus, vergaben Kredite ohne Ende und ließen sich dazu etwas Neues einfallen, was sie Margin Loan (Effektenkredit oder auch Lombardkredit nannten. Dieser Kredit war in den verrückten 1920er Jahren, den roaring 20’s, ein echter Hit. Der Margin Loan diente zum Kauf von Wertpapieren, und man musste nur 10% Eigenkapital mitbringen, die Aktien dienten als Sicherheit – mit 100 Dollar konnte man also für 1.000 Dollar Aktien kaufen. Der Margin Loan hatte nämlich einen entscheidenden Haken: Er konnte jederzeit fällig gestellt werden (Margin Call) und musste dann innerhalb von 24 Std. ausgelöst werden. Wenn das geschah, musste der Schuldner seine Aktien verkaufen, um die Schulden tilgen zu können.

1929 verknappte die FED schlagartig die Geldmenge. Banken stellten Mio. von Krediten fällig. So kam es erneut zu einem Absturz der Börsen und zu einem Zusammenbruch des Finanzwesens. Dem Platzen der Aktienblase am „Schwarzen Donnerstag“ fielen 5400 Kleinbanken zum Opfer.

Spätestens jetzt müsste klar sein, dass die Wirtschaft nach ganz einfachen Mechanismen funktioniert und sich immer wieder das gleiche Spiel wiederholt. Die Geldmenge wird erweitert, es entsteht eine Blase. Die Geldmenge wird verknappt, die Blase platzt. Die einfache Bevölkerung und die Kleinbanken verlieren. Die großen Banken streichen alles ein, was die anderen Beteiligten verloren haben und festigen ihre Machtstrukturen. Das wird sich immer weiter so wiederholen, bis wir etwas Grundlegendes an unserem Finanzsystem ändern – und privaten Banken die Macht über das Geld entziehen!

Wolkenkratzer in New York und Chicago ragten als leer stehende Mahnmale in den Himmel, denn keine Firma konnte sich nun noch die teuren Mieten leisten. Es gab Massenentlassungen, endlose Reihen leerer LKW, die vergebens auf Ladung warteten und so weiter. Am schlimmsten aber traf es die Bauern. Um ein weiteres Sinken der Preise zu verhindern, kippten sie die Milch in Flüsse, töteten Vieh und steckten Felder in Brand. Der US-Politiker Louis McFadden, ein Kämpfer gegen das Machtmonopol der Banken, sagte 1936 dazu: „Der Crash von 1929 passierte nicht einfach so. Er war ein sorgsam geplantes Ereignis …

Die internationalen Banker erschufen furchtbare Umstände und wurden dadurch die Herrscher über uns.“ Kurz darauf wurde er, noch ehe er ein Gesetz gegen die Oligarchen im Kongress durchbringen konnte, während eines Abendessens vergiftet, denn er hatte die Wahrheit ausgesprochen: „Wir haben in unserem Land eine der korruptesten Organisationen, die die Welt je gesehen hat. Ich meine damit den Vorstand der Federal-Reserve-Banken … die keine staatlichen Einrichtungen sind. Sie sind private Monopole, die das amerikanische Volk berauben; zu ihrem eigenen Vorteil und dem ihrer ausländischen Kunden.“

Am 5. April 1933 erklärte dann ein neues Gesetz privaten Goldbesitz im Wert von mehr als 100 US-Dollar als illegal. Die Bürger wurden gezwungen, ihr Gold zum gesetzlich festgelegten (und natürlich viel zu niedrigen) Preis von 20,67 US-Dollar pro Feinunze an die Federal Reserve zu verkaufen.

1939 kam es zum 2. Weltkrieg, der alle beteiligten Nationen enorme Mengen an Geld kostete. Das Kriegsmaterial war teuer, und je länger der Krieg sich hinzog, desto mehr schwanden die Steuereinnahmen, da die Wirtschaft am Boden lag und kaum noch konsumiert werden konnte. Diese Mengen an Kriegsgeld konnten nur durch das exzessive Drucken von Banknoten und durch enorme Verschuldung bei den Banken erzeugt werden. Zusätzlich druckten verschiedene Nationen Falschgeld fremder Währungen und warfen sie auf den Markt, um die Währung des Gegners zusätzlich zu schädigen. Eine Lösung musste gefunden werden, um wieder Ordnung für die Zeit nach dem Krieg zu schaffen.

Fortsetzung folgt: