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23. Februar 2020

30 Jahre Mauerfall

Schäuble besucht EU-Parlament: Maulkorb für Martin Sonneborn?

Besucht ein deutscher Gast das EU-Parlament, redet eigentlich ein deutscher Parlamentarier. Für den deutschen Bundestagspräsidenten, Wolfgang Schäuble, hat man diese Tradition aufgehoben – Ein kroatischer Abgeordneter hat übernommen. Schäuble hat anscheinend die Rede des deutschen Mitglieds im EU-Parlament gefürchtet: Martin Sonneborn. Zu Recht? Traditionell steht das Rederecht zur Begrüßung eines deutschen Gastes bei den Fraktionslosen

„Wer Privilegien verliert, der jammert bis heute“: Horst Teltschik zum DDR-Erbe – Exklusiv

Keine Nachsicht will Horst Teltschik, ehemaliger Chef der Münchner Sicherheitskonferenz und außenpolitischer Berater von Helmut Kohl, für die Mitglieder der SED und der Stasi, die Privilegien verloren haben und jetzt jammern. Sie klagen ohne Zweifel bis heute. Auch stimme nicht, dass sich die Ostdeutschen als Bürger zweiter Klasse fühlen, so einer der Architekten der Deutschen Einheit im

„Gewalt war keine Option“: Egon Krenz über DDR-Untergang 1989 – Teil 4

Im Herbst 1989 befürchteten viele in der DDR eine „chinesische Lösung“: Dass die Partei- und Staatsführung nach langem Schweigen versucht, mit Gewalt auf die zunehmenden Demonstrationen zu reagieren. Doch stattdessen kam zu den Massendemonstration und Tausenden DDR-Bürgern, die auf verschiedenen Wegen das Land verließen, am 9. November vor 30 Jahren die voreilige Grenzöffnung – friedlich

Volksfest statt Blutbad an offener Grenze: Egon Krenz über DDR-Untergang 1989 – Teil 3

Das Ende der DDR nahm im Herbst 1989 dramatische Formen an. Zu den Massendemonstration und Tausenden DDR-Bürgern, die auf verschiedenen Wegen das Land verließen, kam am 9. November vor 30 Jahren die voreilige Grenzöffnung. Dafür sorgte SED-Politbüro-Mitglied Günter Schabowski, der selbst die eigene Partei- und Staatsführung überraschte, zu der er gehörte. An deren Spitze stand

„Freude, schöner Götterfunken“: Russischer Star-Dirigent neuer Chef der Berliner Philharmoniker

Kultur 21:38 21.08.2019Zum Kurzlink Mit Beethovens Neunter Symphonie startet Kirill Petrenko am Freitag als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Das Konzert wird europaweit in rund 145 Kinos übertragen. Samstag spielt das Orchester die „Neunte“ mit dem Schlusschor über Schillers „Ode an die Freude“ am Brandenburger Tor – als Teil der Feiern zum 30. Jahrestag des Mauerfalls.