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4. April 2020

der Freitag

Indien ǀ Die drinnen und die draußen — der Freitag

Leere Straßen und Plätze von Lima bis Johannesburg, von Mailand bis Mumbai. Es sind es drastische Bilder, die uns aus vielen Teilen der Welt erreichen. Alle Menschen bleiben zuhause, scheint es. Erst auf den zweiten Blick offenbart die Corona-Krise die sozialen Unterschiede hinter den Bildern: Während die Wohnverhältnisse der städtischen Eliten und Mittelschichten einen Rückzug

Corona ǀ Unterstützen Sie kritischen Journalismus — der Freitag

Liebe Leserinnen und Leser, der Freitag steht für kritischen Journalismus. Die Werte, die wir schon seit vielen Jahren vertreten, sind Solidarität und Gerechtigkeit. Wir setzen uns ein für mehr staatliche Fürsorge statt entfesselten Markt, bezahlbaren Wohnraum statt Immobilienspekulation, öffentliche Vorsorge statt privater Absicherung und nicht zuletzt für die Aufwertung von Care-Arbeit und den Leistungen prekär

Corona | Wie viel ist uns das Leben wert?

Jede Woche prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein und Nikolaus Blome aktuelle Geschehnisse reflektieren Link zur Folge Jakob Augstein und Nikolaus Blome liefern sich seit Januar 2011 immer freitags in der Phoenix-Sendung Der Tag einen Schlagabtausch über das Thema der Woche. Wiederholt wird die Diskussion sonntags vor dem Presseclub Lesen Sie mehr in

Corona-Ökonomie ǀ Wachstum ist systemrelevant — der Freitag

Der globale wirtschaftliche Stillstand, den der Corona-Virus ausgelöst hat, droht zu einer ökonomischen Krise zu werden, die das Wirtschaftswachstum längerfristig unterbricht. Um dies zu verhindern, sind inzwischen viele Staaten mit historisch beispiellosen Hilfsprogrammen eingesprungen. Diese werden allgemein begrüßt, weil sonst unmittelbar Firmenzusammenbrüche und Massenarbeitslosigkeit drohen. Denn letztlich scheint allen klar: Die Wirtschaft muss so schnell

Ökonomisierung ǀ Krankes Gesundheitssystem — der Freitag

Täglich um 21 Uhr danken Menschen derzeit Pflegern und Ärzten mit minutenlangem Applaus für ihren Einsatz gegen das Corona-Virus. So viel Respekt für medizinisches Personal war selten. Zugleich fürchten wir spanische oder italienische Zustände in den Krankenhäusern. Dass in einem reichen Land wie der Bundesrepublik Covid 19-Patienten um ihr Leben bangen müssen, weil es in

Corona ǀ Der Neoliberalismus ist tot, er lebe hoch — der Freitag

„Alles Neu“ – so beginnt einer der vielen Artikel, die sich derzeit mit den politischen Auswirkungen der weltweiten Ausbreitung des Corona Virus befassen. Die Autoren Mario Neumann und Maximilian Pichel warnen darin einerseits vor den autoritären Gefahren, die der gegenwärtige Ausnahmezustand langfristig bergen könnte. Andererseits sehen sie in einigen der staatlichen Eingriffe auch „Züge einer

Irland / Nordirland ǀ Kaputt und kaputter — der Freitag

Seit dem Brexit und dem Wahlsieg der nationalistischen Linkspartei Sinn Féin steigen die Aussichten auf eine Wiedervereinigung der geteilten Insel. Ich fahre daher in den abgeschnittenen Norden der Republik Irland. Donegal, vom „Großen Hunger“ zwischen 1845 und 1849 nachhaltig entvölkert, ist heute eine Hochburg von Sinn Féin. Zwar wollen die seit 90 Jahren regierenden Staatsparteien

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