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19. February 2019

Drittes Reich

Eines der brutalsten Kriegsverbrechen mit Nebenrolle in deutscher Erinnerungskultur

„Kindergreise, die niemals lächelten, die schweigsam und kraftlos waren, die alles verstanden und doch nichts begriffen. Die Deutschen, der Krieg, die Faschisten waren irgendwo vor der Stadt.“ Das machte die deutsche Blockade Leningrads aus den Jüngsten. Daran haben die beiden Schriftsteller Ales Adamowitsch und Daniil Granin in ihrem 1984 erstmals erschienenen „Blockadebuch – Leningrad 1941-1944“ erinnert.

Monochromes Grauen: Blick in die schrecklichste Blockade der Menschheitsgeschichte

Am 27. Januar erinnert sich Russland an eine der wichtigsten und gleichzeitig bittersten Seiten in seiner Geschichte. Vor 75 Jahren haben die sowjetischen Truppen die Belagerung von Leningrad völlig aufgebrochen. Während der Einschließung der Stadt, die 872 Tage dauerte, starben an Krankheiten, Verletzungen durch Artilleriebeschuss und Luftangriffe, aber vor allem durch den Hunger bis zu

Unvorstellbares Leiden und unfassbare Wunder – Buch über Holocaust-Überlebende

„Man wollte mich in den Tod befördern, von Lager zu Lager. Aber ich sitz‘ noch immer da und hab’ die meisten von denen, die damals auf ihren Posten gesessen sind, überlebt.“ Das sagte Marko Feingold der Journalistin Alexandra Föderl-Schmid. Der heute 105-Jährige hat die faschistischen Konzentrationslager Auschwitz, Dachau, Neuengamme und Buchenwald überstanden und lebt seit 1945

Untersuchung zu jüdischen Holocaust-Opfern offenbart Grausames

Rund ein Viertel aller jüdischen Holocaust-Opfer sei in einem Zeitraum von rund drei Monaten im Jahre 1942 getötet worden. Das zeigt eine neue Studie der Universität Tel Aviv. Etwa 25 Prozent „der im Zweiten Weltkrieg innerhalb von sechs Jahren getöteten Juden seien in einem intensiven 100 Tage-Schub von den Nazis ermordet worden“, schreibt der Forscher Lewi

„Schindlers Liste“ zurück in US-Kinos – Spielberg: „Perfekte Zeit“

Kultur 10:31 06.12.2018Zum Kurzlink Nach 25 Jahren kommt „Schindlers Liste“ in die US-Kinos zurück. Stephen Spielberg gewann für das Holocaust-Drama den Oscar. Gegenüber Medien äußerte der Regisseur, was er heute über das Werk denkt. Steven Spielberg (71) findet es wichtig, dass sein Holocaust-Drama „Schindlers Liste“ nach 25 Jahren erneut in die US-Kinos kommt, berichtet die Deutsche

Das Münchner Abkommen 1938 – „Schand-Abkommen“ ohne Alternative?

Vor 80 Jahren, in der Nacht zum 30. September 1938, schlossen das faschistische Deutschland und das faschistische Italien gemeinsam mit Großbritannien sowie Frankreich das Münchner Abkommen. Für die eine Seite war es ein Vorspiel zum geplanten Eroberungskrieg im Osten. London und Paris glaubten dagegen, damit einen neuen Krieg in Europa zu verhindern. Dafür opferten sie die Tschechoslowakei