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23. Februar 2020

Egon Krenz

Nach dem „Mauerfall“: Aus „Wir sind das Volk!“ wird „Wir sind ein Volk“

Nach der Grenzöffnung in der Nacht vom 9. November 1989 zeigte sich bei den anhaltenden Demonstrationen in den Städten der DDR ein Stimmungsumschwung. Zuvor wurden vor allem demokratische Veränderungen eingefordert und das eigene Land nicht in Frage gestellt. Den Machthabenden von der SED wurde klar gemacht: „Wir bleiben hier!“, „Keine Gewalt!“ – und „Wir sind

9. November 1989: „Mauerfall“ durch Krenz‘ Fehler statt Schabowskis Irrtum

Nicht der scheinbar ahnungslose Günter Schabowski ist verantwortlich dafür, dass am 9. November 1989 nach seinen Aussagen auf einer Pressekonferenz die Grenze der DDR zu West-Berlin und zur BRD ungeplant geöffnet wurde. „Der eigentliche Fehler war, dass der SED-Generalsekretär Egon Krenz nicht wie geplant mit der Bekanntgabe der Reiseverordnung bis zum nächsten Tag wartete“, erklärte

„Gewalt war keine Option“: Egon Krenz über DDR-Untergang 1989 – Teil 4

Im Herbst 1989 befürchteten viele in der DDR eine „chinesische Lösung“: Dass die Partei- und Staatsführung nach langem Schweigen versucht, mit Gewalt auf die zunehmenden Demonstrationen zu reagieren. Doch stattdessen kam zu den Massendemonstration und Tausenden DDR-Bürgern, die auf verschiedenen Wegen das Land verließen, am 9. November vor 30 Jahren die voreilige Grenzöffnung – friedlich

Volksfest statt Blutbad an offener Grenze: Egon Krenz über DDR-Untergang 1989 – Teil 3

Das Ende der DDR nahm im Herbst 1989 dramatische Formen an. Zu den Massendemonstration und Tausenden DDR-Bürgern, die auf verschiedenen Wegen das Land verließen, kam am 9. November vor 30 Jahren die voreilige Grenzöffnung. Dafür sorgte SED-Politbüro-Mitglied Günter Schabowski, der selbst die eigene Partei- und Staatsführung überraschte, zu der er gehörte. An deren Spitze stand