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3. Juli 2020

Freitag

Gastbeitrag ǀ Wir lassen uns nicht vertreiben — der Freitag

Unser Zuhause ist das Rheinland, eine Region bekannt für seinen jecken Karneval, die dünnen Biergläser und natürlich den, die Landschaft über Jahrtausende prägenden, großen Fluss, liebevoll Vater Rhein genannt. Ein schöner Ort zum Leben – wären da nicht die Braunkohletagebaue und Kraftwerke des Kohlekonzerns RWE. Sie haben unser Zuhause zu einem Ort der Zerstörung gemacht,

King Of Schnitzel | Sigmar Gabriel und sein Job bei Tönnies

Jede Woche prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein und Nikolaus Blome aktuelle Geschehnisse reflektieren Link zur Folge Jakob Augstein und Nikolaus Blome liefern sich seit Januar 2011 immer freitags in der Phoenix-Sendung Der Tag einen Schlagabtausch über das Thema der Woche. Wiederholt wird die Diskussion sonntags vor dem Presseclub Lesen Sie mehr in

Interview ǀ „Wir wollen besser leben“ — der Freitag

Ein Buch, bemerkte Hari Kunzru vor Kurzem in seiner Besprechung zu Masha Gessens Autokratie überwinden (Aufbau 2020) in der New York Review of Books, sei ein langsames Medium. In Zeiten einer Pandemie und weltweiter Proteste gilt das umso mehr. Eine Momentaufnahme also, wie auch diese Videoschaltung zwischen den USA und Deutschland: Was sagt uns Gessens

Interview ǀ „Der Green Deal ist bloße Ankündigung“ — der Freitag

Bisher ging europäische Agrarpolitik so: Jedes Jahr werden viele Milliarden Euro Flächenprämien mit der Gießkanne ausgeschüttet. Wer viel Land hat, bekommt viel Geld, trotz immer sichtbarerer Umwelt- und Klimaschäden. Ende Mai hat die EU-Kommission nun umgeschwenkt. Als Teil ihres Green Deals zur Bekämpfung des Klimawandels hat sie eine „Biodiversitätsstragie“ und eine „Farm-to-Fork-Strategie“ formuliert, die auf

Corona ǀ Gestrandet in Rheinsberg — der Freitag

Wir waren in Rheinsberg verabredet, vergangenen Donnerstag, am Tag 100 ihrer Quarantäne. Das Orchester hätte im großen Saal geprobt, wie immer, den Raum erfüllt mit improvisierten Rhythmen und Melodien, mit Trommeln, Schellen und Flötenfetzen. Wahrscheinlich hätte Tati viel gelacht, wie immer, und Carlos hätte erzählt, dass es schlecht aussieht mit Flügen nach Bolivien. Wie immer.

Gastbeitrag ǀ Stabile Katastrophe — der Freitag

Am 29. und 30. Juni kommen im Rahmen der Geberkonferenz zu Syrien in Brüssel erneut 80 Staaten Staaten zusammen, um über die Fortsetzung des internationalen Hilfsprogrammes für Syrien und die von der Flüchtlingskrise betroffenen Nachbarstaaten zu entscheiden. Der Titel der Geberkonferenz kündigt an, dass über die „Zukunft Syriens und der Region“ entschieden wird. Die Ambitionen

Kuba ǀ Pessach ohne Synagoge — der Freitag

Fidel Babani war gerade in den USA, als Mitte März in seiner Heimat Kuba die ersten bestätigten Covid19-Fälle auftraten und alle seine Pläne durchkreuzten. Der 59-jährige Historiker ist nicht nur Direktor der einzigen auf jüdische Themen spezialisierten Bibliothek Kubas, sondern auch einer der weltbesten Scrabble-Spieler. Bei einem Turnier in Texas hatte sich Babani für die

Retrospektive ǀ Traurige Tropen — der Freitag

Nein, das ist wahrlich keine Postkartenidylle, keine exotische Ferne, die einen verzaubern will. Frank Walters Landschaften sind düster, das Meer ist tiefschwarz, die Hügel, die Pflanzen erscheinen wie Schatten. Dunkel und wüst sind diese Bilder, auf kleinste Formate gebannt, meist keine zehn Zentimeter hoch und breit. Auf einigen hat der Künstler sich selbst dargestellt, in

Interview ǀ „Viele wollen sich einmischen“ — der Freitag

Gewiss bietet eine Monokultur auch Vorteile: Große Erträge auf großer Fläche, ermöglicht durch die intensive Ausbeutung vorhandener Ressourcen. Doch das ist nicht möglich ohne schädliche Nebenwirkungen, vor allem auf lange Sicht: Die brutale Eintönigkeit macht anfällig für Krankheiten, die Umwelt leidet und erholt sich nicht mehr, am Ende steht der Boden leer und erschöpft da.

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