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4. April 2020

Literatur

Sachbuch ǀ Künstliche Intelligenz ist menschlich doof — der Freitag

Wer Gefahren nicht einschätzen kann, hat Angst. Wer es kann, ist wenigstens nur noch besorgt. Wer weiß, was zu tun ist, wird möglicherweise gelassen.“ Das ist der Anspruch, den Lothar Schröder, Mitglied des Verdi-Bundesvorstands, und Markus Franz, Journalist und Redenschreiber, für ihr Buch über „Fluch und Segen von Künstlicher Intelligenz“ formulieren und den sie mit

Lyrik ǀ Der Sturm ist da — der Freitag

Selten hat man in der Lyrik so viel Elend und Grauen gelesen wie um 1900. „O meine Zeit! So namenlos zerrissen“, schreibt Wilhelm Klemm. Ernst Stadler sieht auf den Straßen nur noch „zertretne Leiber“, spricht von „Worten, denen Leben längst / entglitten“ ist. Keine Vision, alles am Nullpunkt. Man befindet sich, wie in Alfred Lichtensteins

Wer sind wir Menschen – Götter oder Barbaren?

Im materiellen Sinne sind wir schon fast wie Götter, aber im moralischen Sinne sind wir Barbaren geblieben, zitierte die Literaturkritikerin Irmtraud Gutschke die Worte des sowjetischen Schriftstellers kirgisischer Herkunft (1928 – 2008) Tschingis Aitmatow. Gutschke erforschte sein Schaffen und stand jahrzehntelang mit ihm in regem Kontakt. „Aitmatow war ein weiser Mensch, ein Denker und Philosoph“,

Eines der brutalsten Kriegsverbrechen mit Nebenrolle in deutscher Erinnerungskultur

„Kindergreise, die niemals lächelten, die schweigsam und kraftlos waren, die alles verstanden und doch nichts begriffen. Die Deutschen, der Krieg, die Faschisten waren irgendwo vor der Stadt.“ Das machte die deutsche Blockade Leningrads aus den Jüngsten. Daran haben die beiden Schriftsteller Ales Adamowitsch und Daniil Granin in ihrem 1984 erstmals erschienenen „Blockadebuch – Leningrad 1941-1944“ erinnert.