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21. May 2019

Wirtschaft

Österreichs „Ibiza-Skandal“: Wie die Politik weltweit gekauft wird

Am Freitag wurde ein Video veröffentlicht, in dem der – mittlerweile zurückgetretene – österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache eine vermeintliche lettische Milliardärin um Wahlkampfspenden bittet und im Austausch Staatsaufträge anbietet. Die dreiste Wortwahl des Vizekanzlers ist einzigartig, das Vorgehen aber wohl nicht, wie ein Blick auf Washington, Paris und Brüssel verrät. Österreich wird zurzeit aufgrund der

Trumps riskanter Poker mit China: Schnelle Einigung unwahrscheinlich

Immer höhere Einsätze fordert der sich verschärfende Handelsstreit zwischen China und den USA. Trotz der angekündigten Gespräche zwischen Trump und Xi am Rande des G20-Gipfels in Japan scheinen die Widersacher nicht zu Zugeständnissen bereit. In seiner Unberechenbarkeit ist Trump dennoch ein Deal zuzutrauen, sagt USA-Experte Martin Thunert. Wenn die zwei größten Volkswirtschaften der Welt in

Kaczyński nennt Voraussetzung für Euro-Einführung in Polen

Der Chef der polnischen Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“, Jarosław Kaczyński, ist am Sonntag bei einem Auftritt während einer Parteikonferenz in Szczecin auf die Rolle der nationalen Währung für die einheimische Wirtschaft eingegangen und hat aufgeklärt, ab wann er die Einführung des Euro in Polen für möglich hält. Seiner Ansicht nach sind die Erfolge der polnischen

„Nicht mit Deutschlands Zukunft spielen“: Schwesig kritisiert Webers Haltung zu Nord Stream 2

Politik 17:49 27.04.2019Zum Kurzlink Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), hat gegenüber dem deutschen Fernsehsender ZDF Manfred Weber, CSU-Politiker und Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) für die Europawahl, wegen seiner Ablehnung des Pipeline-Projekts Nord Stream 2 scharf kritisiert. Schwesig bezeichnete dem Sender zufolge das Vorgehen von Weber gegen Nordstream 2 als „weder energiepolitisch verantwortlich

Macron spricht von „Unstimmigkeiten“ mit Merkel

Politik 11:59 26.04.2019Zum Kurzlink Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat während einer Pressekonferenz im Elysée-Palast „Unstimmigkeiten“ mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeräumt, meldet die Nachrichtenagentur „France-Presse”. Nach seinen Angaben seien Macron und Merkel bei einer Reihe von problematischen Themen „derzeit nicht ganz auf einer Linie“, so die Agentur. Darunter sollen der Brexit, die Klima- und

Wenn Trump geht, wird Amerika nie mehr so sein wie früher

Die aktuelle Politik der USA ist natürlich die furchtbarste aller Zeiten. Aber irgendwann werden Präsident Donald Trump und sein Team das Weiße Haus verlassen – doch wie geht es dann weiter? Könnte es dazu kommen, dass bis dahin eine Situation entsteht, die nicht wiedergutzumachen sein wird, und Amerika wird nicht mehr das alte sein? Diese

Putin nennt „Superaufgabe“ für russische Wirtschaft

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch die „Superaufgabe“ für die russische Wirtschaft formuliert. „Wir müssen die Wirtschaftsstruktur ändern, um die Entwicklung auf lange Sicht zu gewährleisten. Gerade da ist die Superaufgabe“, sagte Putin in einer Sitzung des Gesetzgeberrates in St. Petersburg. Laut Putin ist unter anderem eine Erhöhung der Arbeitsproduktivität erforderlich. „Daraus folgen auch

Russland mietet Syriens Hafen Tartus für 49 Jahre an

Russland wird den syrischen Hafen Tartus zu Verkehrs- und Handelszwecken für 49 Jahre anmieten. Das teilte der russische Vizeregierungschef Juri Borissow nach einem Treffen mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vor der Presse mit. Die Frage der Benutzung des syrischen Hafens war demnach der Schlüsselpunkt der Verhandlungen. Borissows Reise nach Syrien habe „alle diese Absprachen

Warum investieren deutsche Unternehmen nicht in die Ukraine? – Experte

Deutsche Konzerne halten sich nach Ansicht des Sondergesandten der Bundesregierung für die Ukraine und ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt von der Ukraine fern. Dies wundert den Ex-Diplomaten Nikolai Platoschkin nicht. Im Sputnik-Interview sagte er: „Nehmen wir die energetischen Tarife in der Ukraine. Die Unternehmen, die investieren, bezahlen doch Strom und Gas. Tausend Prozent Anstieg dieser Energiekosten

Zentralbank-Cheffin Nabiullina zu Schwachstellen der russischen Wirtschaft

Wirtschaft 21:25 26.03.2019(aktualisiert 21:49 26.03.2019) Zum Kurzlink Die Chefin der russischen Zentralbank, Elvira Nabiullina, hat in einer Sitzung des Ministeriums für Finanzen der Russischen Föderation die Schwachpunkte der Wirtschaft des eigenen Landes und die erzielten Erfolge in diesem Bereich erläutert. Ihr zufolge ist der Mangel an langfristigen Investitionen und Kreditaufnahmen die größte Schwachstelle der russischen

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